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EnBW präsentiert ihre On- und Offshore-Projekte auf der WindEnergy Hamburg 2022 und veranstaltet das „EnBW Offshore Drone Forum“

Zukunftsorientiertes Handeln und Dialog zwischen Technik, Wirtschaft, Wissenschaft und Regulatorik
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So könnte eine Offshore Logistik-Drohne eine Transportbox auf einer Windenergieanlage absetzen (Grafik: EnBW)

Stuttgart/Hamburg. Die EnBW präsentiert sich auf der diesjährigen WindEnergy Hamburg 2022 ihre aktuellen Aktivitäten in den Bereichen Onshore und Offshore und ist darüber hinaus auch mit einem Stand in der Recruiting Area vertreten. Im Rahmen der Strategie investiert EnBW massiv in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2025 On- und Offshore-Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 4.000 MW zu betreiben. Damit soll bis 2025 die Hälfte des gesamten Erzeugungsportfolios (installierte Leistung) aus Erneuerbaren Energien bestehen.

Das „EnBW Offshore Drone Forum“

Im Rahmen der Windleitmesse bringt die EnBW erstmalig auch Expert*innen aus der Windenergie- und der Drohnenbranche zusammen und bietet mit dem „EnBW Offshore Drone Forum“ eine Bühne für den Dialog zwischen Technik, Wirtschaft, Wissenschaft und Regulatorik. Gemeinsam mit hochrangigen Speaker*innen der Branchen wird auf dem „EnBW Offshore Drone Forum“ darüber diskutiert, wie Advanced Air Mobility-Technologien auf den Transport von Material und Mensch beim Einsatz in Offshore-Windparks anzuwenden sind.

Gemeinsames Forschungsprojekt mit dem DLR

Mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) wurde ein Forschungsprojekt initiiert, das im April 2022 Bundesförderung erhielt. Neben dem DLR beteiligen sich auch weitere Partner an dem Forschungsprojekt. Als zuständige Genehmigungsbehörde für Windparks in der deutschen AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) begleitet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) das Vorhaben. Ebenso Partner ist der niederländische Windenergieanlagenhersteller 2B-Energy bringt seine Expertise aus der Entwicklung von Landeplattformen auf Windenergieanlagen als Kenner des Luftwegs zu Zweitblatt-Windkraftanlagen. Vertreter*innen aller Partner und weitere hochrangige Speaker*innen bringen ihre Kompetenz und Erfahrung auch in den Austausch und den Dialog auf dem „EnBW Offshore Drone Forum“ ein. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Forschungsprojekt widmet sich dem Einsatz von Transportdrohnen in Offshore-Windparks und hat zum Ziel, die Bedingungen und erforderlichen Schritte für eine wirtschaftliche Realisierung des Drohnenbetriebs zunächst für die Material- und perspektivisch möglicherweise auch für den Personentransport zu erarbeiten.

Drohnen bieten gegenüber der heute genutzten Logistik – vor allem Schiffen und Helikoptern – Vorteile bei den Kosten, der Flexibilität und vor allem der Nachhaltigkeit. Die hohe Reisegeschwindigkeit ermöglicht einen ähnlich schnellen Transfer wie beim Helikopter. Bei einem Umstieg auf Transportdrohnen wäre auch der Service von Offshore-Windparks mit hoher Entfernung zur Küste ohne Unterkunft im Windpark möglich. Die zu erwartenden Betriebskosten von Drohnen sind geringer als die von Helikoptern, da Drohnen eine geringere Komplexität aufweisen. Dies wirkt sich maßgeblich auf den Wartungsaufwand der Drohnen aus. Zukünftig ist es zu erwarten, dass Drohnen immer weiter automatisiert werden und die Betriebskosten dadurch sinken. Insbesondere der Transport von Material bietet viele Perspektiven für die Automatisierung. Werden Drohnen mit Grünem Strom betrieben, sind bedeutende CO₂-Einsparungen in der Offshore O&M-Logistik realisierbar.

