Energiespartipps: Beleuchtung und Multimedia

Energiespartipps: Bei Beleuchtung und Multimedia Strom sparen

Senken Sie die Energiekosten für Ihre Unterhaltungselektronik und Lichttechnik.

Ob Deckenleuchten, Stehleuchten oder Tischleuchten, in jedem Haus findet sich eine Vielzahl an künstlichen Lichtquellen. Sie schaffen eine tolle wohnliche Atmosphäre und rücken die Dinge ins rechte Licht. Lampen machen bis zu 15 % des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts aus. Dabei birgt die Beleuchtung so viel Einsparpotenzial wie kaum ein anderer Bereich im Haushalt. Und auch bei Fernseher, Laptop und Co., die aus unserem heutigen digitalen Leben nicht mehr wegzudenken sind, sparen Sie mit ein paar Tipps ganz einfach Strom und schonen die Umwelt.

Wohlfühl-Beleuchtung für niedrige Stromkosten

Im Alltag vergessen wir oft, bewusst auf die Beleuchtung zu achten. Das Ergebnis können überraschend hohe Energiekosten sein. Damit das nicht passiert, haben wir für Sie nützliche Tipps zu diesem Thema gesammelt.

  • Festbeleuchtung vermeiden: Beleuchten Sie nur die Räume, in denen Sie sich gerade aufhalten. Wenn Sie einen Raum verlassen, denken Sie daran, das Licht auszuschalten. Die sogenannte Festbeleuchtung gehört zu den größten Stromfressern und kann ganz einfach abgeschaltet werden.
  • Lampen ausschalten bei Abwesenheit: Achten Sie darauf, alle Lichter auszuschalten, wenn Sie nicht zu Hause sind. Auch das spart Energie und schont Ihren Geldbeutel. Für ein sicheres Gefühl und um Einbrecher abzuschrecken, installieren Sie Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder.
  • Leuchten regelmäßig reinigen: Saubere Leuchten verbrauchen weniger Energie. Ziehen Sie vor dem Reinigen den Stecker oder schalten Sie die Sicherung aus. Warten Sie, bis die Leuchtmittel kalt sind. Welches Tuch und Renigungsmittel sich für Ihre Leuchte eignen, hängt von deren Material ab. Zum Beispiel benötigen Sie für Leuchten aus Metall ein weiches, fusselfreies Tuch. Lampenschirme aus Stoff können Sie dagegen nur entstauben.
Frau wischt Deckenleuchte mit Tuch ab

Tolles Ambiente mit niedrigem Stromverbrauch

Helle Wände und Decken lassen einen Wohnraum freundlich und einladend wirken. Zusätzlich reflektieren helle Wandfarben das Licht Ihrer Leuchten. So wirkt der Raum insgesamt heller und Sie können eine Leuchte mit geringerer Leistung nutzen. Wenn Sie Energiesparlampen mit einer warmen Lichtfarbe als Leuchtmittel für Deckenfluter verwenden, schaffen Sie eine sehr wohnliche Atmosphäre. Setzen Sie für eine tolle Lichtstimmung dimmbare Leuchten ein. So sparen Sie noch mehr Strom. Lassen Sie sich beim Kauf beraten, ob Ihre Leuchte dimmbar ist und welcher Dimmer für Ihr Modell die beste Wahl ist. Halogen- und LED-Leuchtmittel eigenen sich hervorragend zum Dimmen. Energiesparlampen sind nicht immer dimmbar, hier helfen die Herstellerangaben weiter.

Lassen Sie Ihr Zuhause mit neuen Leuchten erstrahlen

Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse. Hier hilft das EU-Label auf der Verpackung weiter. Die Effizienzklasse ergibt sich aus der abgegebenen Lichtleistung in Lumen pro Leistungsaufnahme. Die Leistungsaufnahme stellt dabei die von der Lichtquelle aufgenommene elektrische Leistung in Watt dar. Ein Beleuchtungssystem mit der Effizienzklasse A verbraucht sehr wenig Energie. Bei Leuchten der Energieeffizienzklasse G ist der Stromverbrauch dagegen hoch – diese besser nicht verwenden!

