Akkus gehören nicht in den Hausmüll: Brand im Müllbunker des Kraftwerks Stuttgart-Münster gelöscht
Stuttgart. Akkus gehören aus Sicherheitsgründen nicht in den Hausmüll. Wie wichtig die richtige Entsorgung ist, zeigte sich am 2. September 2026 im Müllbunker des Kraftwerks Stuttgart-Münster: Dort kam es zu einem lokal begrenzten Brand mit Rauchentwicklung. Die Feuerwehr wurde vorsorglich hinzugezogen und löschte den Brand. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Bevölkerung, die Umwelt oder die Anlage. Der Kraftwerksbetrieb läuft inzwischen wieder vollumfänglich normal.
Nach aktuellem Stand wird vermutet, dass ein unsachgemäß entsorgter Akku den Brand ausgelöst hat. Die Brandursache wird untersucht. Die EnBW erinnert daher daran, Batterien und Akkus ausschließlich über die vorgesehenen Sammelsysteme zu entsorgen.
„Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Sie sollten bei kommunalen Sammelstellen, auf Wertstoffhöfen oder im Handel abgegeben werden“, sagt Manuel Waehnert, stellvertretender Betriebsleiter im Kraftwerk Stuttgart-Münster. „Nur so lassen sich gefährliche Situationen in Entsorgungsanlagen vermeiden.“
Das Müllkraftwerk Stuttgart-Münster ist Teil der Erzeugungsinfrastruktur der EnBW in der Region Stuttgart. Der Schwerpunkt der Anlage liegt auf der thermischen Verwertung von Abfällen, also der Müllverbrennung. Zur optimalen Brennstoffausnutzung werden dabei gleichzeitig Fernwärme und Strom nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt.
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Mit rund 31.500 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und den Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff sowie der erneuerbaren Energien Kernpunkte der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren, rund 85 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin sollen rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel für die unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2040.
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