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1565703805000 | Meldepflichtiges Ereignis

KKP 2: Erhöhte Oxidschichtdicke an Brennstäben

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Während der Revision von Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg (KKP 2) fand eine routinemäßige Inspektion von Brennelementen statt, bei der eine innerhalb des zulässigen Bereichs erhöhte Dicke der Oxidschicht an Hüllrohren mehrerer Brennstäbe festgestellt wurde. Der Grenzwert für die Dicke der Oxidschicht wurde aber in jedem Fall deutlich unterschritten. Der Befund hat keine Auswirkungen auf Funktion und Integrität der Brennelemente, deshalb können diese weiter verwendet werden. Zugunsten einer gleichmäßigeren Verteilung der Leistung im Reaktor wird die Fahrweise der Anlage jedoch vorsorglich geringfügig angepasst.

Der Betreiber, die EnBW Kernkraft GmbH, hat den Befund fristgerecht der Aufsichtsbehörde gemeldet und ihn vorläufig in die Kategorie N (Normalmeldung) und INES 0 (keine oder geringe sicherheitstechnische Bedeutung) eingestuft. Er liegt damit unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Ereignissen in Kernkraftwerken (INES). Der Befund hatte keine Auswirkungen auf Personen, auf die Umgebung und auf den Betrieb der Anlage.

Der Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.468 Megawatt. Die Anlage ging 1984 in Betrieb und hat im Jahr 2018 rund elf Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.

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