Welche Leuchtmittel sind besonders energiesparend?

Die klassischen Glühbirnen verbrauchen im Betrieb viel Energie. Tauschen Sie diese Leuchtmittel gegen Energiesparer wie Halogen-, LED- oder Leuchtstofflampen aus. Sie überzeugen durch eine starke Leuchtkraft und einen geringeren Energieverbrauch. Energiesparlampen erreichen die Energieeffizienzklasse A, LEDs sogar A+ und A++. Auch die moderne Halogen-Variante schneidet mit Klasse B noch wesentlich besser ab als herkömmliche Glühbirnen mit Klasse G.

Frau tauscht Leuchtmittel aus

Außergewöhnliche Beleuchtungsideen – natürlich stromsparend

Für eine ganz besondere Lichtstimmung und stilvolle Akzente lohnt sich der Einsatz von zusätzliche Lichtquellen im Außen- und Innenbereich. Unsere einfachen Tipps sorgen dafür, dass der Energieverbrauch trotz Sonderbeleuchtung niedrig bleibt.

Spannende Unterhaltung: Energie sparen bei Multimedia

Die Unterhaltungselektronik macht über 10 % des privaten Stromverbrauchs aus. Fernseher, Heimkino, Computer und Co. werden in vielen Haushalten nahezu täglich benutzt. Das spiegelt sich auch auf der Stromrechnung wider. Mit ein paar Tricks können Sie ganz einfach Energie einsparen und Musik, Filme oder Computerspiele unbeschwert genießen.

  • Hohe Energieeffizienzklasse wählen: Achten Sie beim Neukauf von Multimedia-Geräten auf das Energieeffizienzlabel. Wie auch bei anderen Geräten gilt: Energieeffizienzklasse A steht für eine hohe Energieeffizienz und entsprechend niedrige Stromkosten, Modelle mit Klasse D arbeiten wenig effizient.
  • Ladekabel statt Akku: Entscheiden Sie sich bei Geräten wie beispielsweise Spielekonsolen für Modelle mit festem Ladekabel. Sie sind bezüglich des Gesamt-Stromverbrauchs die bessere Wahl. Die Akku-Ladestationen von schnurlosen Geräten sind im Standby-Modus echte Energieschlucker.
  • Unterhaltungselektronik richtig ausschalten: Ob bei Computer oder Fernseher, nutzen Sie eine Mehrfach-Steckdosenleiste mit Kippschalter. So können Sie alle Geräte einfach vom Strom nehmen, ohne jedes einzelne Netzteil ausstecken zu müssen. Denn auch im Standby-Modus haben viele Modelle einen hohen Stromverbrauch.
Frau, Hund und Mann mit Fernbedienung in der Hand vor dem Fernseher

Nutzen Sie das Stromspar-Potenzial Ihres Computers

Sie denken darüber nach, sich einen neuen Computer anzuschaffen? Dann achten Sie darauf, dass er mit einem Energiemanagementsystem ausgestattet ist. Dieses System versorgt nur die Teile des PCs mit Strom, die gerade für den Betrieb gebraucht werden. Das lohnt sich – Sie sparen bis zu 80 % Strom gegenüber dem Normalbetrieb. Die vorhandenen Energiesparfunktionen können Sie ganz einfach per Klick einstellen und auf Ihre Nutzung abstimmen. Suchen Sie dazu in der Systemsteuerung Ihres Computers nach dem Punkt "Energieoptionen" oder "Energiesparmanager".

Bildschirmschoner ausschalten schont den Geldbeutel

Sie haben etwas längere Zeit nicht am Rechner gearbeitet und der Bildschirmschoner ist angegangen? Animierte 3D-Bildschirmschoner sehen zwar toll aus, sind aber echte Stromfresser. Für ihren Betrieb werden Prozessor und Grafikkarte ausgelastet. So verbraucht Ihr Rechner Energie, obwohl Sie gar nicht daran arbeiten. Stellen Sie im Energiesparmanager einfach den automatischen Übergang in den Standby-Betrieb ein und schon reduziert sich der Stromverbrauch Ihres PCs.

