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Hauptversammlung: EnBW setzt sich für eine nachhaltige und sichere Energiezukunft ein

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  • Rückblick auf erneut erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 im Rahmen der Hauptversammlung
  • Operatives Ergebnis trotz schwierigem Umfeld zum fünften Mal in Folge gesteigert
  • Mastiaux: „Krieg in der Ukraine wird die Versorgung mit Energie nachhaltig verändern“

Stuttgart. Auf der heutigen, virtuell aus dem Unternehmenssitz in Stuttgart übertragenen Hauptversammlung sprach EnBW-Chef Frank Mastiaux darüber, welche Prioritäten die EnBW angesichts des Krieges in der Ukraine setzt: „Angesichts des Leids der Menschen steht zunächst das Bedürfnis und die Notwendigkeit, humanitäre Hilfe zu leisten, an erster Stelle.“ Mit einem umfangreichen Paket an sofortigen als auch langfristigen finanziellen und praktischen Hilfsmaßnahmen (u.a. Initiative „EnBW hilft“) unterstütze das Unternehmen und seine Mitarbeiter*innen die Menschen in und aus der Ukraine, so Mastiaux.

Mit Blick auf die Auswirkungen der aktuellen Situation für die Energieversorgung und die

Rolle der EnBW erläuterte Mastiaux auch diese Priorität: „Wir sind als integriertes Energieunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv. Aufgrund der damit verbundenen Systemkompetenz nehmen wir eine besondere Verantwortung für eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung in diesem Land. Unsere frühzeitig eingerichtete Task-Force koordiniert konzernweit alle für die Energieversorgung relevanten Bereiche der EnBW – auch über die Unternehmensgrenzen hinaus mit Partnern der Industrie, Verbänden, Behörden und natürlich der Politik. Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.“

Bei den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die deutsche Energieversorgung gehe es aktuell vor allem darum, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und damit verbunden um die Frage der Diversifizierung der Brennstoffbeschaffung, so der EnBW-Chef. Mastiaux weiter: „Dabei gelten für den Ersatz von russischer Steinkohle und Gas unverändert hohe Kriterien an Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit. Bereits Ende vergangenen Jahres haben wir begonnen, uns bei den Bezugsländern für die Steinkohle-Beschaffung breiter aufzustellen. Auf das von der EU-Kommission verhängte Embargo ab August sind wir vorbereitet. Und auch beim Thema Gas arbeiten wir mit Hochdruck daran, eine deutliche Diversifikation der Bezugsquellen zu erreichen.“

Das Unternehmen baut dazu u.a. seine Aktivitäten im Bereich LNG (Flüssiggas) aus und hat erst kürzlich eine Kooperation mit der Betreibergesellschaft des geplanten LNG Terminals in Stade, dem Hanseatic Energy Hub, angekündigt.

Erneutes Wachstum in einem anspruchsvollen Geschäftsjahr 2021

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte die EnBW mit rund 26.000 Mitarbeiter*innen bereits zum fünften Mal in Folge ein deutliches Ergebnisplus: Das operative Konzernergebnis (Adjusted EBITDA) stieg um 6,4 Prozent auf 2,96 Milliarden Euro.

EnBW-Chef Mastiaux erläuterte die positive Bilanz: „Die EnBW hat auch unter schwierigen Umfeldbedingungen im vergangenen Jahr ihren Wachstumskurs konsequent fortgesetzt. Die Breite des Portfolios und die integrierte Aufstellung der EnBW entlang der gesamten Wertschöpfungskette bewährt sich bei unterschiedlichsten Marktgegebenheiten. Sie sorgt für Stabilität, gerade auch in von Unsicherheit und Volatilität geprägten Zeiten.“

Es zahle sich erneut und zunehmend aus, dass man über Jahre hinweg konsequent in den Aufbau von Kompetenzen auch in neuen Geschäftsfeldern investiert habe. So sei das Unternehmen im Bereich Ladeinfrastruktur mittlerweile Marktführer beim Schnellladen und habe auch sein Telekommunikationsgeschäft erheblich ausgebaut, so Mastiaux.

Positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich in höherem Dividendenvorschlag wider

Die erfolgreiche Ertragslage spiegelt sich auch in der Dividendenentwicklung wider. Die EnBW erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen um Sondereffekte bereinigten auf die Aktionäre der EnBW AG entfallenden Adjusted Konzernüberschuss von rund 1.203 Millionen Euro. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung daher die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,10 Euro je Aktie vor (Vorjahr: 1 Euro je Aktie). Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 298 Millionen Euro und einer Ausschüttungsquote von 36 Prozent.

Wachstumskurs soll auch in neuen Geschäftsfeldern fortgesetzt werden

Mit der Strategie „EnBW 2025“ als Anbieter von nachhaltigen Infrastrukturlösungen im Bereich Energie, aber auch darüber hinaus, hat die EnBW sich frühzeitig auf wichtige Zukunftsmärkte mit jeweils großen Potenzialen ausgerichtet. Im Jahr 2025 soll so ein Konzernergebnis (Adjusted EBITDA) von deutlich über drei Milliarden Euro erzielt werden.

Mastiaux: „Wir haben uns frühzeitig mit den relevanten Mega-Trends beschäftigt, wie etwa dem rapiden steigenden Bedarf an Erneuerbaren Energien und an leistungsfähigen Netzen, dem zunehmenden Hochlauf der E-Mobilität, der fortschreitenden Digitalisierung und der Entwicklung rund um das Thema Wasserstoff.“ Die Umstellung auf eine langfristig CO2-freie Energieversorgung müsse in Deutschland jetzt noch einmal beschleunigt werden, betont der EnBW-Chef in seiner Rede. Das gelte sowohl für alle Investitionen in die Erneuerbaren Energien und eine Wasserstoffwirtschaft als auch für die notwendige Infrastruktur, seien es Strom- und Gasnetze oder Elektromobilität.

Dafür brauche man heute mehr denn je schlanke Prozesse und eine effiziente Umsetzung. „Unsere Energiepolitik, unsere Regulierung und die Selbstorganisation in unserem Land müssen dies gewährleisten“, so Mastiaux. Mit ihrer integrierten Aufstellung über die gesamte Energie-Wertschöpfungskette und entsprechender Kompetenzbasis könne und wolle die EnBW hier einen wichtigen Beitrag leisten.

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