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EnBW übernimmt Windparkprojekt Urbach / Plüderhausen

Aktuell sind zwei Windräder nördlich von Urbach geplant
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Urbach. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat Ende November das Windparkprojekt Urbach /Plüderhausen von den Kooperationspartnern WEBW Neue Energie GmbH (WEBW), Hellenstein SolarWind GmbH und Stadtwerke Stuttgart übernommen. Aktuell sind darin auf dem ehemaligen Bundeswehr-Gelände nördlich von Urbach zwei Windenergieanlagen (WEA) vom Typs Vestas V126 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern, einem Rotordurchmesser von 126 Metern und einer Nennleistung von jeweils 3,3 Megawatt vorgesehen.

Die ursprüngliche Planung der drei Kooperationspartner erstreckte sich über die beiden geplanten Windvorranggebiete WN-28 bei Urbach und WN-29 bei Plüderhausen. Insgesamt war der Bau und Betrieb von bis zu elf WEA geplant. Während der Planungsphase wurde im Vorranggebiet WN-29 eine einjährige Windmessung an einem 100 Meter hohen Windmessmast durchgeführt. Umfangreiche artenschutzfachliche Untersuchungen erfolgten in beiden Vorranggebieten.

Im Windvorranggebiet WN-28 waren im ersten Entwurf noch drei WEA disponiert. Nach einer räumlichen Anpassung des Vorranggebiets im September 2015 durch den Verband Region Stuttgart musste jedoch die Anzahl auf zwei WEA reduziert werden.

Im Juni 2016 wurde bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt Rems-Murr in Waiblingen, der Genehmigungsantrag nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zum Bau und Betrieb des Windparks Urbach von der WEBW eingereicht.

Die EnBW hat den kompletten Gestattungsvertrag mit der Forst BW von der WEBW übernommen. Dieser schließt beide Projektflächen mit ein. Die EnBW behält sich vor, auch das Windvorranggebiet bei Plüderhausen zu prüfen und gegebenenfalls zu reaktivieren.

Als einer der größten Windparkentwickler baut die EnBW ihr Portfolio kontinuierlich aus. Sie ist bestrebt, den Anteil der Stromproduktion aus Windkraft weiter zu erhöhen. Dabei sucht sie nach neuen Flächen und setzt auch auf Kooperationen mit anderen Projektentwicklern. Interessant sind Windenergieprojekte in jeglicher Entwicklungsstufe.

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Dagmar Jordan
Pressesprecherin
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