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| Pressemitteilung

Steinkohlekraftwerk Heilbronn 7 geht nach über 40 Jahren Marktbetrieb in die Netzreserve

Seit 2024 errichtet die EnBW ein modernes Gas- und Dampfkraftwerk am Standort / Block 7 bleibt zur Sicherung der Netzstabilität vorläufig weiter verfügbar
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Heizkraftwerk Heilbronn (Bildquelle EnBW / Fotograf Daniel Maier-Gerber)

Karlsruhe. Am 1. März 2026 wird der 1985 in Betrieb genommene Block Heilbronn 7 (HLB 7) mit einer Nettoleistung von 778 Megawatt (MW) in die Netzreserve überführt. Damit nimmt die Anlage zwar nicht mehr am Markt teil, kann aber noch etwa zweieinhalb Jahre bis nach der kommerziellen Inbetriebnahme des neuen Gas- und Dampfkraftwerks (HLB 8) auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW zur Sicherung der Netzstabilität als Netzreservekraftwerk eingesetzt werden.

„HLB 7 hat über viele Jahre zur sicheren Energieversorgung der Region beigetragen und wird dies in Zukunft auch in der Netzreserve weiterhin tun“, sagt Peter Heydecker, Vorstand Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur der EnBW. „Die EnBW geht damit einen weiteren Schritt in der Dekarbonisierung ihres Erzeugungsportfolios und investiert darüber hinaus mit dem Fuel-Switch-Projekt HLB 8 in die langfristige Weiterentwicklung und Sicherung des Standortes.“

Wasserstofffähiges Gas- und Dampfkraftwerk als Ersatz

Das Kraftwerk HLB 7 hat über Jahrzehnte die Strom- und Fernwärmeversorgung in Heilbronn und Neckarsulm gesichert und insgesamt rund 110.000 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugt. Die sich seit 2024 im Bau befindende neue Anlage HLB 8 wird zunächst mit Erdgas betrieben, ab etwa Mitte der 2030er Jahre soll CO₂-armer Wasserstoff eingesetzt werden. Die kommerzielle Inbetriebnahme von HLB 8 ist für Q3/Q4 2027 geplant. Die neue Gas- und Dampfturbinenanlage ist effizienter und sehr flexibel einsetzbar. Sie reduziert die CO₂-Emissionen um mehr als 50 Prozent im Vergleich zur Kohleverstromung.

Die EnBW treibt konsequent den Umbau ihres Erzeugungsportfolios voran und plant – wenn es die Rahmenbedingungen erlauben – bis Ende 2028 komplett aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Heizkraftwerk Heilbronn (Bildquelle EnBW / Fotograf Daniel Maier-Gerber)
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Über die EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Mit rund 30.000 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und den Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff Eckpfeiler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren, rund 85 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin soll rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, der Ausstieg aus der Kohle wird bis Ende 2028 angestrebt, sofern die Rahmenbedingungen es zulassen. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel für die unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2040.

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