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EnBW passt Haushaltsstrompreise zum 1. April 2020 an

Reaktion auf gestiegene Umlagen und Netzentgelte sowie höhere Preise an der Strombörse
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Karlsruhe. Die EnBW passt zum 1. April 2020 die Strompreise in der Grundversorgung an. Ein Musterhaushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden zahlt dann monatlich im Schnitt rund 6,90 Euro (brutto) mehr. Grund sind die deutlich gestiegenen Kosten bei gleich mehreren Strompreisbestandteilen wie der EEG-Umlage und den Netzentgelten sowie höhere Preise an der Strombörse.

Gemessen am oben genannten Musterbeispiel erhöhen sich die Strompreise in der Grundversorgung ab April dieses Jahres unter dem Strich um 8,3 Prozent. Die Kilowattstunde Strom kostet dann 2,36 Cent (brutto) mehr, der monatliche Grundpreis steigt um etwa 1,24 Euro (brutto). Die Preise für weitere Tarife, die die EnBW auch bundesweit anbietet, entwickeln sich in einer ähnlichen Größenordnung.

Auf das Gesamtjahr 2020 gerechnet entspricht die Anpassung einer Erhöhung um 6,2 Prozent. Damit liegt sie unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 6,7 Prozent.0EnBW-eigene Analyse öffentlich bekannt gegebener Anpassungen beim Haushaltsstrom mit Gültigkeit ab 1. Januar 2020 in Baden-Württemberg, gewichtet nach Anzahl der Haushalte und Annahme eines Grundversorgungsanteils der jeweiligen Anbieter.

Kostenentwicklung führt zu Anpassungen

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: Steuern, Abgaben und Umlagen, staatlich regulierte Netzentgelte sowie Strombeschaffung und Vertrieb. Im vergangenen Jahr sind die Kosten sowohl bei den Umlagen als auch bei den Netzentgelten gestiegen. Zudem haben sich die Preise an der Strombörse erhöht. Diese Entwicklungen können auch durch die vorausschauende Strombeschaffung der EnBW nicht in vollem Umfang kompensiert werden und machen daher eine Preisanpassung notwendig.

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ergeben Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte zusammen über drei Viertel des Strompreises. Dieser Anteil ist seit 2010 um mehr als die Hälfte gestiegen. Die restlichen 23 Prozent des Strompreises entfallen auf Beschaffungskosten und Vertrieb der Stromanbieter. Über die vergangenen zehn Jahre betrachtet, sind hier die Kosten für Verbraucher um mehr als zehn Prozent gesunken.0Quelle: www.bdew.de/media/documents/20200107_BDEW-Strompreisanalyse_Januar_2020.pdf

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