Von der Erzeugung über die Netze bis hin zu Lösungen für Strom, Wärme und Elektromobilität: Als eines der größten integrierten Energieunternehmen in Deutschland und Europa kümmern wir uns Tag für Tag um die Weiterentwicklung der Energieinfrastruktur. Dabei investieren wir in erneuerbare Energien, Netzausbau und zukunftsweisende Technologien, um die Energieversorgung modern und sicher zu gestalten.
Wir arbeiten daran, die Energieversorgung in Deutschland und Europa zukunftsfähig zu gestalten. Deshalb investieren wir in den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Transport- und Verteilnetze und unterstützen Kommunen mit passenden Infrastruktur- und Energielösungen.
Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften modernisieren wir die Netze und bauen das EnBW HyperNetz für schnelles Laden konsequent aus. Neue Lösungen für Energie und Infrastruktur fördern wir durch Forschung und Entwicklung sowie unser Innovationsmanagement.
Wir sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in ausgewählten Auslandsmärkten aktiv. Dazu zählen Frankreich, Großbritannien, Österreich, die Schweiz, die Tschechische Republik und die Türkei.
Wir sind ein Energiekonzern mit internationalen Beteiligungen und Gesellschaften – in Frankreich oder Großbritannien genauso wie in Baden-Württemberg. Zur EnBW-Familie zählen regionale Energieunternehmen, Netzunternehmen sowie Anbieter von Produkten und Services in den Bereichen erneuerbare Erzeugung, Telekommunikation und Energiespeicherung.
Bei uns arbeiten Menschen an einer sicheren Energieversorgung für heute und morgen – etwa in unseren Leitstellen und Kraftwerken, vor Ort bei unseren Kund*innen oder auch auf hoher See, wenn unsere Offshore-Parks bei Wind und Wetter gewartet werden. Gemeinsam haben wir ein Arbeitsumfeld geschaffen, in dem sich jede*r entfalten und Ideen einbringen kann.
Mit einer klaren strategischen Ausrichtung, starker Führung und der Fähigkeit, das Unternehmen durch Veränderungen zu führen, setzt sich unser Vorstand dafür ein, den Konzern weiterzuentwickeln und notwendige Anpassungen im Energiesystem verantwortungsvoll mitzugestalten.
Der Vorstand der EnBW AG besteht aus fünf Mitgliedern, die die Geschäfte des Konzerns in gemeinschaftlicher Verantwortung führen. Vorstandsvorsitzender ist Georg Stamatelopoulos. Thomas Kusterer ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender und führt das Finanzressort. Dirk Güsewell leitet das Ressort Systemkritische Infrastruktur und Kunden. Peter Heydecker verantwortet das Vorstandsressort Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur. Dr. Charlotte Beissel ist Arbeitsdirektorin und führt das Personalressort.
Mehr zu den Personen erfahren Sie in den Einzelporträts.
Zusammen mehr bewirken
Wesentliche Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens kontinuierlich zu beraten und zu überwachen. Die Mitglieder unseres nach dem Mitbestimmungsgesetz paritätisch besetzten Aufsichtsrats stehen dem Vorstand daher mit ihrer fachlichen Expertise und ihren diversen Kompetenzprofilen beratend und überwachend zur Seite. Zur Steigerung der Effizienz seiner Arbeit und zur Behandlung komplexer Sachverhalte hat der Aufsichtsrat fachlich qualifizierte Ausschüsse gebildet.
Aus der Erfahrung vieler Jahrzehnte entstehen bei der EnBW Ideen, die Energieversorgung verlässlich und zukunftsfähig machen.
Aus zwei mach eins: Am 20. August 1997 schließen sich mit der Badenwerk AG und der Energie-Versorgung Schwaben GmbH (EVS) zwei Größen im regionalen Strommarkt zusammen. Ziele der neu gegründeten Energie Baden-Württemberg AG (EnBW): sich im internationalen Wettbewerb behaupten, Synergien nutzen, das Angebot erweitern. Bereits vier Jahre zuvor hatte das Bundeskartellamt die Verschmelzung der beiden Energieunternehmen genehmigt. Firmensitz wird das neue Verwaltungsgebäude in der Durlacher Allee in Karlsruhe, das das Badenwerk bereits im Juni bezogen hatte.