PC oder Notebook – welches Gerät passt besser?

Notebooks sind kompakt und energieeffizient. Im Betrieb mit Standardanwendungen kommen sie auf eine Leistungsaufnahme von ca. 30 Watt. Desktop-PCs sind meist leistungsstärker, aber auch weniger effizient. Sie haben eine Leistungsaufnahme von ca. 75 Watt. Überlegen Sie also beim Kauf, ob Sie einen starken Rechner benötigen oder ob ein energiesparendes Notebook für Ihre Zwecke ausreicht. Übrigens, sowohl beim Rechner als auch beim Laptop machen von den einzelnen Komponenten Grafik und Hauptplatine ca. 75 % des Energieverbrauchs im Normalbetrieb aus. Haben Sie sich für ein Notebook entschieden, nutzen Sie seine Akku-Kapazität aus. Schließen Sie erst das Netzteil an, um den Akku zu laden, wenn seine Laufzeit das untere Drittel erreicht hat. So sparen Sie nicht nur Strom, sondern erhöhen auch die Lebensdauer des Akkus.

Hand auf Laptop-Tastatur

Die richtige Technik für stromsparendes Fernsehen

Sie haben Ihren Fernseher vor 2010 gekauft? Dann verbraucht das Gerät in der Regel auch im Standby-Betrieb relativ viel Strom. Eine schaltbare Steckdosenleiste schafft Abhilfe und nimmt Fernseher, Receiver und TV-Geräte einfach vom Netz. Wenn Sie Pay-TV empfangen, können eventuell automatische Updates erforderlich sein, sodass der Fernseher nicht ganz ausgeschaltet werden darf. Sind Sie sich diesbezüglich nicht sicher, schauen Sie einfach in der Bedienungsanleitung nach.

Einen neueren Fernseher können Sie bedenkenlos auf Standby laufen lassen, hier ist der Stromverbrauch sehr gering. Besonders sparsam sind LCD-Geräte mit Eco-Funktion. Mit diesen modernen Fernsehern erreichen Sie eine Stromersparnis von bis zu 50 %. Sind die Geräte zusätzlich mit einem Lichtsensor ausgestattet, passt sich die Helligkeit des Bildschirms selbst an die Lichtverhältnisse des Wohnzimmers an. So sparen Sie zusätzlich schnell ein paar Euro, da der Fernseher nicht unnötig hell ist. Auch für die Augen ist das meist angenehmer. Bei Fernsehern ohne Lichtsensor regeln Sie die Bildschirmhelligkeit einfach manuell etwas herunter. Aktuell gibt es auch einige TV-Geräte auf dem Markt, die einen Bewegungsmelder integriert haben. Der Fernseher denkt also mit und schaltet sich automatisch ab, wenn er erkennt, dass niemand mehr im Raum ist.

Auf Energiespar-Kurs: So halten mobile Geräte länger durch

Schließen Sie nicht genutzte Apps auf Ihrem Smartphone oder Tablet und deaktivieren Sie die Ortungsdienste. Das schont die Akku-Laufzeit. Hängen Sie Smartphone und Tablet nicht die ganze Nacht über an das Netzteil zum Aufladen. Das spart Kosten und erhöht die Lebensdauer des Akkus.

Spielekonsolen: Vom Stromfresser zum Stromsparer

Neben Laptops, mobilen Endgeräten und Fernsehern finden sich in vielen Haushalten auch Spielekonsolen. Sie benötigen jedoch im Standby-Modus recht viel Strom. Denken Sie also daran, nach Spielende das Gerät vollständig auszuschalten. Aktivieren Sie auch den integrierten Stromspar-Modus und freuen Sie sich über die Kostenersparnis.

Hand dreht energiesparendes Leuchtmittel in Lampe

Einfach dreifach vom Energiesparen profitieren

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