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Windstrom für 27.000 Haushalte

Feierliche Einweihung des EnBW-Windparks Langenburg
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von rechts: Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, EnBW-Vorstand Dr. Hans-Josef Zimmer, Staatssektretär Dr. Andre Baumann, Bürgermeister Wolfgang Class und Götz Freiherr von Berlichingen.

Langenburg. Seit diesem Frühjahr ist der EnBW-Windpark Langenburg in Betrieb. Jetzt hat ihn der Energieversorger offiziell eingeweiht – in Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, Michael Knaus, Erster Landesbeamter des Landkreises Schwäbisch Hall, Bürgermeister Wolfgang Class und zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft.

„Der Windpark zeigt, welches Potenzial die Windkraft auch hierzulande hat. Und dass wir in der Lage sind, dieses Potenzial durch moderne und sehr leistungsfähige Anlagen auszuschöpfen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Vorfeld der Veranstaltung. „Die Begeisterung für diesen Windpark wird nicht von allen geteilt. Aber eines ist sicher: Er nutzt der Natur sehr viel mehr als ihr der Klimawandel auf Dauer schaden würde.“

Die EnBW habe eine klare Zielsetzung, erklärte Dr. Hans-Josef Zimmer, Mitglied des Vorstands der EnBW Energie Baden-Württemberg AG: „Wir wollen die Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 zu einer der tragenden Säulen unseres Unternehmens ausbauen. Dabei spielt die Windkraft eine zentrale Rolle – sowohl auf hoher See als auch an Land.“ Im Onshore-Bereich wurde die Projektentwicklung im industriellen Maßstab ausgebaut. Inzwischen ist die EnBW mit fünf Niederlassungen in Hamburg, Berlin, Erfurt, Trier und Stuttgart bundesweit aktiv. Seit 2012 hat das Unternehmen seine Kapazitäten im Onshore-Bereich von 170 Megawatt (MW) auf 540 MW mehr als verdreifacht. Allein im vergangenen Jahr konnte der EnBW-Konzern einen Zubau von insgesamt 204 MW verbuchen. Davon entfielen etwa 150 MW auf neue Windparks in Baden-Württemberg. In diese Bilanz flossen auch schon elf Anlagen des Windparks Langenburg mit ein, die noch vor dem Jahreswechsel ans Netz gegangen waren. Mittlerweile darf sich die EnBW zu den Top-Entwicklern in Deutschland zählen. Und das Unternehmen will weiter wachsen: „Auch für 2018 ist unsere Projektpipeline gut gefüllt“, so Zimmer.

„Der generationsübergreifende Erhalt unseres Stammhauses ist eine Aufgabe, der wir uns als Familie Hohenlohe traditionell verpflichtet fühlen“, betonte Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg. „Generationsübergreifend – das ist auch ein wichtiger Aspekt der Energiewende, die den Aufbau einer nachhaltigen und sauberen Stromversorgung für die Zukunft zum Ziel hat. Darum freue ich mich über die Partnerschaft mit der EnBW, die diesen Veränderungsprozess aktiv mitgestaltet. Dieses Projekt hier in Langenburg unterstützt gleich zwei wichtige Ziele unseres Familienbetriebes: Einen regionalen Beitrag zum globalen Umweltschutz zu leisten und die Möglichkeit, den Wandel unseres Schlosses zu einem attraktiven Erlebnisort weiter voranzutreiben.“

Größter EnBW-Windpark in Baden-Württemberg

Die zwölf Anlagen haben einen Rotordurchmesser von 126 Metern. Neun der Anlagen des Typs Vestas V126 haben eine Nabenhöhe von 137 Metern, drei von 117 Meter. Die Leistung beträgt jeweils 3,3 bzw. 3,45 Megawatt (MW). Mit seiner Gesamtleistung von 40,05 MW ist es der größte EnBW-Windpark in Baden-Württemberg. Den vor Ort erzeugten Strom speist er in das Umspannwerk Ilshofen-Obersteinach ein, dass die EnBW eigens zur Aufnahme von ‚Windstrom‘ errichtet hatte, der ringsum in der Region erzeugt wird. Der Betreiber rechnet bei den zwölf Anlagen mit einem jährlichen Ertrag von rund 95 Gigawattstunden, was dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 27.000 Haushalten entspricht.

Die EnBW übergab der Kommune eine Infotafel mit den Eckdaten des Windparks. Im Anschluss konnten die Besucher sich im Fuß einer der Windkraftanlagen von den Fachleuten die Technik erklären lassen.

Weitere Informationen zum Windpark Langenburg auf der Projektseite www.enbw.com/langenburg

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