1998 setzt das Bundeswirtschaftsministerium eine neue EU-Energierichtlinie um und liberalisiert damit den deutschen Strommarkt. Wesentlicher Bestandteil: die Trennung von Energieerzeugung, -handel und -vertrieb einerseits und Netzbetrieb andererseits. Die EnBW stellt sich darauf ein und bietet als eines der ersten Energieunternehmen verschiedene Stromprodukte an. 1999 gründet sie die Yello Strom GmbH und sorgt mit einer auffälligen Werbekampagne bundesweit für Furore. Yello ist die erste Strommarke im neu aufkommenden Wettbewerb.
Um die Position im liberalisierten Energiemarkt zu stärken, fusioniert die EnBW 2003 mit der Neckarwerke Stuttgart AG (NWS). Die NWS bringt neben ihrer Erzeugung und Netzinfrastruktur auch die Sparten Gas und Wasser sowie ihren Kundenstamm in den Konzern ein. Die NWS ihrerseits war 1997 aus dem Esslinger Kommunalversorger Neckarwerke Elektrizitätsversorgungs-AG und den Technischen Werken der Stadt Stuttgart AG (TWS) hervorgegangen.
Das
Im Juni 2009 war die Region Stuttgart vom Bundesverkehrsministerium als Modellregion für Elektromobilität ausgezeichnet worden. Die EnBW ist bei dem auf zwei Jahre angelegten Projekt als Partner mit an Bord. Sie stellt 500 E-Bikes für Testfahrer*innen zur Verfügung und plant zudem die Installation und den Betrieb von 500 privaten, 100 kommunalen und 100 öffentlichen Ladestationen. Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern Erfahrungen für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur und alternative Mobilitätslösungen zu sammeln.
Die Bundesregierung beschließt 2011 nach dem Reaktorunglück von Fukushima den Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) verabschiedet noch im selben Jahr die Strategie für die Stilllegung der fünf EnBW-Kernkraftwerke; Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 stellen den Betrieb ein. Die EnKK entscheidet sich für den direkten Rückbau aller Blöcke – nach dem Vorbild des Kernkraftwerks Obrigheim, das die EnBW bereits 2005 vom Netz genommen hatte. Die Blöcke Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 werden seit 2017 zurückgebaut, Philippsburg 2 seit 2020 und Neckarwestheim 2 seit Mai 2023.
Im April 2011 geht mit dem
Die EnBW präsentiert ihre Strategie 2020 unter dem Motto „Energiewende. Sicher. Machen“. Sie bekennt sich darin zur Energiewende und will „nah am Kunden“ sein. Zentrale Schwerpunkte sind der verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien und die Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur. Damit soll die Integration von Erzeugung aus erneuerbaren Quellen sowie von Elektromobilität in das Energiesystem verbessert werden. In Karlsruhe entsteht ein
Am Standort des
Hoch über den Wellen der Ostsee erheben sich die 80 großen Windkraftanlagen von
Die EnBW übernimmt die Verbundnetz Gas AG (VNG). Das Leipziger Unternehmen beliefert rund 400 Stadtwerke, Regionalversorger und Industrieunternehmen in Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Tschechien mit Erdgas. Die EnBW wird durch die Übernahme der VNG drittgrößter Gasanbieter Deutschlands.
Mit dem Kauf des
In der Nähe des Kamener Kreuzes in Nordrhein-Westfalen eröffnet die EnBW im Dezember 2021 ihren bislang
Das niederdeutsche „He Dreiht“ bedeutet „er dreht“ – und ist der passende Name für den neuen Offshore-Windpark der EnBW. Im März fällt die Entscheidung, dieses
Anfang März 2024 markiert der erste Spatenstich den Baubeginn des
Im April feiert die EnBW die offizielle Inbetriebnahme eines der ersten wasserstofffähigen Gasturbinen-Kraftwerke Deutschlands in