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Auch in Kupferzell kann jetzt Strom ‚getankt‘ werden

Vom Land gefördert: Mit der neuen Schnellladesäule in Westernach wird das Ladenetz für Elektrofahrzeuge im Hohenlohekreis engmaschiger – Offizielle Inbetriebnahme mit Landrat Dr. Neth
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Testen die EnBW mobility+ App an der neue Ladesäule in Westerheim (v. l.): Brigitte Bayer (Netze BW), Landrat Dr. Matthias Neth, Bürgermeister Christoph Spieles und Steffen Bastian (Netze BW). (Foto: Landratsamt Hohenlohekreis)

Kupferzell. Einen kurzen Zwischenstopp zum Laden können Elektromobilisten in Kupferzell-Westernach einlegen – mit Betonung auf ‚kurz‘. Denn auf dem Park & Ride-Parkplatz am östlichen Ortseingang wurde jüngst eine Schnellladestation offiziell in Betrieb genommen. „Die Verkehrswende ist nur durch ein flächendeckendes und stabiles Netz von Ladepunkten zu schaffen. Erst vor Kurzem haben Bundesregierung und Automobilindustrie vereinbart, den Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität zu forcieren. Ich bin sehr froh, dass es diesbezüglich auch im Hohenlohekreis vorangeht“, erklärte Landrat Dr. Matthias Neth bei der Inbetriebnahme.

Der Standort direkt an der Bundesstraße B19 war im Rahmen des Landesprogramms SAFE ausgewählt worden. Mit diesem Programm wurde ein flächendeckendes Ladenetz in Baden-Württemberg aufgebaut: In einem Zehn-Kilometer-Raster erstreckt sich im gesamten Land eine zuverlässige Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit mehr als 450 Ladesäulen – Wechselstrom-Ladesäulen mit bis zu 22 Kilowatt wie auch so genannte Schnelllader – wie die in Westernach – mit 50 Kilowatt Ladeleistung. Ein Konsortium aus 77 Stadtwerken und Versorgern sowie drei Kommunen hatte unter Führung der EnBW seine Kräfte gebündelt und das Landesprogramm „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzt.

Die von der EnBW gelieferte 50-Kilowatt-Ladesäule verfügt über einen CCS- und einen CHAdeMO-Anschluss sowie eine Anschlussbuchse für den Typ 2-Stecker. „Die tatsächliche Ladeleistung hängt vom Fahrzeugtyp ab und wird durch dessen Batteriemanagement bestimmt“, erläuterte Brigitte Bayer, Kommunalberaterin der EnBW-Tochtergesellschaft Netze BW. Aber schon bei einer kurzen Rast könne die Reichweite des Fahrzeugs deutlich erhöht werden: So lässt sich eine Batterie in weniger als 20 Minuten mit 15 Kilowattstunden (kWh) aufladen, was – in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie Typ und Zustand der Batterie oder der Außentemperatur – Energie für etwa 100 Kilometer bedeutet. Steigungen und Gefälle einer Strecke beeinflussen zusätzlich diesen Wert.

Bis Ende 2020 möchte die EnBW deutschlandweit 1.000 Schnellladestandorte betreiben. Ein leichter und sicherer Zugang zu Lademöglichkeiten ist dem Unternehmen wichtig, wie etwa mit der preisgekrönten EnBW mobility+ App: Sie findet die nächste freie Ladesäule im Roaming-Ladenetz mit mehr als 30.000 Ladepunkten – dem größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dort gelten überall einheitlich die transparenten EnBW mobility+ Ladetarife, die als erste am Markt ausschließlich die geladene Strommenge berechnen.

Ausführliche Informationen zu SAFE im Internet: https://safe-bw.net/

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