Auf Probefahrt mit dem Elektroauto

Die Anschaffung eines Elektroautos wird von vielen noch kritisch gesehen. Wir haben eine Familie fünf Tage auf Probefahrt geschickt. Hier die Bilanz!

Das Fahren mit dem Elektroauto wird nach wie vor von vielen Autofahrern skeptisch gesehen: Wie weit komme ich, wo kann ich mein E-Mobil aufladen, was kostet das Ganze? Wir schickten Familie Holzwarth mit einem E-Auto auf Testfahrt – hier ihr Bericht.

Für Manfred Holzwarth (61) und die beiden Töchter Ines (16) und Lisa (26) ging es fünf Tage lang mit einem Hyundai IONIQ Elektro auf große Probefahrt: 1.500 Kilometer quer durch Baden-Württemberg und Bayern.


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Elektro-Komfort: So leise und trotzdem so rasant

„Wir sind begeistert!“, fasst Manfred Holzwarth die Erfahrungen zusammen, die er beim E-Mobilitäts-Check gesammelt hat. Und Tochter Lisa Holzwarth, die gut die Hälfte der rund 1.500 Kilometer langen Strecke am Steuer saß, ergänzt: „Es war einfacher als gedacht, wenn auch nicht ganz ohne Tücken.“ Von Karlsruhe aus ging es zunächst über den Schwarzwald zum Bodensee. Von dort führte die Tour über München, Zwiesel im Bayerischen Wald und Cleebronn wieder nach Karlsruhe. Vom Auto und seinen Fahreigenschaften ist die Familie fasziniert. „Das nächste Auto könnte ein Elektroauto werden“, meint der Familienvater nach dem Praxistest und bestätigt damit, dass E-Autos längst familientauglich sind.

Roadtrip-Übersicht Familie Holzwarth

Beeindruckt sind die Testfahrer nicht nur von der rasanten Beschleunigung des Elektroautos: Der Hyundai IONIQ braucht mit seinen 88 kW (120 PS) Leistung nur neun Sekunden von Null auf 100 km/h. Auch das extrem ruhige Fahrverhalten bei 140 Stundenkilometern hat alle überzeugt. „Das Auto ist lautlos“, staunt die 16-jährige Ines. Ein echtes Plus auf langen Strecken.

Nach 30 Minuten ist der Akku wieder voll

Ines hat meistens auch geladen und ist von der Einfachheit des Ladevorgangs überzeugt. „Strom tanken ist eine saubere Sache, es stinkt nicht nach Benzin. Und es ist simpel.“ Mit der EnBW mobility+ App lässt sich der Ladevorgang ganz einfach starten und jederzeit verfolgen. In Echtzeit lässt sich über den Lademonitor verfolgen, wie viel das Auto schon geladen hat. Eine Push-Mitteilung informiert, sobald das Auto wieder einen vollen Akku hat. Der Ladevorgang endet automatisch oder kann jederzeit manuell beendet werden. Anschließend können der Stecker entfernt und die Ladeklappe geschlossen werden. Die App verrät den Preis und bucht die Kosten direkt über die gewählte Zahlungsart ab, die bei der Registrierung hinterlegt wurde.

Familie Holzwarth an der Ladesäule

Die Ladedauer? Zu verkraften! „An den Schnellladesäulen standen wir maximal eine halbe Stunde. Das ist okay“, berichtet Ines. „Gerade recht für eine kurze Pause.“ Übrigens bis Ende 2019 werden alle EnBW-Schnellladesäulen an den „Tank & Rast“-Standorten mit bis zu 150 kW laden. Dadurch wird die Standzeit noch kürzer ausfallen. Die Reichweite des E-Autos der Holzwarths lag bei 200 bis 240 Kilometern. „Auf den Autobahnen Baden-Württembergs war es entspannt: Es gab genug Schnellladesäulen der EnBW“, berichtet Manfred Holzwarth. „Stressig war es nur in München“, ergänzt Lisa, „weil die Ladestationen dort oft von Verbrennern zugeparkt waren.“

Der Alleskönner der E-Mobilität?

EnBW mobility+ App: Einfach finden, laden, zahlen – mit nur einer App.

Bitte mehr Schnellladestationen auf dem Land!

Dank der deutschlandweit flächendeckenden Ladeinfrastruktur fanden unsere Tester trotzdem überall die passende Stromtankstelle für ihr E-Auto. Lediglich in ländlichen Regionen wie dem Schwarzwald und dem Bayerischen Wald mussten die Holzwarths schon mal einen Umweg fahren, um die Batterie des Autos schnell aufladen zu können. Denn für Durchreisende wie sie sind Stromtankstellen, an denen das Laden länger dauert, weniger geeignet. „Wer will denn unterwegs stundenlang herumstehen“, fragt Ines und resümiert: „Deshalb muss man vorher planen, wo man laden will.“

Familie Holzwarth sitzt auf Gepäck vor einem E-Auto

Das Smartphone lotst zur nächsten E-Tankstelle

Und wie lässt sich die nächstgelegene Ladestation finden? Ganz einfach – mit dem eigenen Handy. „Denn über eine App kann ich mir Standorte und Typen der Ladestationen anzeigen lassen, ebenso die Ladedauer“, berichtet Lisa. Unsere preisgekrönte EnBW mobility+ App weist per Fingertipp sogar die schnellste Route zur nächsten Stromtankstelle und informiert zusätzlich über die Verfügbarkeit der Station sowie die vorhandenen Steckertypen.

Vater Holzwarth steht an einer Ladesäule. Im Hiuntergrund die beiden Töchter am E-Auto.

Umweltverträglicher Fahrspaß – das geht wirklich

Die Zukunft ist e-mobil. Das ist für Familie Holzwarth nach der Tour klar. „Es macht sehr viel Spaß, mit einem E-Auto zu fahren. Und längere Ausflüge – selbst über Land – sind heute bereits problemlos möglich, dafür ist das Ladenetz schon dicht genug“, hält Manfred Holzwarth als Ergebnis fest. „E-Autos sind auch einfach sinnvoll“, ergänzt Lisa. „Sie haben sie beim Fahren null Emissionen.“ Zudem fließt an EnBW mobility+ Ladestationen 100 Prozent Ökostrom. Für den völligen Durchbruch der Elektromobilität braucht es nach den Erfahrungen der Holzwarths dennoch mehr Schnellladesäulen auf dem Land. Auch preisgünstigere E-Autos würden ihrer Ansicht nach mehr Autofahrer zum Umstieg motivieren.


EnBW und Elektromobilität – passt das überhaupt zusammen?

Sicher! Elektromobilität ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert und wir arbeiten mit Leidenschaft daran, allen einen einfachen Zugang zu einer elektromobilen Zukunft zu ermöglichen. Mit unseren Angeboten, der EnBW mobility+ App und Ladekarte sowie den EnBW mobility+ Ladetarifen ist Elektromobilität schon heute alltagstauglich. Auch mit dem zuhause selbst produzierten Solarstrom unterwegs sein E-Auto laden, machen wir bereits möglich.
Weitere Informationen rund um Elektromobilität und EnBW-Produkte gibt es natürlich auch auf unserer Homepage.

Blind Dates sind nicht dein Ding?

Mit dem Fahrsimulator der EnBW mobility+ App erfährst du, welches E-Auto zu dir passt.

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