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Gute Fortschritte bei Instandsetzungsarbeiten in KKP 2

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› Optimierung der Lüftungshalterungen wurde umgesetzt

› Restarbeiten sollen im April abgeschlossen sein

Philippsburg. Die EnBW ist in den vergangenen Wochen mit den Revisions- und Instand-setzungsarbeiten im Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg (KKP 2) gut vorangekommen. Bereits weitestgehend abgeschlossen sind die ursprünglich für den Sommer geplanten Revisionstätigkeiten sowie der Austausch von Brennelementen. Ebenfalls umgesetzt sind die Optimierungen im Bereich der Halterung von Kanälen, die zur Belüftung der Notspeisesysteme dienen. Dem Abschluss dieser Arbeiten gingen eine umfassende Analyse, eine Detailplanung, eine gutachterliche und behördliche Prüfung sowie die Fertigung der erforderlichen Teile voraus.

Wie bereits Ende Dezember angekündigt, prüfen die Fachleute der EnBW im Rahmen der gesamten Aufarbeitung mit großem Aufwand Halterungskonstruktionen in allen Anlagengebäuden von KKP 2. Hierzu sind aufwändige Untersuchungen erforderlich, die noch nicht vollständig abgeschlossen sind. Nach heutiger Abschätzung der EnBW wird dies dazu führen, dass KKP 2 voraussichtlich Mitte/Ende April wieder ans Netz gehen kann.

Erkenntnisse aus der umfassenden Analyse werden konsequent umgesetzt

„Sicherheit und Genauigkeit gehen vor Wirtschaftlichkeit und Schnelligkeit“, unterstreicht Christoph Heil, der als Geschäftsführer der EnBW Kernkraft GmbH für KKP 2 zuständig ist. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir eine umfassende Prüfung vornehmen werden. Genau das machen wir, und über unsere Erkenntnisse informieren wir stets die Aufsichtsbehörde. Maßnahmen, die sich aus der Prüfung ableiten, setzen wir mit großer Sorgfalt um. Im Ergebnis schaffen wir damit die Voraussetzungen, um KKP 2 mit Bestätigung der Aufsichtsbehörde wieder ans Netz zu nehmen.“

Die EnBW hatte KKP 2 am 21. Dezember 2016 sicherheitsgerichtet vom Netz genommen, nachdem schadhafte Lüftungshalterungen im Bereich der Notspeisesysteme festgestellt worden waren. Damals wurde unmittelbar mit einer umfassenden Untersuchung sowie mit der Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen begonnen. Als sich im Januar abzeichnete, dass Planung, Begutachtung und Umsetzung der Instandssetzungsarbeiten noch mehrere Wochen dauern werden, hatte sich die EnBW dazu entschieden, die für den Sommer geplante Jahresrevision der Anlage vorzuziehen. Eine weitere Revision im Jahr 2017 wird dann nicht mehr erforderlich sein. Über ihre Erkenntnisse und ihre Vorgehensweise hatte die EnBW stets zeitnah die Öffentlichkeit informiert (siehe Pressemitteilungen vom 21., 22. und 28. Dezember 2016 sowie vom 17. Januar 2017) und auch in der Informationskommission am Standort Philippsburg am 20. Februar 2017 öffentlich berichtet.

Über KKP 2 und die Kernkraftwerke der EnBW

Der Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.468 Megawatt. Die Anlage ging 1984 in Betrieb und hat im Jahr 2016 rund 10,5 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.

Betrieben wird KKP 2 von der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK). Die EnKK steht für Sicherheit bei Betrieb und Nachbetrieb sowie bei Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke in Baden-Württemberg. In Neckarwestheim und Philippsburg produziert die EnKK mit jeweils einem Kernkraftwerk Strom (GKN II und KKP 2). Spätestens Ende 2019 endet der Leistungsbetrieb von KKP 2, spätestens Ende 2022 der von GKN II. Danach soll mit dem sicheren Rückbau dieser Anlagen zügig begonnen werden. Die erforderlichen Anträge hat die EnBW im Juli 2016 eingereicht.

An beiden Standorten befindet sich jeweils eine weitere Anlage, die keinen Strom mehr erzeugt (GKN I und KKP 1). Anfang Februar 2017 hat die EnBW die Genehmigung für Stilllegung und Abbau von GKN I erhalten, für KKP 1 wird diese Genehmigung im ersten Halbjahr 2017 erwartet. Am Standort Obrigheim macht der Abbau des dortigen Kernkraftwerks seit dem Jahr 2008 gute Fortschritte.

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