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1540386128000 | Pressemitteilung

E-Mobilität: Kreisweit erste Schnellladestation steht in Oberessendorf

Neuer Standort knüpft Ladenetz dichter – Symbolische Inbetriebnahme mit Bürgermeister Grabherr
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Bürgermeister Guntram Grabherr (2. v. l.) und Tankstellenpächter Jochen Kessler (in der roten Jacke) nahmen gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde, EnBW und Netze BW die Schnellladesäule in Oberessendorf offiziell in Betrieb.

Eberhardzell. Elektromobilisten steht in Eberhardzell die erste Schnellladesäule im Landkreis Biberach zur Verfügung. Der Standort an der Shell-Tankstelle in Oberessendorf gehört zum Ladenetz der EnBW. Die neue Ladesäule steht direkt an der B 30, unweit der B 465 und bietet zwei Gleichstrom-Anschlüsse mit je 50 Kilowatt sowie einen mit bis zu 43 kW für das Wechselstrom-Laden. Bereits nach einer Viertelstunde ‚tanken‘ lasse sich mit fast jedem modernen Elektromobil wieder eine ordentliche Strecke zurücklegen, erläuterte Tankstellen-Pächter Jochen Kessler. Außerdem lobt er, dass die Ladekabel über alle drei gängigen Steckertypen verfügen (CCS-, CHAdeMO- und Typ 2-Stecker) und fest an den Säulen angebracht sind. „Damit entfällt das Auspacken und Anstecken eines mitgebrachten Kabels an der Säule.“

Realisiert werden diese Ladestationen von der EnBW, die sich schon seit längerem dem Aufbau einer möglichst flächendeckenden Infrastruktur verschrieben habe, erläuterte Klaus Härle, Leiter Kommunale Beziehungen für Oberschwaben. „Gemeinsam mit einer Reihe von Städten und Gemeinden konnten wir in den letzten Monaten schon viel erreichen.“ Für die Errichtung und den Netzanschluss sorgte in Oberessendorf die Netze BW. Die EnBW-Tochter hatte zuvor schon im Rahmen eines bundesweiten Projekts an Autobahnraststätten Erfahrungen mit Schnellladesäulen gesammelt. Dass die erste Schnellladestation im Kreis das Angebot des örtlichen Tankstellenbetreibers erweitert, freut Eberhardzells Bürgermeister Guntram Grabherr. Auf längere Sicht erhofft er sich vom Ausbau der E-Mobilität „den Rückgang des Verkehrslärms gerade entlang der beiden Bundesstraßen.“

Die Entwicklung beobachtet auch Landrat Dr. Heiko Schmid mit Interesse: „Im südlichen Landkreis trägt gerade dieser Standort stark dazu bei, das Netz rasch dichter zu knüpfen.“ Die Zahl der Stationen in der Region habe in der letzten Zeit merklich zugenommen. In den nächsten Monaten kämen im Kreisgebiet im Rahmen eines großen Projekts der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) weitere sieben 22 kW-Ladestationen hinzu.

Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt am einfachsten mit der „EnBW mobility+ App“ oder mithilfe handelsüblicher RFID-Karten, die auch bei Nutzern aus dem europäischen Ausland verbreitet sind. Die „EnBW mobility+ App“ bietet zudem die Möglichkeit, mit dem Smart-Phone an allen Stationen des Energieversorgers und weiteren rund 19.000 Stationen in Europa zu ‚tanken‘. Die App lotst außerdem zu freien Anschlüssen und bietet Nutzern von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eine Simulation, ob die Nutzung eines E-Mobils sinnvoll wäre.

Weitere Infos: www.enbw.com/mobility-app

Zusatz-/Hintergrund-Info:

Im Landkreis Biberach ist das Netz in den letzten Monaten dichter geknüpft worden. Stromtankstellen gibt es vor allem in Biberach, Ochsenhausen, Bad Buchau und einigen Gemeinden im nördlichen Kreisgebiet. Im Rahmen der o.g. OEW-Initiative (www.oew-energie.de/OEW_presse_20180719.html) mit 54 Stationen werden kreisweit neue Standorte in Bad Schussenried, Ochsenhausen, Biberach, Riedlingen, Laupheim, Rot an der Rot und Schemmerhofen dazukommen. Entlang der B 30 am nächsten liegen die Ladesäulen in Bad Waldsee (Kreis Ravensburg). Die Ladesäulen der OEW finden auch Eingang in das SAFE-Projekt des Landes, das von einem großen Konsortium unter Führung der EnBW umgesetzt wird (safe-bw.net/).

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