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1571745739000 | Meldepflichtiges Ereignis

GKN II: Verstopfung an einer Einspritzdüse eines Notstromaggregats

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Im Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN II) ist im Zuge eines routinemäßigen Probelaufs eines Notstromaggregats eine Verstopfung an einer von 16 Kraftstoff-Einspritzdüsen festgestellt worden. Nach Austausch der Düse zeigten sich beim anschließend erneut durchgeführten Probelauf keine Auffälligkeiten mehr. Ursache für die Verstopfung der Düse waren Partikel, die sich von einer Metallfeder abgelöst hatten. Die Verfügbarkeit des Notstromaggregats war zu keiner Zeit beeinträchtigt.

Notstromaggregate sind dafür vorgesehen, die Stromversorgung der Anlage sicherzustellen, falls die reguläre Stromversorgung über das öffentliche Netz ausfällt. Die Notstromversorgung von GKN II ist wiederum ebenfalls mehrfach redundant aufgebaut. GKN II verfügt insgesamt über acht fest installierte sowie weitere mobile Notstromaggregate.

Der Betreiber, die EnBW Kernkraft GmbH, hat den Befund fristgerecht der Aufsichtsbehörde gemeldet und ihn vorläufig in die Kategorie N (Normalmeldung) und INES 0 (keine oder geringe sicherheitstechnische Bedeutung) eingestuft. Er liegt damit unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Ereignissen in Kernkraftwerken (INES). Der Befund hatte keine Auswirkungen auf Personen, auf die Umgebung und auf den Betrieb der Anlage.

Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.400 Megawatt. Die Anlage ging 1989 in Betrieb und hat im Jahr 2018 knapp zehn Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.

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