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1637244045000 | Pressemitteilung

Neckar-Staustufe in Aldingen soll modernisiert werden

Voruntersuchungen erfordern zweitägige Sperrung der Wehrbrücke
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Komplexes Projekt: Die Staustufe bei Aldingen soll modernisiert werden. Foto: NAG

Remseck am Neckar. Rund um die Staustufe am Neckar in Aldingen erkunden Spezialfirmen derzeit den Zustand der Bausubstanz und des Untergrunds. Dazu gehören auch Bohrungen, die am 24. und 25. November die Sperrung der Wehrbrücke erfordern und bis Monatsende eine Engstelle für Radfahrer auf der Westseite mit sich bringen. Den Anlass bietet die notwendige Modernisierung der aus den 1930er-Jahren stammenden Anlage.

Bereits Anfang November hatten Taucher unter Wasser den Zustand des Betonbauwerks begutachtet. Von den weiteren Untersuchungen bis Ende des Jahres erwarten sich die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) sowie die Neckar-AG (NAG) als Betreiber entscheidende Hinweise für die Planung. Im Einzelnen geht es zunächst um die Sanierung des Wehrs selbst sowie die Erneuerung der Wehr- und Schleusenbrücke. Hinzu kommen Bauwerke, die Fischen den Auf- und Abstieg ermöglichen, um in beide Richtungen die ökologische Durchgängigkeit herzustellen. Damit wird auch eine Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie erfüllt. Die Kraftwerkstechnik bleibt dabei unberührt.

Verantwortlich für die Koordination der gesamten Maßnahme ist der Bereich Erzeugung der EnBW, die wiederum 82,2% der Anteile an der NAG hält. „Von dem gemeinsamen Vorgehen erwarten wir uns erhebliche Kostenvorteile und deutlich weniger Einschränkungen für die Anlieger“, erläutert Walter Braun, Amtsleiter der WSV im Neckargebiet. „Bereits im Vorfeld hatten wir eine Reihe von gemeinsamen Aufgaben und Schnittstellen der beiden Partner identifiziert“, ergänzt Christian Schnabel, der das Projekt auf EnBW-Seite leitet. Mit Abschluss der Planungen und dem Einstieg in das Genehmigungsverfahren rechnet er „frühestens 2023“. Gebaut werden könnte dann zwischen 2025 und 2028.

Über die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) WSA Neckar

Die WSV ist für Betrieb, Erhalt, Aus- und Neubau der Bundeswasserstraßen und damit für Schleusen, Wehre, Brücken und Hebewerke verantwortlich. Entlang des Neckars liegt die regionale Zuständigkeit für die 27 Staustufen auf 205 km beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Neckar. Die Hauptaufgabe besteht darin, für einen sicheren und reibungslos fließenden Schiffsverkehr zu sorgen. Daneben spielen bei allen Maßnahmen auch naturschutzfachliche Belange und wassertouristische Aspekte eine große Rolle.

https://www.wsa-neckar.wsv.de

Über die Neckar-AG

Die 1921 gegründete Neckar-AG betreibt in Kooperation mit der EnBW, die 82,2% der Anteile hält, insgesamt 27 Wasserkraftwerke. Ihre ursprüngliche Aufgabe, den Neckar von Mannheim bis Plochingen zur Großschifffahrtsstraße auszubauen und dabei als Stromquelle zu nutzen, wurde Ende 1991 abgeschlossen. Die Schifffahrtsanlagen gingen damals an den deutschen Staat über; die Kraftwerke im schiffbaren Teil des Neckars und damit die Verantwortung für die Pegelstände an den Staustufen verblieben. Die Anlage in Aldingen erzeugt etwa 10 Millionen Kilowattstunden im Jahr, womit sich rechnerisch bis zu 3000 Haushalte versorgen lassen.

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Komplexes Projekt: Die Staustufe bei Aldingen soll modernisiert werden. Foto: NAG
Kontakt:

Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Walter Braun
Amtsleiter WSA Neckar
Heilbronner Straße 190
70191 Stuttgart
Telefon: +0711 25552-0
E-Mail: wsa-neckar@wsv.bund.de

Neckar-AG
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