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1715670000000 | Pressemitteilung

EnBW im ersten Quartal 2024 auf stabilem Kurs

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• Adjusted EBITDA mit 1,34 Milliarden Euro im Rahmen der Erwartungen
• Beruhigung der Märkte und gesunkene Großhandelspreise für Strom und Gas führen zu einer Normalisierung des operativen Ergebnisses
• Deutlich gestiegene Investitionen in die Umsetzung der Energiewende
• Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 bestätigt
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Karlsruhe/Stuttgart. Mit 29.087 Mitarbeiter*innen (+6 Prozent) erzielte die EnBW in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein operatives Ergebnis (Adjusted EBITDA) auf Konzernebene von 1,34 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 23 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2023 (1,76 Mrd. Euro). Der Rückgang ist wesentlich auf die Entwicklung im Geschäftsbereich Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur zurückzuführen, sprich auf die bereits erwarteten geringeren Handelsmargen bei der Vermarktung der eigenen Erzeugungsmengen.

„Das vergangene Jahr war von einem außergewöhnlichen Marktumfeld geprägt. Mittlerweile ist die Volatilität an den Märkten jedoch gesunken. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir daher unverändert ein leicht rückläufiges Ergebnis in einer Bandbreite von 4,6 bis 5,2 Milliarden Euro. Hintergrund dafür sind niedrigere Erlöse aus der Vermarktung unserer Kraftwerkserzeugung aufgrund des sich normalisierenden Preisniveaus an den Märkten“, erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanzvorstand Thomas Kusterer.

„Mit unserem integrierten Portfolioansatz verfügen wir jedoch über ein sehr robustes Geschäftsmodell. Das bestätigt uns auch der Kapitalmarkt: Erst im Januar haben wir erneut erfolgreich eine grüne Nachranganleihe mit einem Volumen von insgesamt 500 Millionen Euro platziert.“ Die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Strategie sei bereits mit konkreten Projekten hinterlegt: „Bei den erneuerbaren Energien etwa sind unsere Investitionen durch den Baubeginn unseres neuen 960-MW-Offshore-Windparks ‘He Dreiht’ deutlich gestiegen“, so Kusterer. Aber auch bei anderen Geschäftsfeldern, etwa dem Netzausbau und der E-Mobilität komme man gut voran.

Der auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Adjusted Konzernüberschuss ging zum Ende des ersten Quartals 2024 auf 517 Millionen Euro zurück (Vorjahr 713 Mio. Euro).

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Weiterhin ambitionierte Investitionen in Wachstumsprojekte

Der Umbau hin zu einer klimafreundlichen, dekarbonisierten Energiewelt ist mit hohen Investitionen verbunden. So lagen die Bruttoinvestitionen des EnBW-Konzerns im ersten Quartal 2024 mit rund 1,33 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Diese flossen neben dem Offshore-Windpark „He Dreiht“ zum Großteil in den Ausbau der Stromtransportnetze und Stromverteilnetze sowie den Bau CO₂-armer, wasserstofffähiger und flexibel einsetzbarer Gaskraftwerke.

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Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder

Das Segment Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur erzielte im ersten Quartal 2024 ein Adjusted EBITDA von 798 Millionen Euro und ging damit um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Dabei lag das Adjusted EBITDA der Erneuerbaren Energien mit rund 331 Millionen Euro um 24 Prozent unter dem Vorjahr. Die im Vorjahresvergleich höhere Stromproduktion aus Laufwasserkraftwerken wurde durch sinkende Preise in der Direktvermarktung von Erzeugungsmengen aus Wind und Photovoltaik kompensiert. Im Bereich Thermische Erzeugung und Handel ging das Adjusted EBITDA um 44 Prozent auf aktuell 467 Millionen Euro zurück. Grund waren niedrigere Erlöse aus der Vermarktung der Kraftwerkserzeugung aufgrund des sich normalisierenden Preisniveaus an den Märkten.

Im Segment Systemkritische Infrastruktur, also den Transport- und Verteilnetzen für Strom und Gas, wurde ein Adjusted EBITDA von 574 Millionen Euro erreicht. Damit liegt das Segmentergebnis nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Niedrigere Aufwendungen für Netzreserve und Redispatch wurden von gestiegenen Personalaufwendungen kompensiert.

Im Geschäftsfeld Intelligente Infrastruktur für Kundinnen und Kunden konnte ein Adjusted EBITDA von rund 78 Millionen Euro erzielt werden, nachdem der Wert im Vorjahreszeitraum bei null lag. Grund für die Ergebnisverbesserung war im Wesentlichen die geringere Saisonalität bei den Bezugspreisen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Ergebnisse in den ersten drei Monaten 2024 spiegeln damit insgesamt die getroffenen Erwartungen wider. Entsprechend wird die Jahresprognose sowohl für die einzelnen Geschäftssegmente als auch für den EnBW-Konzern unverändert bestätigt. Das erwartete Adjusted EBITDA auf Konzernebene für 2024 liegt damit weiterhin zwischen 4,6 bis 5,2 Milliarden Euro.

