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Tonnenweise nützliche Fernwärme und Strom

Das EnBW-Restmüllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster feiert Jubiläum
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Mit einer symbolischen Mülltonne begeht das EnBW-Heizkraftwerk in Stuttgart-Münster sein Jubliäum: Dr. Thomas Heß vom städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb, Müllwerker Gerhard Paul und Kraftwerksleiter Guido Bauernfeind legen Hand an (v.l.n.r.). (Bildquelle: EnBW)

Stuttgart. Tonne ist nicht gleich Tonne – deshalb feiert das EnBW-Restmüllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster dieser Tage gleich mehrere runde Zahlen auf einmal: Am Montag wurde die 15-millionste (Gewichts-)Tonne Müll verbrannt. Dazu entleerten Betriebsleiter Guido Bauernfeind und der Leiter des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs, Dr. Thomas Heß, am Montag auf dem Kraftwerksgelände gemeinsam mit Müllwerker Gerhard Paul eine symbolische Hausmülltonne. Würde der gesamte Müll in solchen Behältern angeliefert, wären in den Jahren seit Inbetrieb¬nahme der ersten Anlagen in 1965 rund 400 Millionen (Müll-)Tonnen zusammengekommen – rechnerisch hätte also jeder Stuttgart Haushalt rund 1.200 mal seine Mülltonne vor die Haustür gestellt.

„Wir schlagen hier in Münster drei Fliegen mit einer Klappe“, unterstrich Guido Bauernfeind: „Der Hausmüll wird, wie gesetzlich vorgeschrieben, verwertet und nicht deponiert. Dabei erzeugen wir zugleich nützliche Fernwärme und Strom für die Stadt. Und das sehr effizient und mit hohen umwelttechnischen Standards.“

„Ich bin froh, dass wir mit der Müllverbrennungsanlage in Münster eine Abfallentsorgungs¬anlage in unmittelbarer Nähe unserer Abfallerzeuger haben. Somit ist es aufgrund der kurzen Wege möglich, eine rasche Abfallentsorgung zu erreichen. Darüber hinaus bietet der Standort auch für die aus der Abfallverbrennung entstehende Energie hervorragende Nutzungs¬möglich¬keiten.“, erklärte Dr. Thomas Heß. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb ist größter Kunde des Heizkraftwerks.

Info

Das Heizkraftwerk Stuttgart-Münster besteht aus einer Abfallverbrennungsanlage mit drei Müllkesseln, einem Steinkohlekraftwerk mit drei Kohlekesseln sowie jeweils drei Dampf- und Gasturbinen. Insgesamt verfügt der Standort über eine elektrische Leistung von 164 Megawatt und eine thermische Leistung von 450 Megawatt. Die Behandlungskapazität des Müllheizkraftwerks beläuft sich auf rund 450.000 Tonnen pro Jahr. Der Müll stammt aus der Stadt Stuttgart, den Landkreisen Esslingen und Rems-Murr sowie – über die zur EnBW gehörenden TPLUS GmbH – aus weiteren Landkreisen in Baden-Württemberg. Für Besichtigungen kann man sich unter besichtigungen@enbw.com anmelden.

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Hans-Jörg Groscurth
Konzernpressesprecher
Stellv. Leiter Unternehmens- und Ressortkommunikation
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