Wir engagieren uns beim Ausbau der Solarenergie und arbeiten dafür eng mit Gemeinden und Bürger*innen zusammen. Wir begleiten Solarprojekte von der Entwicklung über den Bau bis zum Betrieb – unter Berücksichtigung der Belange von Mensch und Natur.
Der Solarpark Haslach in Rot an der Rot ist ein besonderer Solarpark. Denn er wurde mit Wechselrichtern aus deutscher Produktion sowie Second-Life-Batteriespeichern ausgestattet. Der Park hat eine installierte Leistung von acht Megawatt (MW), womit er rechnerisch rund 3.400 Haushalte versorgen kann.
Wir entwickeln und bauen Solaranlagen, betreiben und warten unsere Parks und planen als erstes Energieunternehmen in Deutschland Batteriespeicher grundsätzlich mit. Wir kümmern uns auch um den Rückbau, wenn unsere Anlagen das Ende ihrer Laufzeit erreicht haben.
Gemeinden, Bürger*innen und Unternehmen vor Ort können während der gesamten Projektzeit auf uns zählen - vom Photovoltaik (PV)-Modul auf dem Mehrfamilienhaus über innovative Kombiprojekte mit Solar- und Windenergie wie in Gundelsheim bis hin zur finanziellen Beteiligung an einem Solarpark.
Batteriespeicher unterstützen unsere Solaranlagen
Seit 2023 planen wir bei neuen Solarparks standardmäßig Batteriespeicher mit ein. So können wir den produzierten Strom unserer Solaranlagen noch besser nutzen: nämlich zwischenspeichern und über den Tag verteilt ins Netz einspeisen. Diese Flexibilität trägt dazu bei, dass Stromnetz zu entlasten und weniger Strom aus erneuerbaren Energie abzuregeln. Ausnahmen gibt es nur dann, wenn es die Rahmenbedingungen und Gegebenheiten vor Ort nicht anders zulassen.
Unsere Solarparks
Seit Anfang der 2000er-Jahre treiben wir Solarprojekte voran. Mittlerweile haben wir bundesweit eine Vielzahl von Solarparks im Einsatz, mit denen wir Strom aus Sonnenenergie gewinnen. Welcher Park der erste war und welche nächsten Schritte wir bereits planen, zeigt unsere Zeitreise.
Seit 2008 liegt ein Schwerpunkt unserer Stromerzeugung auf der Entwicklung von Solarparks. Unseren ersten großen Solarpark haben wir 2010 in Leibertingen eingeweiht, einer Gemeinde in Baden-Württemberg im Landkreis Sigmaringen. Seitdem treiben wir den Ausbau voran und verantworten den Betrieb. Wir prüfen genau, welche Flächen sich eignen, etwa ehemalige Agrarflächen oder Industriegebiete, sogenannte Konversionsflächen.
Zwischen 2015 und 2019 nahmen wir an Ausschreibungen teil und konnten dadurch in Summe 14 Zuschläge mit insgesamt 64 Megawatt verbuchen – damit war der Grundstein für viele unserer Solarparks gelegt.
Zum Jahresende 2020 nahmen wir den
*Die angegebene Zahl der versorgten Haushalte basiert auf dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von rund 2.900 kWh eines Drei-Personen-Haushalts.
Im Januar 2021 startete der Bau der
*Die angegebene Zahl der versorgten Haushalte basiert auf dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von rund 2.900 kWh eines Drei-Personen-Haushalts.
Anlässlich des Speichers für den neu gebauten Solarpark in
Wir kombinieren in Zukunft aber nicht nur Solarparks mit Batteriespeichern: Wir bauen auch Windkraft- und PV-Anlagen am selben Standort. Der erste Park dieser Art entsteht in Gundelsheim im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. Die Fläche von 64 Hektar eignet sich für die Errichtung sowohl von Photovoltaik- als auch zwei Windkraftanlagen. Gerade die Kombination nutzt die Fläche bestmöglich aus, denn die Erzeugungsarten ergänzen sich: Scheint die Sonne, ist es meist weniger windig. Ist es bewölkt, windet es in der Regel auch mehr. So lassen sich Erzeugungsschwankungen besser ausgleichen.
Wir beziehen Bürger*innen frühzeitig in die Planung der Flächennutzung ein. Ein Projekt mit Vorbildcharakter in dieser Hinsicht ist der
Die App „EnBW E-Cockpit“ macht unsere Erzeugungsdaten transparent. Sie zeigt in Echtzeit, was unsere Windenergie- und Photovoltaikanlagen gerade leisten.
Beim Bau eines Solarparks werden 0,5 bis 1 Prozent der Fläche versiegelt. Ein Großteil der Fläche kann sich naturnah entwickeln wird nicht gedüngt. Den Lebensraum von Tieren und Pflanzen unterstützen wir durch konkrete Maßnahmen, indem wir beispielsweise in der Nähe der Parks Bäume, Sträucher und Gräser anpflanzen oder Biotope neu anlegen.
Die meisten Arten gewöhnen sich an die Module. Schafe etwa fühlen sich sogar sehr wohl unter den Flächen der PV-Anlagen: Dort sind sie geschützt vor Sonne und Regen und können ungestört grasen. Von ihrem Kot profitieren wiederum die Insekten – und somit auch Fledermäuse und Vögel. Selbst seltenen Arten wie der Zauneidechse bieten große Solarparks Schutz.
Wir wollen den Ausbau der Solarenergie mit vorantreiben. Deshalb prüfen wir in Deutschland, welche Gebiete sich rechtlich zur Bebauung eignen, und suchen früh den Dialog mit Bürger*innen, Kommunen und Flächeneigentümer*innen. Gemeinsam mit lokalen Bauunternehmen und Partnern bringen wir Solarprojekte ans Netz – auch in Frankreich mit unserer Tochter Valeco. Nach drei bis sechs Monaten Bauzeit steht ein Park. Danach können die Kommune und ihre Bürger*innen durch Pachteinnahmen oder Beteiligungsmodelle wirtschaftlich von der Sonnenenergie profitieren.
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