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Kennzahlen des EnBW-Konzern

Finanzielle und strategische Kennzahlen des EnBW-Konzerns

in Mio. €
1.1. - 31.3.2024
1.1. - 31.3.2023
Veränderung in %
1.1. - 31.12.2023
in Mio. €
Außenumsatz
1.1. - 31.3.2024
10.230,8
1.1. - 31.3.2023
15.971,2
Veränderung in %
-35,9
1.1. - 31.12.2023
44.430,7
in Mio. €
Adjusted EBITDA0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
1.344,9
1.1. - 31.3.2023
1.755,8
Veränderung in %
-23,4
1.1. - 31.12.2023
6.365,2
in Mio. €
Anteil Intelligente Infrastruktur für Kund*innen am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
77,8 / 5,8
1.1. - 31.3.2023
-0,3 / 0,0
Veränderung in %
– / –
1.1. - 31.12.2023
239,5 / 3,8
in Mio. €
Anteil Systemkritische Infrastruktur am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
574,1 / 42,7
1.1. - 31.3.2023
584,6 / 33,3
Veränderung in %
-1,8 / –
1.1. - 31.12.2023
1.772,0 / 27,8
in Mio. €
Anteil Nachhaltige Erzeugungs­infrastruktur am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
798,0 / 59,3
1.1. - 31.3.2023
1.267,0 / 72,1
Veränderung in %
-37,0 / –
1.1. - 31.12.2023
4.647,6 / 73,0
in Mio. €
Anteil Sonstiges/Konsolidierung am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
-105,0 / -7,8
1.1. - 31.3.2023
-95,5 / -5,4
Veränderung in %
-9,9 / –
1.1. - 31.12.2023
-293,9 / -4,6
in Mio. €
EBITDA
1.1. - 31.3.2024
1.827,9
1.1. - 31.3.2023
3.954,2
Veränderung in %
-53,8
1.1. - 31.12.2023
5.738,3
in Mio. €
Adjusted EBIT0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
947,0
1.1. - 31.3.2023
1.331,7
Veränderung in %
-28,9
1.1. - 31.12.2023
4.678,9
in Mio. €
EBIT
1.1. - 31.3.2024
1.430,0
1.1. - 31.3.2023
3.530,0
Veränderung in %
-59,5
1.1. - 31.12.2023
3.341,3
in Mio. €
Adjusted Konzernüberschuss0Vorjahreszahlen angepasst.0Bezogen auf das auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Ergebnis.
1.1. - 31.3.2024
516,9
1.1. - 31.3.2023
712,6
Veränderung in %
-27,5
1.1. - 31.12.2023
2.779,5
in Mio. €
Konzernüberschuss0Bezogen auf das auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Ergebnis.
1.1. - 31.3.2024
802,6
1.1. - 31.3.2023
2.288,6
Veränderung in %
-64,9
1.1. - 31.12.2023
1.537,6
in Mio. €
Ergebnis je Aktie aus Konzernüberschuss (€)0Bezogen auf das auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Ergebnis.
1.1. - 31.3.2024
2,96
1.1. - 31.3.2023
8,45
Veränderung in %
-64,9
1.1. - 31.12.2023
5,68
in Mio. €
Retained Cashflow0Vorjahreszahlen angepasst.
1.1. - 31.3.2024
1.094,6
1.1. - 31.3.2023
1.757,8
Veränderung in %
-37,7
1.1. - 31.12.2023
4.831,5
in Mio. €
Zahlungswirksame Nettoinvestitionen
1.1. - 31.3.2024
1.054,4
1.1. - 31.3.2023
710,9
Veränderung in %
48,3
1.1. - 31.12.2023
2.739,8
in Mio. €
31.3.2024
31.3.2023
Veränderung in %
in Mio. €
Nettoschulden
31.3.2024
11.483,6
31.3.2023
11.703,1
Veränderung in %
-1,9

Mitarbeiter*innen

31.3.2024
31.3.2023
Veränderung in %
31.12.2023
Mitarbeiter*innen0Anzahl der Mitarbeiter*innen ohne Auszubildende und ohne ruhende Arbeitsverhältnisse.0Die Personalstände für die ITOs (ONTRAS Gastransport GmbH, terranets bw GmbH und TransnetBW GmbH) werden nur zum Jahresende aktualisiert; unterjährig wird der Personalstand vom 31.12.2023 fortgeschrieben.
31.3.2024
29.087
31.3.2023
27.326
Veränderung in %
6,4
31.12.2023
28.630
In Mitarbeiteräquivalenten0Umgerechnet in Vollzeitbeschäftigungen.
31.3.2024
27.366
31.3.2023
25.669
Veränderung in %
6,6
31.12.2023
26.943
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Martina Evers
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