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1670576400000 | Pressemitteilung

Ratingagenturen reagieren auf die Auflösung verbleibender Restrisiken aus der Gasersatzbeschaffung bei VNG

EnBW Credit Ratings unverändert / Moody‘s bestätigt Baa1-Rating mit stabilem Ausblick / Standard & Poor‘s belässt Rating bei A- mit negativem Ausblick
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Am Freitag den 2.12.2022 veröffentlichte die EnBW in einer Pressemitteilung, dass die VNG verbleibende Restrisiken aus ihrer Gasersatzbeschaffung aufgelöst und den Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen zurückgezogen hat. Durch eine vergleichsweise Einigung mit dem Bund über einen Ausgleich von Vermögensnachteilen im Zusammenhang mit den Ersatzbeschaffungskosten aus dem Vertrag mit der Gazprom Export LLC (GPE) konnte die VNG die verbleibenden Restrisiken aus der Gasersatzbeschaffung auflösen. VNG hat daraufhin ihren Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen nach § 29 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 9.9.2022 zurückgenommen. Somit wird es nicht zu einer Beteiligung des Bundes an VNG kommen.

Aufgrund dieser jüngsten Entwicklungen haben die beiden Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's diese Nachricht positiv aufgenommen und mit Veröffentlichungen reagiert.

Am Freitag, den 2.12.2022 erklärte S&P in einem Bulletin, dass die am 2.12.2022 mit der deutschen Regierung erzielte Einigung Klarheit über die erwarteten Verluste in den konsolidierten Zahlen des Unternehmens für 2022 schafft. EnBWs Tochterunternehmen VNG hat für ihr Liefergeschäft ab 2023 keine an diese Mengen gebundenen Kontrakte mehr, was bedeutet, dass die Abhängigkeit von russischen Gasströmen wegfällt. Die Agentur stellt fest, dass die Kreditkennzahlen der EnBW für ihr aktuelles „A-“ -Rating weiterhin angespannt sind. Das Rating der EnBW berücksichtigt weiterhin das starke Bekenntnis des Unternehmens, solide Investment Grade Ratings zu halten und die Ansicht von S&P, dass EnBWs integrierte Aufstellung sich weiterhin als widerstandsfähiger gegenüber den sich ändernden Bedingungen erweisen sollte als die nicht integrierter Wettbewerber. Nach Ansicht von S&P könnte der Ausblick auf stabil revidiert werden, sobald mehr Klarheit über die Ergebnisse des Unternehmens für das Gesamtjahr und seine Maßnahmen zur Behebung des mittelfristigen Drucks auf die Kreditkennzahlen besteht.

Gestern hat Moody's eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der das langfristige Emittentenrating der EnBW mit Baa1 und stabilem Ausblick bestätigt wird. Die Bestätigung des Ratings spiegelt die Ansicht wider, dass die EnBW ein Kreditprofil aufweisen wird, das einem Baa1-Rating entspricht, da die verbleibenden finanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Gasbeschaffung durch VNG - der 74%igen Tochtergesellschaft des Unternehmens – nun wesentlich gemindert wurden. Trotz der Verluste von mehr als 1 Milliarde Euro im Jahr 2022 im Zusammenhang mit Gasverträgen stellt Moody's fest, dass die EnBW in der Lage war, den größten Teil dieser Verluste unter anderem durch höhere Erträge in ihrem Stromerzeugungssegment auszugleichen. Während die von der Regierung in Deutschland vorgeschlagenen Erlösobergrenzen für einige Stromerzeugungstechnologien das Ertragswachstum einschränken werden, werden die erlaubten Erlöse im historischen Vergleich immer noch auf einem hohen Niveau liegen, was das EBITDA- und Cashflow-Wachstum im Jahr 2023 unterstützen wird.

Die vollständigen Informationen können abgerufen werden auf: Anleihen | EnBW

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Julia von Wietersheim
Senior Managerin Investor Relations
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