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EnBW konzentriert sich beim Ausbau der Offshore-Windkraft auf Europa

Nach erfolgreichen Auktionen in UK zieht sich die EnBW aus dem USA-Geschäft zurück und übergibt alle Aktivitäten an TotalEnergies
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Karlsruhe. Nach erfolgreichen Auktionen in UK sowie der Ankündigung ehrgeiziger Ausbauziele für die Offshore-Windkraft in Deutschland wird die EnBW ihre künftigen Offshore-Aktivitäten auf den europäischen Markt konzentrieren. Die EnBW North America wird mit ihrem gesamten Portfolio vom bisherigen Partner TotalEnergies übernommen. Die EnBW wird dabei in den kommenden Monaten weiterhin die Aktivitäten von TotalEnergies auf dem US-Markt unterstützen.

In Europa errichtet die EnBW aktuell den 900 Megawatt starken Nordsee-Windpark „He Dreiht“. Nach erfolgreichen Auktionen in England/Wales und Schottland 2021 und 2022 wird die EnBW dort insgesamt drei Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 6 Gigawatt aufbauen. Darüber hinaus hat die neue Bundesregierung jüngst ehrgeizige Ausbauziele für den deutschen Heimatmarkt von EnBW verkündet: Bis 2030 soll die Windenergieleistung auf See um weitere 10 Gigawatt erhöht werden.

In den USA entwickelte die EnBW nach dem Markteinstieg Offshore-Windprojekte an der Ost- ebenso wie an der Westküste des Landes. Nach der Teilnahme an der Versteigerung von Flächenrechten für die Nutzung der Offshore-Windenergie in Massachusetts 2018 bereitete sich das Team von EnBW North America zusammen mit dem Partner TotalEnergies auf die Flächenauktion für ein Areal vor der Küste von New York vor. Mit dem Auktionsgewinn veräußert die EnBW ihre gesamten US-Offshore-Windaktivitäten an den Partner TotalEnergies und konzentriert sich verstärkt auf europäische Projekte.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Erfahrung und Kompetenz im Offshore-Bereich einen Beitrag zu diesem gemeinsamen Erfolg leisten konnten“, so Michael Class, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung. „Zugleich ist dies für uns auch der richtige Zeitpunkt, unsere Offshore-Aktivitäten mit Schwerpunkt auf den europäischen Markt neu auszurichten. Wir danken unserem Partner TotalEnergies für die hervorragende Zusammenarbeit und gratulieren zu diesem Auktionserfolg. Wir werden unseren bisherigen Partner auch weiterhin mit unserer Expertise unterstützen und freuen uns auf weitere Kooperationen in der Zukunft.“

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Über EnBW

Die EnBW ist mit über 24.000 Mitarbeiter*innen eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Strom, Gas, Wasser sowie Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Infrastruktur und Energie. Bis Ende 2025 soll die installierte Leistung aus erneuerbaren Energien 50 % des EnBW-Erzeugungsportfolios betragen. Das wirkt sich schon heute spürbar auf die Reduzierung der CO2-Emissionen aus, die EnBW bis 2030 halbieren will. Bis 2035 strebt die EnBW Klimaneutralität an.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und ausgewählten Auslandsmärkten ist ein Eckpfeiler der Wachstumsstrategie von EnBW. Seit Beginn des Unternehmensumbaus 2013 hat die EnBW knapp 5 Milliarden Euro erfolgreich in das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien investiert. Bis 2025 werden weitere 4 Milliarden Euro vor allem in den weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie fließen, sodass bis dahin gut 50 % des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen. Mit dem Offshore-Windpark Baltic 1 in der Ostsee leistete die EnBW Pionierarbeit bei der Offshore-Windenergie. Im Januar 2020 nahm das Unternehmen dann das größte deutsche Offshore-Windkraftprojekt in Betrieb, die EnBW-Windparks Hohe See und Albatros, die zusammen eine Leistung von 609 Megawatt haben. Der Offshore-Windpark He Dreiht mit einer Leistung von 900 Megawatt wird 2025 ans Netz gehen. He Dreiht wird ohne staatliche Förderung betrieben werden. Im Januar 2022 sicherten sich bp und EnBW die Flächenrechte für ein Areal vor der Ostküste Schottlands zur Entwicklung eines 2,9 Gigawatt starken Offshore-Windparks. Der Auktionszuschlag ist bereits der zweite gemeinsame Erfolg von EnBW und bp. Genau ein Jahr zuvor, im Januar 2021, erhielten die Partner den Zuschlag bei der Vergabe von Flächenrechten in der Irischen See. Die dort entstehenden Projekte „Morgan“ und „Mona“ werden eine Gesamtleistung von bis zu 3 Gigawatt haben.

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