Zumeldung zur heutigen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zum EEG2027
Statement von Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW
Die EEG-Novelle steht in den nächsten Wochen vor den entscheidenden parlamentarischen Beratungen. Auch wenn viele der Maßnahmen wie etwa die Verankerung von zweiseitigen Differenzverträgen (CfDs) im Fördersystem in die richtige Richtung gehen, hält die EnBW einige Anpassungen im Gesetzestext für notwendig, um einen weiterhin ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren sicherzustellen.
Anlässlich der heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG2027) können Sie Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW, gern folgendermaßen innerhalb Ihrer Berichterstattung zitieren:
Als bundesweit aktiver Entwickler von Windenergieprojekten werben wir für fairere Wettbewerbsbedingungen für süddeutsche Standorte: eine Südquote in den zusätzlichen Ausschreibungen und ein Referenzertragsmodell, das die schwierigeren Standortbedingungen angemessen berücksichtigt. Eine ausgewogenere regionale Verteilung kann Netzausbau vermeiden und volkswirtschaftliche Kosten reduzieren. Zugleich müssen EEG, Netzpaket und die Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) einen konsistenten Investitionsrahmen bilden, der Marktanreize erhält und die Projektrealisierung ermöglicht, statt neue Kosten und regulatorische Risiken zu kumulieren.