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Die Offshore Drone Challenge

Das „EnBW Offshore Drone Forum“ bietet die erste Möglichkeit, sich über die „Offshore Drone Challenge“ (ODC), welche die EnBW gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ins Leben gerufen hat zu informieren. Auf der Veranstaltung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit dem Team und weiteren Expert*innen in den Austausch zu kommen und somit diesen wertvollen Use Case kennenzulernen.

Drohnenhersteller zur Teilnahme aufgerufen

Bei der ODC werden Drohnenhersteller dazu eingeladen, ihre Technologien zum Transport von Schwerlasten zu Offshore-Windparks unter Beweis zu stellen. Dazu sollen Testflüge der vereinfachten Mission „Materialtransport in den Windpark“ abbilden. Die Tests sollen zeigen, zu welchem Grad die Mission bereits erfüllt werden kann und welches die kritischen Missionsbestandteile sind. Außerdem soll den teilnehmenden Herstellern die Gelegenheit geboten werden, sich für den Use Case Offshore Windenergie zu beweisen.

Interdisziplinär und im Netzwerk denken

„Das EnBW Offshore Drone Forum bringt zum ersten Mal Vertreter*innen der Windenergiebranche mit der Drohnenbranche zusammen – aus unserer Sicht eine äußerst befruchtende und gewinnbringende Symbiose“, so Jonas Janke, Offshore-Experte bei der EnBW. „Es geht uns darum, interdisziplinär und im Netzwerk denkend zu agieren und hier Synergien zu schaffen, die uns alle einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Innovation und Nachhaltigkeit bringen.“

Nächste Schritte

Im Rahmen des „EnBW Offshore Drone Forum“ bekommen die Teilnehmer*innen der Drohnenbranche erste Einblicke in die Offshore-Windenergie. Interessent*innen und Investor*innen erhalten damit frühzeitig Kenngrößen für ihre strategische Planung, für Engineering-Teams und die eigene Unternehmenskommunikation. Zudem ist vorgesehen, dass sich die hochrangig besetzte Jury – ein Expert*innen-Gremium aus Wirtschaft und Wissenschaft – noch in 2022 bildet. Die Durchführung der praktischen Challenge und der damit verbundenen Kür der Gewinner*innen ist für Sommer 2024 geplant.

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Über EnBW

Die EnBW ist mit rund 26.000 Mitarbeiter*innen eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Strom, Gas, Wasser sowie Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Infrastruktur und Energie. Die installierte Leistung aus Erneuerbaren Energien wird Ende 2025 bei 50 Prozent des Gesamtportfolios liegen. Das wirkt sich heute schon spürbar auf die Reduzierung der CO₂-Emissionen aus, die EnBW bis 2030 halbieren will. Bis 2035 strebt die EnBW Klimaneutralität an.

Die EnBW untersucht im F&E-Bereich systematisch nach innovativen Windenergie-Technologien. Im Projekt „SkyPower100“ (FKZ 032417A-D) untersucht das Unternehmen gemeinsam mit SkySails Aspekte der Kommerzialisierung von Flugwindkraftanlagen. Im Projekt „Nezzy²“ untersucht die EnBW gemeinsam mit aerodyn die Potenziale eines Schwimmfundaments mit einem Doppel-Rotor als selbstausrichtendem Lee-Läufer. Im Projekt zum „Global Blockage Effect Baltic 2“ wurden mittels Weitbereichs-LIDAR eine Messkampagne durchgeführt und Windfeld-Simulationen von DNV verifiziert, um so den GBE von anderen Einflussfaktoren isolieren zu können. Darüber hinaus ist das Unternehmen in vielfältige internationale Projekte im Offshore Wind Accelerator (OWA) involviert. EnBW arbeitet als großer Betreiber mit unterschiedlichen Wartungskonzepten, die ständig weiterentwickelt werden und untersucht im Bereich Betrieb Offshore Wind kontinuierlich Innovationen zur Einbindung in die Arbeitsabläufe (z. B. VR für Ausbildung, Robotik für Inspektion).

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