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1553879016000 | Pressemitteilung

Auch im Ehinger Westen lässt sich jetzt Strom „tanken“

EnBW stellt bei Tankstelle Späth neue Ladesäule auf. Symbolische Inbetriebnahme mit OB Baumann im Rahmen der Nachhaltigen Stadt
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Nahmen die neue Schnellladesäule bei der Tankstelle Daniel Späth in Betrieb (v.l.n.r.): Geschäftsführer Axel Kirsamer, OB Alexander Baumann und Thomas Stäbler, Leiter Regionalzentrum Oberschwaben der EnBW (Foto: Koukal)

Ehingen. Die EnBW knüpft das Ehinger Ladenetz dichter. Elektromobilisten steht ab sofort eine Schnellladesäule an der Tankstelle Späth in der Riedlinger Straße zur Verfügung. Bei der symbolischen Inbetriebnahme freute sich Oberbürgermeister Alexander Baumann über einen weiteren Schritt auf dem Weg zur „Nachhaltigen Stadt“.

Die neue Ladesäule steht direkt an der B 311 im Westen der Stadt, an der Ausfallstraße nach Riedlingen. Damit schaffe sie eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Stationen, die eher in der Stadtmitte und im Osten angesiedelt seien, erläuterte Baumann. „Eine attraktive Infrastruktur für E-Mobilisten passt zudem gut zu unseren Bemühungen in der „Nachhaltigen Stadt Ehingen“. Erst recht, weil im Umfeld und in Richtung Albhochfläche das Netz an „Strom-Tankstellen“ bislang noch sehr dünn geknüpft sei.

Die neue Säule bietet zwei Gleichstrom-Anschlüsse mit je 50 Kilowatt sowie einen mit bis zu 43 kW für Wechselstrom. Bereits nach einer Viertelstunde laden lasse sich mit fast jedem modernen Elektromobil wieder eine ordentliche Strecke zurücklegen, erläuterte Alex Kirsamer. Der Geschäftsführer der Späth-Tankstelle lobte außerdem, dass die Ladekabel über alle drei gängigen Steckertypen verfügen (CCS-, CHAdeMO- und Typ 2-Stecker) und fest an den Säulen angebracht sind. „Damit sparen sich die E-Mobilisten das Auspacken und Anstecken eines mitgebrachten Kabels an der Säule.“

Realisiert werden diese Ladestationen von der EnBW, die sich schon seit längerem dem Aufbau einer möglichst flächendeckenden Infrastruktur verschrieben habe, wie Thomas Stäbler betonte. Nicht ohne Stolz verwies der Leiter des Regionalzentrums Biberach darauf, dass gerade im Raum Oberschwaben-Bodensee „in Kooperation mit einer Reihe von Städten und Gemeinden in den letzten Monaten viel erreicht wurde“. „Gerade in Ehingen erarbeiten wir gemeinsam im Rahmen unserer Partnerschaft in der Nachhaltigen Stadt solche wichtigen Mobilitätsbausteine.“ Für die Errichtung und den Netzanschluss sorgte die Netze BW. Die EnBW-Tochter hatte zuvor schon im Rahmen eines bundesweiten Projekts an Autobahnraststätten Erfahrungen mit Schnellladesäulen gesammelt.

Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt am einfachsten mit der „EnBW mobility+ App“ oder mithilfe handelsüblicher RFID-Karten, die auch bei Nutzern aus dem europäischen Ausland verbreitet sind. Die App biete laut Stäbler zudem die Möglichkeit, mit dem Smart-Phone an allen Stationen des Energieversorgers und weiteren über 25.000 Stationen in Europa zu ‚tanken‘. Sie lotst außerdem zu freien Anschlüssen und bietet Nutzern von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eine Simulation, ob die Nutzung eines E-Mobils sinnvoll wäre.

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Zusatz-/Hintergrund-Info

Im Alb-Donau-Kreis ist das Netz sehr unterschiedlich entwickelt. Einer großen Dichte rund um Ulm und entlang der Autobahnen stehen weiße Flecken insbesondere am Albrand und der Hochfläche gegenüber. In der Kernstadt stehen in der Nähe und südlich des Bahnhofs vier weiteren Stationen (2 Tiefgaragen, eine Bank und ein Hotel) zur Verfügung. Die nächsten Stationen im Kreis finden sich in den Stadtteilen Berg und Dächingen, in Munderkingen, Schelklingen, Erbach und Oberstadion. Auffinden lassen sich alle an die gängigen Bezahl-Systeme angeschlossene Stationen mit der EnBW App

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Ulrich Stark
Pressesprecher Region Süd-West
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