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GeoHardt: 3D-Seismische Messungen sind abgeschlossen

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Schwetzingen. Die seismischen Messungen der GeoHardt GmbH sind abgeschlossen. Vom 14. Januar bis 15. Februar wurde in einem knapp 7.000 Hektar großen Gebiet entlang der Gemarkungen der sieben Kommunen Mannheim, Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Plankstadt, Heidelberg und Oftersheim der Untergrund mittels Vibrationsmessungen untersucht. Mit Hilfe der Messungen sollen Standorte identifiziert werden, die sich aufgrund der geologischen Beschaffenheit des Untergrunds für den Bau von Geothermie-Heizanlagen eignen. In den kommenden Monaten werden die Messdaten nun ausgewertet und in ein dreidimensionales Modell des Untergrunds überführt.

Die Messungen fanden mithilfe von Vibrationsfahrzeugen statt, die über Rüttelplatten Schwingungen in den Boden aussenden. Die dabei erzeugten seismischen Wellen werden im Untergrund von verschiedenen Gesteinsschichten reflektiert und an der Erdoberfläche über sogenannte Geophone erfasst. Es handelt sich um ein Standardverfahren, das für Messungen dieser Art regelmäßig zum Einsatz kommt, sowohl für die Aufsuchung von Geothermie als auch von Gas und Öl. Die Vibrationen entsprechen in etwa den bekannten Bodenrüttlern, die man von Straßenbaustellen kennt und mit denen etwa die Tragschicht von Gehwegen oder Straßen eingerüttelt wird.

Während der Messungen wurden die für die Vibration geltenden Grenzwerte ständig überprüft. In Gebieten mit besonders enger Bebauung wurde sowohl die Zahl der Messpunkte als auch der eingesetzten Vibrationsfahrzeuge spezifisch angepasst. An Orten mit besonders empfindlicher Infrastruktur wurde gänzlich auf Messungen verzichtet.

Zu den Vibrationsfahrzeugen gab es im Verlauf der Messungen zahlreiche Anfragen von interessierten, aber auch besorgten Bürgern. Auch Meldungen über mögliche Schäden haben GeoHardt erreicht. Das Unternehmen nimmt jede Meldung aus der Bürgerschaft ernst und bearbeitet sie zeitnah und mit der gebotenen Sorgfalt. Hierzu werden die Meldungen zunächst aufgenommen und fotografisch vor Ort erfasst. Die vollständigen Daten einschließlich Lageplänen, Fahrrouten und Schwingungsmessungen werden dann an die Versicherung übergeben. Diese zieht bei Bedarf einen externen Sachverständigen hinzu, der zum Beispiel das Alter vorhandener Risse in Wänden beurteilen kann. Sollte trotz aller Vorsorgemaßnahmen tatsächlich ein Schaden durch die Vibrationsmessungen eingetreten sein, wird sich GeoHardt in Abstimmung mit der Eigentümerin oder dem Eigentümer darum kümmern. Bis alle Meldungen abschließend geprüft und bearbeitet sind, wird es allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Hierfür bittet das Unternehmen um Verständnis.

In den kommenden Monaten werden die erfassten Daten der 3D-Seismischen Messungen ausgewertet und in ein dreidimensionales Modell des geologischen Untergrunds der Region überführt. Das Modell soll bis zum Spätsommer dieses Jahres vorliegen.

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Hintergrund des Vorhabens:

In absehbarer Zeit wird im Zuge des Kohleausstiegs auch die Versorgung mit Fernwärme aus dem Grosskraftwerk Mannheim (GKM) enden. Mit ihrem Joint Venture GeoHardt GmbH sind EnBW und MVV gemeinsam angetreten, um die klimafreundliche Wärmeversorgung in der Region zu sichern – mit grundlastfähiger erneuerbarer Wärme aus Thermalwasser. Zu diesem Zweck sollen bis zu drei Geothermie-Heizanlagen in der Region gebaut werden. Die Partner können dabei auf langjährige Erfahrungen in Sachen Geothermie zurückgreifen.

Kontakt

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Regina König
Pressesprecherin

Weiterer Kontakt

Annabell Feith
Teamleiterin Kommunikation
MVV Energie AG

Telefon: +49 621 290-1985
Mobil: +49 151 10126060

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