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Beim Betrieb unserer Anlagen spielt der Immissionsschutz eine bedeutende Rolle. Dieser beinhaltet alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt vor schädlichen Einwirkungen (Immissionen) von Luftschadstoffen, Lärm, Erschütterung, Wärme, Licht oder elektromagnetischen Feldern. Nachfolgend erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten zur Minimierung der Immissionen durch unsere Anlagen.

Fossile Kraftwerke

Fluss vor einem Gaskraftwerk

Modernste Technik für die Umwelt

Unsere fossilen Kraftwerke arbeiten mit drei verschieden Methoden zur Luftreinhaltung

1. Entstickung

Die Entstickungsanlage arbeitet im sogenannten selektiven katalytischen Reduktionsverfahren: Hier wird Ammoniak in das heiße Rauchgas eingedüst und das Gemisch über Katalysatoren geleitet, in denen eine chemische Reaktion stattfindet.Die Stickoxide (NOX) werden dabei zu über 70 % in unschädlichen Stickstoff (N₂) und Wasser (H₂O) umgewandelt.

2. Entstaubung

Bei der Entstaubung wird die Flugasche aus dem Rauchgas entfernt. Dieser Prozess erfolgt in großen Elektrofiltern. Dort bauen Sprühelektroden ein starkes elektrisches Feld auf, in dem die Aschepartikel negativ aufgeladen werden. Diese schlagen sich dann an den positiv geladenen Abscheideplatten nieder und werden durch Klopfwerke entfernt. Mehr als 99,9 % der Flugasche können so aus dem Rauchgas entfernt werden.

3. Entschwefelung

Bei der Entschwefelung strömt das mit Schwefeldioxid (SO₂) belastete Abgas in einem Wäscher aufwärts und wird dabei mit einer Suspension aus Kalkstein und Wasser besprüht. Dabei bindet sich das SO₂ und wird im Absorbersumpf aufgefangen. Mit der dort eingeblasenen Luft oxidiert das Kalziumsulfit – das Reaktionsprodukt von Schwefeldioxid, Kalkstein und Wasser – zu Kalziumsulfat (Gips). Der Abscheidegrad für das Schwefeldioxid beträgt beim Nasswaschverfahren mehr als 90 %.

Stromnetz

Baum vor einem Strommast