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Mehr Transparenz für die Bürger:innen von Walheim

EnBW kündigt Informations- und Dialogangebote zum Klärschlammheizkraftwerk an
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Stuttgart/Walheim. Transparenz schaffen und Dialog suchen: Im Zuge der geplanten Standortmodernisierung in Walheim setzt die EnBW auf einen offenen Austausch mit den Bürger:innen der Region. „Wir wollen die interessierte Öffentlichkeit offen, transparent und verständlich über unser geplantes Klärschlammheizkraftwerk informieren. Das ist uns wichtig, denn dieses Projekt ist ein wesentlicher Beitrag zur Energiewende in Baden-Württemberg. Mit digitalen und analogen Dialogangeboten starten wir ab sofort und werden den Menschen vor Ort Rede und Antwort stehen“, erklärt Michael Class, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung EnBW, und ergänzt: „Es geht uns auch darum, hitzige Diskussionen zu versachlichen, Fehlinformationen entgegenzutreten und den Blick Richtung Zukunft zu schärfen. Wir wollen weiterhin ein guter Nachbar in Walheim sein und freuen uns auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.“ Die EnBW stehe außerdem weiterhin zum geplanten Austausch mit den Bürgermeister*innen und Gemeinderät*innen und führe dazu aktuell auch Gespräche. „Wir halten diesen Dialog unverändert für essenziell. Das gemeinsame Interesse muss aber eine faire, konstruktive Debatte auf Grundlage von Fakten sein und kein Schlagabtausch, bei dem lediglich bekannte Meinungen wiederholt werden“, so Class.

Bürgertelefon und neue Informationswebsite ab 7. März aktiv, Werkstouren in Kürze

Kommenden Montag veröffentlicht das Unternehmen eine aktuelle Informationsplattform zum Projekt Walheimmit einem ausführlichen Fragen- und Antwortenkatalog und Hinweisen zum neuen Bürgertelefon. Alle Fragen zum geplanten Klärschlammheizkraftwerk können zukünftig telefonisch unter 07143-378 55957 gestellt oder weiterhin per E-Mail an gerichtet werden. Zudem will die EnBW Werksführungen am Kraftwerksstandort Walheim anbieten. Die Bürger:innen von Walheim und der Umgebung sind herzlich dazu eingeladen. Die Termine dazu werden frühzeitig auf den EnBW eigenen Kanälen bekanntgeben. Ebenso hat sich das Unternehmen in einem Flyer mit unrichtigen Aussagen auseinandergesetzt, die über die geplante Anlage im Umlauf sind. So ist es beispielsweise technisch ausgeschlossen, dass die Anlage zu Geruchsbelästigungen führt.

Grüner Strom und Wärme

Mit den Plänen zum Standortumbau beginnt für Walheim ein neues Kapitel. Im geplanten Heizkraftwerk, das die EnBW zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Mobile Schlammentwässerung (MSE) plant, soll zukünftig Klärschlamm aus kommunalenKläranlagen zur Energieerzeugung genutzt werden und damit gleichzeitig die regionale Aufbereitung des Klärschlamms zum Phosphorrecycling gesichert werden. Denn durch den Kohleausstieg entfällt die Möglichkeit, den Klärschlamm wie bisher in Kohlekraftwerken zu verbrennen und so thermisch zu verwerten. Dabei wird die neue Anlage die bei der Klärschlammverbrennung frei werdende Energie nutzen, um Strom zu erzeugen und grüne Energie für die Nahwärmeversorgung umliegender Gemeinden anzubieten. Die Umgestaltung des Walheimer Kraftwerksgeländes ist deshalb ein nachhaltiges Zukunftsprojekt mit Vorbildcharakter für die Region und darüber hinaus.

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