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1494581940000 | Pressemitteilung

FUG versorgt Ulm auch in Zukunft mit Fernwärme

Vertrag schafft Klarheit für die nächsten 20 Jahre – Bewährtes Kooperationsmodell zwischen EnBW und SWU
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v.l.n.r: Reiner Hönes (FUG), Georgios Stamatelopoulos (EnBW), OB Gunter Czisch, Klaus Eder (FUG/Stadtwerke Ulm), Martin Bendel (Finanzbürgermeister Ulm) Vertragsunterzeichnung (Foto: Stadt Ulm)

Die Fernwärme Ulm GmbH (FUG) bleibt für die Fernwärmeversorgung in Ulm verantwortlich. Am Freitag, 12. Mai 2017, haben Oberbürgermeister Gunter Czisch und die beiden FUG-Geschäftsführer Klaus Eder und Reiner Hönes einen entsprechenden Konzessionsvertrag unterzeichnet. Zuvor hatten bereits das Regierungspräsidium Tübingen, der Ulmer Gemeinderat und der FUG-Aufsichtsrat ihre Zustimmung gegeben. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren.

Mit der Unterzeichnung endet ein 2013 von der Stadt eingeleitetes Verfahren. Aufgrund komplexer rechtlicher und inhaltlicher Fragestellungen zogen sich die Verhandlungen bis jetzt hin. An der FUG sind die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) mit jeweils 50 Prozent beteiligt.

Oberbürgermeister Gunter Czisch betonte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Die FUG hat in den vergangenen Jahren massiv in die Energiewende im Wärmesektor investiert. Dadurch konnten die CO2-Emissionen bereits um 80 Prozent reduziert und der erneuerbare Energieanteil bei der Wärme auf fast zwei Drittel erhöht werden – das ist ein bundesweiter Spitzenwert.“

Georgios Stamatelopoulos, Leiter Erzeugung Betrieb bei der EnBW und stellvertretender Vorsitzender des FUG-Aufsichtsrats, erklärte: „Die Erfahrung zeigt: Fernwärme funktioniert dann am besten, wenn Erzeugung, Netz und Kunden als integriertes System verstanden werden. Diese Sichtweise spiegelt sich in der bewährten Kooperation zwischen EnBW und SWU wider. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Zusammenarbeit weiterhin Früchte tragen wird.“

„Der neue Vertrag ist eine gute Basis dafür, die Wärmeversorgung in der Region weiter zu optimieren. Wir sehen große Potenziale für die Energieeffizienz und den Anschluss weiterer Kunden – zum Beispiel durch den Umbau des Dampfnetzes auf Heißwasser“, so SWU-Chef Klaus Eder, der zugleich kaufmännischer Geschäftsführer der FUG ist.

Auch der technische Geschäftsführer der FUG, Reiner Hönes, begrüßte den Vertragsabschluss: „Für uns wird auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen, eine ökologisch hochwertige, bezahlbare und sichere Wärmeversorgung für unsere Kunden sicherzustellen. Wir wollen den Umbau der Wärmeversorgung weiter aktiv mitgestalten.“

Die FUG im Überblick

Zur Versorgung ihrer Kunden mit Fernwärme unterhält die FUG ein rund 170 Kilometer langes Leitungsnetz mit mehr als 3.000 Hausanschlüssen. Damit deckt sie rund 50 Prozent des Raumwärmebedarfs in Ulm ab. Au-ßerdem betreibt die FUG in der Wissenschaftsstadt auf dem Oberen Eselsberg ein vier Kilometer langes Kältenetz.

Die Energie stammt zu über 60 Prozent aus erneuerbaren Brennstoffen, insbesondere aus zwei modernen Biomasse-Heizkraftwerken, die 2004 und 2013 in Betrieb genommen wurden. Die übrige Energie stammt aus dem Müllheizkraftwerk im Donautal sowie aus verschiedenen mit Kohle, Gas oder Öl befeuerten Heizwerken. Die Fernwärme wird überwiegend in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015/2016 beliefen sich auf 60 Millionen Euro.

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Hans-Jörg Groscurth
Konzernpressesprecher
Stellv. Leiter Unternehmens- und Ressortkommunikation
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