Bild herunterladen nach oben
{{1619654400000 | date:'mediumDate'}} | Photovoltaik, Solarpark, Umweltschutz Solarparks, Biodiversität Solarparks, Naturschutz, Artenvielfalt, Förderung der Biodiversität, Artenschutz

Solarparks fördern Artenvielfalt

Wer ein Kraftwerk baut, muss Umweltauflagen erfüllen. Das ist nicht neu. Dass diese Maßnahmen Beeinträchtigungen nicht nur ausgleichen, sondern die Situation sogar verbessern können, dagegen schon. Artenschutzmanager Timur Hauck erklärt, warum.

Bild herunterladen

Ein Kraftwerk stärkt die Artenvielfalt. Klingt das wirklich glaubwürdig?

Bild herunterladen
Timur Hauck, Diplom-Geoökologe, erstellt Artenschutzkonzepte für Wind- und PV-Projekte bei der EnBW und stimmt sie mit Gutachtern und Behörden ab.

Wie das? Es wird doch zunächst einmal meist landwirtschaftliche Fläche bebaut.

Bild herunterladen

Was ist bei einem Solarpark anders?

Bild herunterladen

Lassen sich Auswirkungen von Solarparks auf das Landschaftsbild denn objektiv beurteilen?

Bild herunterladen

Sind die Maßnahmen für mehr Artenvielfalt in jedem Solarpark gleich?

Hoher Ertrag
×
Hoher Ertrag

Die technische Entwicklung der Module ist enorm: Auf gleicher Fläche bringen wir heute doppelt so viel Leistung unter als noch vor zehn Jahren.

Beschränkter
Zutritt
×
Beschränkter Zutritt

Pflanzen und Tiere leben ungestört, weil Menschen und auch größere Tiere keinen Zutritt haben. In der Regel weisen die Zäune einen etwa 20 cm hohen Bodenabstand auf, so dass kleine Lebewesen in den Solarpark gelangen können (sogenannte Kleintierdurchlässe). In manchen Regionen muss ein sogenannter schwarzwildsicherer Zaun gebaut werden, um Schafherden vor Wolfen zu schützen.

Neue Lebensräume
×
Neue Lebensräume

Um einzelne Lebensräume miteinander zu verbinden und eine artenschutzfachlich hochwertige Strukturvielfalt (Biotopkomplex) zu schaffen, werden Hecken und Sträucher gepflanzt.

Flächen
erhalten
×
Flächen erhalten

Ein Solarpark versiegelt weniger als 1 % seiner Grundfläche. Lediglich die Pfosten der Module nehmen Fläche in Anspruch. Bei sehr großen Solarparks kommen gegebenenfalls noch feste Stationen hinzu (Wechselrichterstation(en) / Transformatoren).

Leben unter Modulen
×
Leben unter Modulen

Unterhalb der Module leben ebenfalls Pflanzen und Tiere, denn auch hier dringt Licht durch. Was von oben nicht sichtbar ist: Die Bodenfreiheit beträgt mindestens 80 cm. Der Insektenreichtum ist eine wichtige Nahrungsquelle für viele Brutvogelarten.

Pflege durch
Schafe
×
Pflege durch Schafe

Schäfer können die Fläche als Weidefläche nutzen und so die Fläche auf natürliche Art pflegen.

Ökologische Begleitung
×
Ökologische Baubegleitung

Viele Bauvorhaben werden von unabhängigen Ökologen begleitet. Sie kontrollieren, ob natur- und artenschutz­rechtliche Maßnahmen ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Bienen­paradies
×
Bienenparadies

Die Honigbiene zählt zu den wichtigsten Nutztieren überhaupt und findet, wie viele andere bestäubende Wildbienen- und Insektenarten, ein vielfältiges Paradies im Solarpark. In manchen Parks wird regionaler Honig gewonnen.

Regionales
Saatgut
×
Regionales Saatgut

Wir säen regionales Saatgut aus. So entsteht neuer und standortangepasster natürlicher Lebensraum für viele Pflanzen und Tierarten – nachhaltig für oft über 20 Jahre. Eine besonders hohe Artendichte ist je nach Standort vor allem bei Heuschrecken, Tagfaltern, Reptilien und Brutvögeln zu beobachten.

Guter Boden
×
Guter Boden

Ein Solarpark ist wie eine Kur für den Boden: Düngung und Pflanzenschutzmittel fallen weg, mechanische Behandlung durch beispielsweise Traktoren ebenfalls . Es wird vermehrt Humus gebildet, der nicht nur CO₂ bindet, sondern langfristig die Fruchtbarkeit des Bodes erhöht.

Seltene Arten
×
Seltene Arten

Je größer eine Anlage ist, desto eher bietet sie Habitate für seltene und geschützte Arten (zum Beispiel Zauneidechsen oder Wiedehopf).

Bild herunterladen
Was die Wirtschaft Win-Win-Situation nennt, heißt in der Natur einfach im Einklang leben: Die Schafe halten das Gras so kurz, das sogenannte Niederbrüter ihre Feinde gut erkennen können. Die Insekten im Solarpark leben vom Kot der Schafe. Und der trockene magere Boden hält die Klauen der Schafe gesund, die bei feuchtem Boden einem höheren Risiko von Endoparasiten oder Leberegeln ausgesetzt sind.

Wenn Solarparks die Biodiversität einer Fläche ohnehin häufig verbessern, zumal unter Einhaltung der zusätzlichen Maßnahmen – engagiert sich die EnBW noch über behördliche Auflagen hinaus?

Bild herunterladen

Was genau beinhaltet diese Selbstverpflichtung?

Bild herunterladen

Menschen haben in der Regel keinen Zutritt zu Solarparks. Gibt es trotzdem die Möglichkeit eines Einblicks?

Was Biologen dazu sagen

Was sich auf dem Lebensraum Solarpark so alles tummelt und was Biologen dazu zu sagen haben, finden Sie auf der Seite Naturschutz im Solarpark.

Downloads

Akzeptieren Ablehnen Bild herunterladen
jpg
Solarpark Weesow-Willmersdorf (Quelle: EnBW, Fotograf: Paul Langrock)
jpg
Solarpark Zwiefaltendorf, Beweidung mit Schafen (Quelle: EnBW, Fotograf: Uli Deck)

Ihre Ansprechpartnerin

Telefax: Mobil: Telefon:
Bild herunterladen