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Kernkraftwerk Neckarwestheim:

Block II geht für jährliche Revision vom Netz – EnBW investiert weiterhin in das hohe Sicherheitsniveau ihrer Kernkraftwerke
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Neckarwestheim. Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN II) geht am heutigen Freitag (31. August 2018) für die jährliche Revision planmäßig vom Netz. Während der Revision werden in der Anlage Prüf- und Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt, Brennelemente ausgetauscht und mehrere technische Projekte umgesetzt.

„Die Sicherheit ihrer Kernkraftwerke hat für die EnBW unverändert höchste Priorität. Investitionen in das hohe technische Niveau der Produktionsanlagen sind für uns deshalb eine Selbstverständlichkeit – das gilt auch für die diesjährige Revision von Block II in Neckarwestheim. Zum Ausdruck kommt dies in dem umfangreichen Wartungs- und Tätigkeitsprogramm, das nun in den nächsten Wochen in der Anlage umgesetzt werden wird. Neben der Sicherheit stärken wir damit auch die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Baden-Württemberg, für die GKN II – gemeinsam mit Block 2 in Philippsburg – immer noch eine wichtige Säule bildet“, erklärt Christoph Heil, Geschäftsführer Leistungsbetrieb der EnBW Kernkraft GmbH.

„In Neckarwestheim stellen wir unter Beweis, dass wir uns mit gleicher Aufmerksamkeit dem sicheren Betrieb der Produktionsanlage GKN II und dem sicheren Rückbau von GKN I widmen. Letzterer läuft nun seit fast eineinhalb Jahren und macht gute Fortschritte. Auf beiden Gebieten steht für uns die Sicherheit an erster Stelle“, betont Christoph Heil.

Rund 800 zusätzliche Fachkräfte unterstützen die umfangreichen Revisionsarbeiten

„Auch in diesem Jahr unterziehen wir Block II wieder einem umfangreichen Revisionsprogramm. Geplant sind insgesamt rund 2.800 einzelne Tätigkeiten, die überwiegend nur bei abgeschalteter Anlage möglich sind“, berichtet Harald Poppe, Leiter der Anlage GKN II. „Die jährlichen Routinearbeiten umfassen auch Instandhaltungsmaßnahmen an Großkomponenten. Im Zentrum stehen dabei in diesem Jahr die vier Dampferzeuger, die unter anderem jeweils einer Wirbelstromprüfung unterzogen werden. Darüber hinaus werden eine der drei Hauptspeisewasserpumpen sowie Pumpen des Zwischen- und Nachkühlsystems und ein Reservenetztrafo grundüberholt“, so Poppe weiter. Rund 800 zusätzliche Fachkräfte von Hersteller- und Spezialfirmen unterstützen das Revisions-Team des GKN bei den umfangreichen Arbeiten.

Die Revisionsarbeiten finden unter der Aufsicht des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg statt und werden im Auftrag des Ministeriums von Gutachtern des TÜV Süd begleitet.

Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.400 Megawatt. Die Anlage ging 1989 in Betrieb und hat im Jahr 2017 über zehn Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.

Betrieben wird Block II von der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK). In Neckarwestheim und Philippsburg produziert die EnKK mit jeweils einem Kernkraftwerk Strom (GKN II und KKP 2). Spätestens Ende 2019 endet der Leistungsbetrieb von KKP 2, spätestens Ende 2022 der von GKN II. Danach soll mit dem Rückbau dieser Anlagen zügig begonnen werden. Die erforderlichen Anträge hat die EnBW im Juli 2016 frühzeitig eingereicht. An beiden Standorten befindet sich jeweils eine weitere Anlage, die keinen Strom mehr erzeugt (GKN I und KKP 1). Beide Anlagen befinden sich seit 2017 im Rückbau. Am Standort Obrigheim macht der Abbau des dortigen Kernkraftwerks seit dem Jahr 2008 gute Fortschritte.

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