Ist das Stromnetz den E-Autos gewachsen?

In Ausgabe 15/2020 beschäftigt sich die „auto motor sport“ mit der Frage, ob das deutsche Stromnetz für die steigende Zahl an Elektroautos auf deutschen Straßen gerüstet ist bzw. ob es die durch das Aufladen der Autos entstehende zusätzliche Last bewältigen kann.

Zu welchem Ergebnis die Zeitschrift gekommen ist und welchen Beitrag wir bei EnBW zu diesem Thema leisten, verraten wir euch hier.


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So berichtet die „auto motor sport“ über E-Autos und das deutsche Stromnetz

In der Ausgabe 15/2020 berichtet die Automobil-Zeitschrift über die Bedeutung von Elektroautos im Stromnetz:

Infrastruktur für die Stromer

Ist das Stromnetz den E-Autos gewachsen?

An Schnellladesäulen zapft ein E-Auto bis zu 350 kW. Das entspricht etwa so viel wie 200 Föns, 100 Backöfen oder 25 000 Handyladegeräten. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass zum Feierabend viele Elektroautos zur selben Zeit geladen werden sollen, kommen Ängste auf. Können unsere Stromnetze diese zusätzliche Last überhaupt stemmen? Die Antwort ist kurz und lautet: ja.

Illustration eines Stromnetzes und eines E-Autos

Sonnige Aussichten für E-Autofahrer: Das deutsche Stromnetz ist gut gerüstet. © Auto Motor Sport

Das haben schon mehrere Studien und Feldversuche gezeigt. Außerdem exportierte Deutschland 2019 rund 37 Terrawattstunden, also 37 Milliarden kWh ins Ausland. Eingespeist wurden über 530 Terrawattstunden. Mit der aktuellen Netzstruktur sind heute bereits Kapazitäten von über 10 Millionen E-Autos machbar. Denn zum einen werden die meisten Elektroautos nicht an Schnellladesäulen, sondern am Zielort mit Ladeleistungen zwischen 2,3 kW (normale Haushaltssteckdose) und 3,7-11kW (übliche Wallbox) geladen. Neben der verfügbaren Infrastruktur bestimmt auch die verbaute Ladetechnik des Fahrzeugs die maximal mögliche Ladeleistung und damit die Ladezeit. Zum anderen können die Lastspitzen über eine intelligente Steuerung verteilt werden. So dauert das Laden zwar länger, aber gerade nach der abendlichen Heimkehr werden die meisten Autos ohnehin vor dem nächsten Morgen nicht wieder bewegt. Deshalb sind niedrigere Ladeleistungen gut zu verkraften – und an den vergleichsweise wenigen Stellen, wo Schnelllader zum Einsatz kommen, kann die Infrastruktur gezielt gestärkt werden. Mit einem Blackout muss also niemand in Deutschland rechnen.

 

Das deutsche Stromnetz ist fit für eine Zukunft mit Elektroantrieb

Auch andere Studien zeichnen ein optimistisches Bild vom deutschen Stromnetz. Experten rechnen vor, dass, selbst wenn alle heute angemeldeten Autos auf Elektroantrieb umstellen würden, insgesamt nur etwa 15 bis 20 Prozent des aktuell erzeugten Stroms benötigt werden würden. Da diese Umstellung aber ohnehin nicht von heute auf morgen passiert, gibt es eine ausreichend lange Übergangszeit, damit sich die Energiewirtschaft auf einen veränderten Bedarf einstellen kann. Zudem nutzt Deutschland aktuell ohnehin nicht den gesamten Strom, der hierzulande produziert wird, sondern verkauft viel davon ins Ausland. Reserven sind also vorhanden – ein Zusammenbruch der Stromversorgung, wie ihn einige Kritiker der E-Mobilität prophezeien, droht uns keinesfalls.

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto scheint für viele ohnehin viel relevanter zu sein, dass und wo sie ausreichend Ladestationen in ihrer Umgebung finden.

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Ausbau des Schnellladenetzes bei EnBW

Um Kunden die Entscheidung zu erleichtern, arbeitet EnBW stetig am Ausbau des Netzes, vor allem des flächendeckenden Schnellladenetzes. Zusammen mit starken Partnern wie Shell, EURONICS, hagebau oder TRIGEMA werden laufend neue Stationen an gut erreichbaren Standorten eingerichtet.

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Wie schnell ist eigentlich schnell?

Die Ladestationen der neuesten Generation laden deine Batterie mit bis zu 300 kW auf. Im Idealfall ist dein Auto bereits nach fünf Minuten so weit aufgetankt, dass du weitere 100 Kilometer mit Strom fahren kannst

Dabei betreiben wir schon jetzt mit mehr als 350 Schnellladestandorten das größte Schnellladenetz in Deutschland. Und bis Anfang 2021 ist der konsequente Ausbau auf mehr als 1.000 Schnellladestandorte geplant. Damit du sowohl die neuesten als auch alle anderen Ladepunkte für dein Elektroauto direkt findest, nutzt du die EnBW mobility+ App. Über diese navigierst du zur nächsten Ladesäule, lädst dein E-Auto auf und bezahlst den Ladevorgang.

E-Auto steht an der Ladestation der EnBW Seligweiler.

Der vollständige Umstieg von Benzin auf Strom wäre schon heute möglich.

EnBW als bester E-Mobilitäts-Anbieter ausgezeichnet

Dass die EnBW mit mehr als 40.000 weiteren Ladepunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf einem guten Weg ist, sieht auch die Zeitschrift connect so: In dem großen Ladenetztest des renommierten Testmagazins Connect in der Ausgabe 07/2020 standen drei Elektromobilitätsanbieter auf dem Prüfstand. Mit der mobility+ App konnte sich die EnBW als Testsieger durchsetzen: Vor allem die Bedienung, der Funktionsumfang und das Preismodell konnten punkten. Nutzer haben dabei Zugriff auf das EnBW Hypernetz. Dabei handelt es sich um das größte Ladenetz mit mehr als 30.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in dem überall zu einem einheitlichen Preis getankt werden kann.

Der Alleskönner der E-Mobilität?

EnBW mobility+ App: Einfach finden, laden, zahlen – mit nur einer App.

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