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1663158600000 | Meldepflichtiges Ereignis

Kraftwerksstandort Philippsburg: Austritt von Wasser aus einem Transportbehälter

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An ihrem Kraftwerksstandort in Philippsburg übernimmt die EnBW als Dienstleister für die staatliche Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) die Aufbereitung und Entsorgung von Abwässern, die im vor Ort von der BGZ betriebenen Abfall-Zwischenlager (AZP) anfallen. In diesem Rahmen transportiert die EnBW regelmäßig Abwasser, das ihr von der BGZ in dafür vorgesehenen Behältern übergeben wird, über das Kraftwerksgelände zur Aufbereitung in den abgeschalteten und im Rückbau befindlichen Block 1 des Kernkraftwerks Philippsburg (KKP 1). Bei einem solchen Transport sind aus dem Sicherheitsventil des Transportbehälters geringe Mengen an nicht-radioaktivem Wasser ausgetreten.

Nach Erkennung des Wasseraustritts hat die EnBW den Behälter zur weiteren Ursachenklärung durch die BGZ zurück in das Abfall-Zwischenlager gebracht. Die EnBW wird die Abwassertransporte erst dann wieder aufnehmen, wenn alle Voraussetzungen vorliegen, die ein solches Vorkommnis bei künftigen Transporten ausschließen sollen.

Die EnBW Kernkraft GmbH, die formal für den Transport des Abwassers verantwortlich war, hat das Vorkommnis fristgerecht der Aufsichtsbehörde gemeldet und es vorläufig in die Kategorie N (Normalmeldung) und INES 0 (keine oder geringe sicherheitstechnische Bedeutung) eingestuft. Es liegt damit unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Ereignissen in Kernkraftwerken (INES). Das Vorkommnis hatte keine Auswirkungen auf Personen, auf die Umgebung und auf den Betrieb der Anlagen am Standort.

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