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Mit Enpulse zu mehr Innovationen

EnBW gründet einen Teil ihres Innovationsbereichs aus: die Enpulse Ventures GmbH kümmert sich ab sofort um die Entwicklung neuer Geschäftsideen. Sie soll den dringend benötigten Energiewende-Innovationen die notwendige Starthilfe geben.
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Wagen den Schritt: Karin Klaus und Florian Fichter tauschen EnBW-Vertrag gegen einen Geschäftsführerposten in der Enpulse Ventures GmbH. (Bild: EnBW/Enpulse)

Karlsruhe. Die Gründerszene boomt: 62 Start-ups wurden laut Start-updetector im vergangenen Jahr jede Woche gegründet. Aber nur drei Prozent aller Start-ups beschäftigen sich mit Innovationen im Energieumfeld. Viel zu wenige angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen die Energiebranche steht. „Wir müssen den Wandel hin zu einer nachhaltigen, sicheren und unabhängigen Energielandschaft beschleunigen. Dafür braucht es viel mehr Innovationen und den Mut, Dinge anders zu machen als bisher“, sagt Jürgen Stein, Innovations-Chef der EnBW. Deshalb geht die EnBW neue Wege und gründet einen Teil ihres Innovationsbereichs in eine eigene Gesellschaft aus – die Enpulse Ventures GmbH. Neue Geschäftsmodelle werden künftig nicht mehr inner-, sondern außerhalb des Konzerns entwickelt. Innovationen können so schneller entstehen und sich besser entwickeln.

Enpulse ist spezialisiert auf Energie- und Infrastruktur-Start-ups

Die Enpulse ist eine 100-Prozent-Tochter der EnBW mit Sitz in Stuttgart und ist für das frühphasige Innovationsgeschäft des Konzerns verantwortlich - vom Zeitpunkt der ersten Idee, der Entwicklung und Verprobung des Geschäftsmodells bis hin zur Gründung des marktreifen Start-ups. Im Fokus stehen neue Geschäftsideen in den Themenfeldern Digitales Energiemanagement & Handel, Smart Grid, Connected Home, Mobilität, Urbane Infrastruktur sowie Telekommunikation & Data Solutions. Dafür kooperiert der Energie-Inkubator mit angehenden Gründer*innen, jungen Start-ups und der EnBW und treibt so eigene wie fremde Geschäftsideen voran. „Als eigenes Unternehmen sind wir partnerfähiger und attraktiver, können einfacher mit Anderen an Ideen arbeiten und viel schneller als bisher neue Start-ups gründen“, sagt Karin Klaus, Geschäftsführerin der Enpulse. Mehr Informationen unter www.enpulse.io

Neue Angebote für junge Gründer*innen geplant

Mit den 14 ehemaligen EnBW-Mitarbeiter*innen ziehen auch zwei Kooperationsangebote in die Enpulse um – das Gründerstipendium und die Innovation Challenge. Das Gründerstipendium richtet sich an junge Menschen mit Gründungsambition und unterstützt sie sechs bis maximal 12 Monate mit Know-how und bis zu 120.000 Euro Startkapital bei der Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells. Die Innovation Challenge hingegen ist ein Ideen-Wettbewerb für Hochschulabsolvent*innen, der zwei Mal im Jahr stattfindet. Aber auch darüber hinaus soll eine Zusammenarbeit mit der Enpulse möglich sein, neue Angebote in Vorbereitung. „Wir sind offen für Partnerschaften. Wichtig ist, dass das Geschäftsmodell Potenzial hat und zu uns passt“, bestätigt Enpulse-Geschäftsführer Florian Fichter.

Gründer*innen benötigen Starthilfe

Wie wichtig Angebote wie Gründerstipendien und Partnerschaften gerade zu Beginn sind, zeigen aktuelle Studien: Rund zwei Drittel (74,1%) aller deutschen Start-ups befinden sich laut Deutschem Start-up Monitors in einer frühen Innovationsphase. Etwa 30 Prozent dieser jungen Gründerteams scheitern innerhalb von nur drei Jahren – oftmals, weil sich kein wirtschaftliches Geschäftsmodell findet oder die finanziellen Mittel nicht ausreichen. „Je früher wir die Teams begleiten und unterstützen, desto größer ist ihre Chance auf Erfolg – was letztlich allen Beteiligten nützt. Dem Team selbst, uns als Partner, aber auch der Gesellschaft in Form neuer Produkte und neuer Arbeitsplätze“, sagt Stein und macht damit nochmal die Bedeutung der Enpulse deutlich.

EnBW baut Start-up-Portfolio bis 2030 aus

Die EnBW setzt bereits seit 2014 auf Innovationen und entwickelt gezielt Neugeschäft, um die Transformation hin zum nachhaltigen Infrastrukturpartner zu stemmen. Während der Innovationsbereich anfangs vor allem den Auftrag hatte, die Innovationskultur und -fähigkeit des Unternehmens zu stärken, stehen heute kommerzielle Ziele im Vordergrund. Bis 2030 sollen zu den aktuell neun Start-ups, weitere hinzukommen und das Portfolio mit einer Bewertung von jetzt mehr als 50 Millionen auf mehrere hundert Millionen Euro angewachsen sein. „Das ist ambitioniert, aber machbar. Im vergangenen Jahr haben unsere Teams Wachstumsraten von fast 70 Prozent erreicht. Mit der Enpulse haben wir jetzt außerdem die notwendige Flexibilität, um schnell weitere Geschäftsideen zu starten“, erklärt Stein.

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Viel zu wenig Energie-Start-ups: Mit nur drei Prozent sind sie im Vergleich deutlich unterrepräsentiert. (Bild: EnBW/DSM)
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Über EnBW Innovation

EnBW Innovation ist seit Mitte 2014 fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und hat sich zwischenzeitlich an die Spitze der deutschen Corporate Innovationslandschaften gearbeitet. In Partnerschaft mit engagierten Gründer*innen, Investor*innen und Mitarbeiter*innen entwickeln wir wirtschaftlich erfolgreiche Geschäftsmodelle in energienahen, aber auch jenseits davon gelegenen Märkten. Mit Enpulse, Company Builder und EnBW New Ventures sind wir in allen Innovationsphasen aktiv und unterstützen als kompetenter und finanzstarker Partner junge Gründer*innen und reife Start-ups in ihrem Weiterkommen.
www.enbw.com/innovation

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Viel zu wenig Energie-Start-ups: Mit nur drei Prozent sind sie im Vergleich deutlich unterrepräsentiert.
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