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E-Mobilität: EnBW bietet schnelles Laden am Jordanbad

Ladenetz im Kreis wird immer dichter
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Foto (Quelle EnBW): Testeten gleich die neue Schnellladesäule beim Jordanbad in Biberach (v.l.n.r.): Klaus Härle (EnBW), MdL Thomas Dörflinger, Matthias Ruf (SES) sowie die Bürgermeister Klaus B. Reichert und Christian Kuhlmann

Biberach. Auch für eiligere Elektromobilisten wird das Ladenetz rund um Biberach dichter. Baubürgermeister Christian Kuhlmann, Matthias Ruf als Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung (SES) und Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger nahmen am 4. Dezember beim Jordanbad die kreisweit fünfte Schnellladesäule symbolisch in Betrieb.

An den beiden reservierten Stellplätzen stehen zwei Gleichstrom-Anschlüsse mit je 50 Kilowatt sowie einer mit bis zu 43 kW Leistung für das Wechselstrom-Laden bereit, erläuterte Klaus Härle, Leiter Kommunale Beziehungen der EnBW in Oberschwaben. Bereits nach einer Viertelstunde ‚tanken‘ ließen sich mit modernen Elektromobilen je nach Bauart und Fahrweise wieder bis zu hundert Kilometer zurücklegen. Zudem verfügten die Ladekabel über alle drei gängigen Steckertypen (CCS-, CHAdeMO- und Typ 2) und seien fest an den Säulen angebracht, wodurch sich das Auspacken und Anstecken eines eigenen erübrige.

„Wir freuen uns, dass das Jordanbad auf diese Weise zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität wird“, sagte Matthias Ruf. „Ein idealer Standort: Ein Besuch in der Therme – und danach ist das Auto wieder aufgeladen.“ Auch die SES habe sich in ihrem Leitbild auf den Schutz der Umwelt verpflichtet, so Ruf: „Wir haben damit begonnen, unsere Mobilität zu verändern: Aktuell sind drei Elektroautos und 13 Hybridfahrzeuge Bestandteil des Fuhrparks der St. Elisabeth-Stiftung. Das werden noch deutlich mehr.“

Im Standort am Jordanbad und unweit des Verkehrsknotens von drei Bundesstraßen sieht Biberachs Baubürgermeister Christian Kuhlmann eine wertvolle Ergänzung der inzwischen guten Infrastruktur im Stadtzentrum. Auch Ummendorfs Schultes Klaus B. Reichert hatte die symbolische Inbetriebnahme des Schnellladers „quasi direkt vor der Haustüre unserer Gemeinde“ persönlich wahrgenommen.

Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt am einfachsten mit der „EnBW mobility+ App“ oder mithilfe handelsüblicher RFID-Karten. Die App biete laut Klaus Härle zudem die Möglichkeit, mit dem Smart-Phone an allen Stationen des Energieversorgers und weiteren über 30.000 Ladepunkten des größten Ladenetzes in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu „tanken“. Sie lotst außerdem zu freien Anschlüssen und bietet Nutzern von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eine Simulation, ob die Nutzung eines E-Mobils sinnvoll wäre.

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Info/Hintergrund:

Im Landkreis Biberach ist das Netz im Laufe des letzten Jahres erheblich dichter geknüpft worden. Im Oktober 2018 war in Oberessendorf die erste Schnellladesäule in Betrieb gegangen, inzwischen kamen in Ochsenhausen, bei einem Autohaus in Riedlingen und am EnBW-Standort in Biberach weitere hinzu. Die nächstgelegenen „Normalladesäulen“ finden sich außer im Stadtgebiet in Rot an der Rot (2), ebenfalls Ochsenhausen sowie in Ummendorf (symbolische Inbetriebnahme vorauss. am 13. Dezember). Link zur EnBW App mit Karte: www.enbw.com/mobility-app. Auf Daten aus der ‚Crowd‘ basiert www.goingelectric.de/stromtankstellen/.

Link zur St. Elisabeth-Stiftung mit Sitz in Bad Waldsee: www.st-elisabeth-stiftung.de

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Ulrich Stark
Pressesprecher Region Süd-West
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