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Heißes Training für Feuerwehrleute

Einsatz der Mobilen Brandübungsanlage der EnBW bei der Freiwilligen Feuerwehr in Weil der Stadt – Schauvorführungen und Besichtigungen für die Bevölkerung am Sonntag, 13. Mai
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v.l.n.r. Timo Schmidt, Betriebsservice Nagoldtal, Andreas Eckstein, Betriebsratsvorsitzender der Netze BW Mittlerer Neckar und Andreas Lorey, Leiter der EnBW Kommunale Beziehungen Mittlerer Neckar übergeben den Brandübungscontainer an Jürgen Widmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weil der Stadt.

Weil der Stadt. Vom 9. bis zum 14. Mai wird der Standort der Freiwilligen Feuerwehr in Weil der Stadt zum Traininscamp. Die EnBW stellt hier wieder ihre mobile Brandübungsanlage zur Verfügung, in der die Feuerwehr aus Weil der Stadt und den Ortsteilen Merklingen, Münklingen und Hausen den Einsatz mit Atemschutzgeräten trainieren können.

Andreas Lorey, Leiter kommunale Beziehungen des EnBW-Regionalzentrums Mittlerer Neckar kam dieses Jahr persönlich vorbei, um dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Weil der Stadt, Jürgen Widmann die Übungsanlage zu übergeben: „Als Partner der Feuerwehren unterstützen wir mit unserer Anlage schon seit zwölf Jahren erfolgreich die Ausbildung der Feuerwehren. Wir freuen uns, dass unser Angebot so gut angenommen wird. Auf diese Weise können wir einen Beitrag leisten, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Region zu erhöhen“. Jürgen Widmann ist begeistert, die mobile Brandübungsanlage wieder kostenlos zur Ausbildung nutzen zu können: „Für uns ist das eine tolle Möglichkeit, die Löscharbeiten unter realen Bedingungen vor Ort zu üben. Durch die spezielle Ausrüstung sensibilisiert die EnBW-Anlage die Feuerwehren vor allem für die Gefahren im Zusammenhang mit Strom und Gas“. Die interessierte Bevölkerung hat dann am Sonntag, 13. Mai die Gelegenheit bei Schauvorführungen und Besichtigungen diese Übungs- und Ausbildungsmöglichkeit der Feuewehrleute kennen zu lernen.

In der Anlage selbst geht es im wahrsten Sinne des Wortes „heiß“ her. Bei Temperaturen von 300 bis 600 Grad Celsius proben die Feuerwehrmänner und –frauen den Ernstfall unter realen Einsatzbedingungen. In der zweistöckigen Anlage mit knapp zwanzig Quadratmetern sind verschiedene Übungsszenarien möglich. Die Simulationen reichen von einem Zimmer- und Treppenbrand über einen Verteilerkasten-, Transformatoren- und Gasleitungsbrand bis hin zu einer großen Rauchgasdurchzündung, dem so genannten Flash-Over, einer explosionsartigen Brandentwicklung unter der Zimmerdecke. Um den Ablauf der Übungen unter realitätsnahen Bedingungen durchzuführen, ist die Anlage mit einer „heißen Tür“ und einem Geräusch- und Rauchsimulator ausgestattet.

Das Training innerhalb der Anlage ist ausschließlich ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern vorbehalten, die im Ernstfall an vorderster Stelle Leben retten und Brände löschen müssen. Wie im Ernstfall hat die Sicherheit der Feuerwehrmänner auch bei einer Übung höchste Priorität. Deshalb ist die Anlage mit modernster Sicherheitstechnik, wie zum Beispiel Gas- und Temperatursensoren, ausgestattet. Die Ausbildung und die Koordination der Übungsabläufe werden vom Landkreis - in Person des jeweiligen Kreisbrandmeisters und seiner Kreisausbilder - geleitet und organisiert.

Nach der theoretischen Einweisung der Einsatzteams folgt das Anlegen der entsprechenden Kleidung und Ausrüstung. Anknüpfend an die Einsatzkurzprüfung findet die Kontrolle durch den Ausbilder statt. Pro Team sind mindestens zwei Trainingssimulationen vorgesehen. Als begleitende Übungen außerhalb der Brandübungsanlage sind die Themen Türöffnung, Strahlrohrführung und Flash-Over-Stellung vorgesehen. In der Anlage finden pro Trainingseinheit zwei Löschangriffe statt. Durch eine optionale Kameraübertragung können sowohl die Ausbilder als auch Zuschauer den genauen Ablauf der Übung beobachten. Die Aufnahmen geben wertvolle Hinweise für eine anschließende Manöverkritik zum Training. Über ein feuerfestes Fenster kann der Ausbilder vom Bedienerplatz aus die Aktionen im Innern der Anlage überwachen und bei Bedarf eingreifen. Ein effektives Training zeichnet sich durch die Nachbesprechung und Analyse des Einsatzes nach der nötigen „Cool-Down-Phase“ aus. So können Fehler, Erfahrungen und Eindrücke aller Teilnehmer angesprochen und erörtert werden. Das optimiert zusätzlich den Lerneffekt, der bereits ab dem zweiten Durchgang in der Brandübungsanlage eintritt.

Mit der kostenlosen Bereitstellung ihrer mobilen Brandübungsanlagen bietet die EnBW einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Feuerwehrausbildung. Seit dem Start des Engagements der EnBW und der Landkreise im Jahr 2006 werden jährlich mehrere tausend Feuerwehrleute in Baden-Württemberg an den fünf Anlagen der EnBW ausgebildet.

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Dagmar Jordan
Pressesprecherin
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