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| Pressemitteilung

EnBW plant Großbatteriespeicher am ehemaligem Kraftwerksstandort Neckarwestheim

Abbruch des Kühlturms schafft Platz für die neue Anlage / Inbetriebnahme für das Jahr 2029 vorgesehen
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Karlsruhe/Neckarwestheim. Die EnBW plant am Standort Neckarwestheim den Bau eines Großbatteriespeichers, der auf einer geeigneten Fläche des ehemaligen Kraftwerksgeländes errichtet werden soll. Dafür soll das Gelände des Kühl­turms genutzt werden, der in den kommenden Jahren zurückgebaut wird. Die Anlage soll eine Leistung von mehreren hundert Megawatt umfassen.

Batteriespeicher können in Zeiten hoher Einspeisung aus erneuerbaren Energien Strom aufnehmen und ihn später wieder ins Netz einspeisen, wenn die Nachfrage steigt oder weniger Wind- und Solarenergie zur Verfügung steht. Sie tragen damit zur Stabilität des Stromnetzes bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur sicheren Integration erneuerbarer Energien in das Stromsystem.

„Neckarwestheim steht für einen erfolgreichen Wandel vom Kernkraftwerksstandort hin zu einem modernen Energie- und Infrastrukturstandort, der künftig eine zentrale Rolle für die Energiewende übernehmen kann“, erklärt Andreas Mühlig, Leiter Erzeugung Betrieb.

Die Chance für den Bau des Großbatteriespeichers entsteht, weil der Kühlturm auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks – anders als andere Anlagengebäude – frühzeitig abgebrochen werden kann. Der Kühlturm gehörte zum konventionellen, nicht-nuklearen Teil von Block II des Kraftwerks. Das Kraftwerk ist seit 2023 endgültig abgeschaltet und befindet sich im Rückbau. Der Kühlturm ist seither außer Funktion und sein Abbruch ist atomrechtlich genehmigt.

Die Entkernung des Bauwerks hat bereits begonnen. Insgesamt sollen die Abbrucharbeiten voraussichtlich im Jahr 2028 soweit abgeschlossen sein, dass die Fläche für die neue Nutzung übergeben werden kann. Das passt zeitlich zum kurzfristigen Bedarf an zusätzlichen Batteriespeichern im deutschen Energiesystem. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Kraftwerksgelände in den staatlichen Raumordnungsplänen bereits für die Nutzung von Elektrizitätsanlagen ausgewiesen ist.

Noch zu erfüllende Voraussetzungen für den Bau des Speichers sind eine Netzanschlussbestätigung des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW, eine Baugenehmigung sowie die Investitionsentscheidung der EnBW. Baustart des Speichers soll im Jahr 2028 sein, die Inbetriebnahme im Jahr 2029.

Über das Batteriespeicher-Projekt, über den Abbruch des Hybridkühlturms sowie über weitere Investitionen am Standort informiert die EnBW unter www.enbw.com/neckarwestheim

Über die EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Mit rund 31.500 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und den Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff sowie der erneuerbaren Energien Kernpunkte der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren, rund 85 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin sollen rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel für die unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2040. www.enbw.com/landingpages/unsere-energie-bewegt-was/

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Lutz Schildmann
Leiter Öffentlichkeitsarbeit EnBW Kernkraft GmbH
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