Kommentierung zur heutigen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zum WindSeeG
Statement von Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW
Anlässlich der heutigen Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages zum Wind-auf-See-Gesetz (WindSeeG) können Sie Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW, gern folgendermaßen innerhalb Ihrer Berichterstattung zitieren:
Vor den weiteren parlamentarischen Beratungen zum Wind-auf-See-Gesetz begrüßen wir es, dass das Bundeswirtschaftsministerium über eine Anschlusslösung zur Realisierung bereits bezuschlagter Projekte nachdenkt. Um keinen Fadenriss in der Offshore-Industrie auszulösen, muss es vorrangiges Ziel sein, die Bestandsprojekte trotz eines schwierigen Marktumfelds möglichst fristgerecht umzusetzen. Wir halten eine Rückgabe mit Neuausschreibung für vertretbar, allerdings ohne einen Ausschluss von Bietern. Die Aufnahme einer Zuschlagsbegrenzung in das Ausschreibungsdesign unterstützen wir im Sinne der Akteursvielfalt. Die in der Novelle geplanten Neuerungen wie etwa die Einführung von CfDs oder die Betriebsverlängerung auf 35 Jahre sollten auch für bisher nicht realisierte Projekte gelten, um deren Wirtschaftlichkeit zu unterstützen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Indexierung der Gebotswerte. Eine Verankerung im Gesetz wäre ein wichtiger Schritt zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Offshore-Standorts.