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EnBW passt Wärmestrom- und Gaspreise den aktuellen Marktentwicklungen an

Preissenkung beim Wärmestrom aufgrund gesunkener Umlagen und vorausschauender Beschaffung / Höhere Kosten beim Gas, obwohl EnBW über 50 Prozent der neuen CO2-Bepreisung auffängt
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Karlsruhe. Zum 1. Januar 2021 passt die EnBW die Grundversorgungspreise für Wärmestrom (Haushalte mit Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung) und Gas den aktuellen Marktentwicklungen an. So profitieren Wärmestrom-Kund*innen trotz steigender Netzentgelte insgesamt von sinkenden Umlagen und der vorausschauenden Strombeschaffung der EnBW. Für sie werden die Preise je nach Anwendungsfall zwischen 1,4 und 2,4 Prozent günstiger als bisher. Beim Gaspreis hingegen führen die gestiegenen Netzentgelte und insbesondere die vom Gesetzgeber neu eingeführte CO2-Bepreisung zu erhöhten Kosten. Zwar kann die EnBW auch hier dank ihrer Beschaffungsstrategie mehr als die Hälfte dieser Zusatzkosten für ihre Gas-Kund*innen ausgleichen. Nach zwei Jahren mit stabilen Preisen kommt es dennoch zu einer Anpassung von plus 3,9 Prozent. Ähnlich wie in der Grundversorgung entwickeln sich auch die Preise für Kund*innen mit Sonderverträgen für Wärmestrom und Gas. Die Preise für Haushaltsstrom bleiben hingegen unverändert.

Sinkende Kosten beim Wärmestrom

Für einen Drei- bis Vier-Personen-Haushalt mit Wärmepumpenanwendung und einem typischen Jahresverbrauch von 7.600 Kilowattstunden (kWh) sinken die Stromkosten insgesamt um 1,4 Prozent beziehungsweise 2,19 Euro pro Monat¹. Eine kWh kostet 23,8 Cent und ist damit 0,35 Cent günstiger als bislang.

Bei einem typischen Haushalt mit Nachtspeicherheizung und getrennter Messung mit einem Jahresverbrauch von 8.200 kWh liegt die Preissenkung insgesamt bei 2,4 Prozent beziehungsweise 3,66 Euro pro Monat. Damit kostet eine kWh 0,54 Cent weniger. Im Hochtarif (HT) liegt der kWh-Preis dann bei 23,94 Cent, im Niedertarif (NT) bei 19,84 Cent. Haushalte mit Elektrospeicherheizungen und gemeinsamer Messung, die einen Doppeltarif nutzen, zahlen ab 1. Januar 2021 im Hochtarif (Haushaltstrom) 0,5 Cent pro kWh weniger und damit 31,14 Cent pro kWh (HT). Im Niedertarif sinkt der Kilowattstundenpreis um 0,54 Cent auf 19,84 Cent pro kWh. Bei einem Musterverbrauch von 8.200 kWh pro Jahr entspricht dies einer Preissenkung um 1,9 Prozent beziehungsweise 3,56 Euro monatlich.

Steigende Kosten beim Gas

Die von der Bundesregierung neu eingeführte CO2-Bepreisung als zusätzlicher Bestandteil des Gaspreises beträgt rund 0,55 Cent je kWh. Der Verbrauchspreis beim Gas steigt für EnBW-Kund*innen jedoch nur um 0,24 Cent pro kWh auf insgesamt 6,52 Cent pro kWh. Der monatliche Grundpreis erhöht sich um 50 Cent auf insgesamt 9,03 Euro. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh bedeutet das eine Anpassung von insgesamt 3,9 Prozent beziehungsweise 4,50 Euro pro Monat.

Hintergrund zur CO2-Bepreisung

Als Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung gilt ab 1. Januar 2021 ein zusätzlicher CO2-Preis für Erdgas, Heizöl, Benzin und Diesel. Die Maßnahme soll Anreize zum Klimaschutz in den Bereichen Wärme und Verkehr setzen. Im kommenden Jahr fallen dabei je produzierter Tonne CO2-Kosten in Höhe von 25 Euro an. In den Folgejahren erhöht sich dieser Preis auf bis zu 55 Euro im Jahr 2025. Der Plan der Bundesregierung sieht vor, dass die daraus resultierenden Einnahmen an anderer Stelle zur Entlastung von Bürger*innen eingesetzt werden. So sinkt zum Beispiel die EEG-Umlage für das Jahr 2021 von derzeit 6,756 Cent je kWh auf 6,5 Cent je kWh.

1Alle Preise sind gerundete Bruttoangaben

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