EnBW zahlt Hybridanleihe aus 2020 zurück
Karlsruhe. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird ihre im Juni 2020 begebene Hybridanleihe mit der ISIN XS2196328608 (Common Code 219632860/ WKN A289QA) zum 29. Juni 2026 kündigen. Die Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro wird gemäß den Anleihebedingungen zum 29. Juni 2026 zum Nennbetrag, einschließlich der aufgelaufenen Zinsen, vorzeitig zurückgezahlt.
Hybridanleihen, also nachrangiges Fremdkapital, bleiben ein wichtiges Finanzierungsinstrument für die EnBW. Sie unterstützen die Credit Ratings und stärken die Kapitalstruktur des Unternehmens, da sie seitens der Ratingagenturen zum Teil als Eigenkapital betrachtet werden. EnBW sieht Nachrangkapital als dauerhaftes Element ihrer Kapitalstruktur.
Zuletzt hat die EnBW im Februar 2026 zwei Hybridanleihen mit einem Volumen von jeweils 500 Millionen Euro am Kapitalmarkt begeben. Nach der Rückzahlung beträgt das ausstehende Volumen an Hybridanleihen 3,5 Milliarden Euro. Diese Größenordnung wird seitens EnBW künftig dauerhaft so angestrebt.
Informationen zu den EnBW-Anleihen und Credit Ratings sind auf der Website der EnBW Anleihen | EnBW verfügbar.
Über die EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Mit rund 31.500 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und den Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff Eckpfeiler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren, rund 85 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin sollen rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, der Ausstieg aus der Kohle wird bis Ende 2028 angestrebt, sofern die Rahmenbedingungen es zulassen. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel für die unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2040.