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EnBW begrüßt Urteil zur Fernwärme in Stuttgart und bietet der Stadt Zusammenarbeit an

Stellungnahme zur heutigen Entscheidung des Bundesgerichtshofs
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Karlsruhe/Stuttgart. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH), wonach die Stadt Stuttgart keinen Anspruch auf die Herausgabe des Fernwärmenetzes in Stuttgart hat. Die EnBW bekräftigt, dass sie unverändert zur Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart bereit ist, um die Wärmewende in der Landeshauptstadt voranzubringen.

Andreas Mühlig, Leiter Erzeugung Betrieb und damit unter anderem verantwortlich für die Fernwärmeversorgung bei der EnBW, erklärte dazu: „Die Dekarbonisierung des Wärmesektors ist wichtiger Bestandteil der Energiewende. Die EnBW betreibt das Stuttgarter Fernwärmenetz seit vielen Jahren mit viel Engagement und hoher technischer Kompetenz. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren Erzeugungsanlagen in Kombination mit unserem Fernwärmenetz einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende in Stadt und Region leisten können und möchten die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung gemeinsam mit der Stadt Stuttgart gestalten.“

Die EnBW ist deutschlandweit einer der größten Fernwärmeversorger und betreibt eine Vielzahl an Fern- und Nahwärmeversorgungssystemen. Von Stuttgart über Esslingen bis nach Plochingen reicht das größte der EnBW-Fernwärmenetze, das rund 28.500 Wohnungen, 1.400 Firmen und 380 öffentliche Gebäude in der Region Stuttgart mit Fernwärme versorgt. Mit der Umrüstung der Erzeugungsstandorte Stuttgart-Gaisburg, Stuttgart-Münster sowie im benachbarten Altbach/Deizisau von Kohle auf wasserstofffähige Gaskraftwerke leistet die EnBW bereits jetzt einen erheblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung in Stuttgart. Hinzu kommt die Installation einer neuartigen Großwärmepumpe im Heizkraftwerk Stuttgart-Münster, die die Abwärme der Müllverbrennung nutzt.

Über die EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Mit rund 27.000 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Strom, Gas, Wasser sowie Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Infrastruktur und Energie. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom und Gas Eckpfeiler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Von 2023 bis 2025 wird die EnBW rund 14 Milliarden Euro brutto investieren, größtenteils in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende. Bereits Ende 2025 soll über die Hälfte des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, bis Ende 2028 wird der Ausstieg aus der Kohle angestrebt. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneutralität des Unternehmens in 2035.

Kontakt

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Hans-Jörg Groscurth
Konzernpressesprecher
Stellv. Leiter Unternehmens- und Ressortkommunikation
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