Stromverbrauch von LED: Sparen mit Lichterketten und Co.

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Lichterketten, Kerzen und Leuchtsterne? Leider haben viele der stimmungsvollen Lichter einen hohen Stromverbrauch, wenn sie mit konventionellen Leuchtmitteln bestückt sind. Ganz anders siehst es bei LED-Lichterketten aus.

Wir verraten dir, wie du den Stromverbrauch von deiner LED-Lichterkette und Co. berechnen und wie viel du tatsächlich sparen kannst. Plus Tipps, worauf du beim Kauf achten solltest.


Das erwartet dich hier

Alle Jahre wieder steht die Weihnachtszeit vor der Tür. Räume, Fenster, Gärten und Bäume werden dekoriert und sorgen so für die richtige Stimmung. Ein häufiger Wermutstropfen: Viele der Lichter gehen bei der Lagerung übers Jahr kaputt und müssen ersetzt werden, und auch der Stromverbrauch ist unnötig hoch. Eine stromsparende Alternative sind Lichterketten und andere leuchtende Weihnachtsdeko mit LEDs.

LED-Lichterketten vs. herkömmliche Lichterketten

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lichterketten haben Lichterketten mit LEDs (Licht emittierende Dioden) den großen Vorteil, dass sie energiesparender, deutlich langlebiger und somit nachhaltiger sind. LED-Lichterketten haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 20.000 Stunden und halten damit um ein Vielfaches länger als gewöhnliche Lichterketten. Zwar kosten die LED-Lichterketten etwas mehr, dafür musst du nicht jedes Jahr eine neue Kette kaufen.

Auch beim Thema Sicherheit punkten LED-Lichterketten. Denn sie besitzen einen Transformator, der die Netzspannung von ca. 230 Volt auf 24 Volt reduziert. Das senkt nicht nur die Gefahr eines Stromschlags, sondern sorgt auch dafür, dass die Lampen kaum erhitzen und so Verbrennungen ausgeschlossen sind. Vor allem in Bezug auf die Sicherheit von Kindern sind LEDs also eine gute Wahl.

Sparen Strom und halten lang: LED-Lichterketten.

 

Wie lässt sich der Stromverbrauch von LED-Lichterketten berechnen?

Um den Stromverbrauch der Lichterkette berechnen zu können, brauchst du die Leistung in Watt und die Betriebsdauer in Stunden. Diese Werte multiplizierst du miteinander. Welche Leistung deine LED-Lichterkette hat, kannst du auf der Verpackung ablesen; sie hängt unter anderem von der Anzahl der Lämpchen ab. Meist liegt der Wert zwischen 3 und 10 Watt – traditionelle Lichterketten kommen schnell auf 30 Watt.

Um die Berechnung für den Stromverbrauch deiner LED-Lichterkette zu verdeutlichen, hilft ein Beispiel:

Angenommen du hast eine LED-Lichterkette mit 5 Watt Leistung, die du über sechs Wochen jeden Tag 5 Stunden brennen lässt. Dann lautet die Berechnung:

6 x 7 x 5 x 5 = 1.050 Wh bzw. 1,05 kWh

Wochen x Tage x Stunden x Wattzahl = WattstundenZum Vergleich berechnen wir auch den Stromverbrauch einer normalen Lichterkette mit 30 Watt Leistung nach der gleichen Formel:

6 x 7 x 5 x 30 = 6.300 Wh bzw. 6,30 kWh

Der Stromverbrauch einer normalen Lichterkette ist also sechs Mal höher als der einer LED-Variante.

 

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80 Prozent weniger Stromkosten mit LED-Lampen

Bei einem Strompreis von 0,30 Euro pro kWh würdest du auf Basis der Beispielrechnung für eine normale Lichterkette zusätzlich 1,51 Euro bezahlen – für die LED-Lichterkette nur 0,25 Euro. Das ergibt eine Ersparnis von fast 80 Prozent.

Worauf sollte man beim Kauf von LED-Lichterketten achten?

Damit du lange Freude an deiner LED-Lichterkette hast, achte beim Kauf auf Hinweise auf der Verpackung und gleiche folgende Punkte ab:

  • Sind alle wichtigen technischen Daten über das Produkt aufgedruckt?
  • Ist die Verpackung mit dem GS-Siegel und dem CE-Kennzeichen versehen? Das GS-Siegel bestätigt, dass die Lichterkette von unabhängigen Experten auf die sicherheitstechnischen Anforderungen geprüft wurde. Dabei handelt es sich um eine freiwillig vom Hersteller veranlasste Überprüfung. Die CE-Kennzeichnung sagt aus, dass die Lichterkette der EU-Norm entspricht.
  • Sind der Name und die Adresse des Herstellers oder des Importeurs auf der Verpackung angegeben? Das erleichtert auch eine mögliche Reklamation.
  • Kommt die Beleuchtung im Außenbereich zum Einsatz, sollte sie mindestens die Schutzart IP44 (oder höher) besitzen. Ein Dreieck mit Tropfen zeigt an, dass das Produkt spritzwassergeschützt ist.
  • Die Bedienungsanleitung sollte Sicherheitshinweise enthalten.
  • Beim Auspacken solltest du unbedingt darauf achten, dass die Isolierung vollständig ist und keine brüchigen oder dünnen Stellen aufweist.

Geschmackssache und dennoch wichtig beim Kauf ist außerdem die Lichtfarbe der Lichterkette: warmweiß oder kaltweiß. Bei der Leitungslänge ist zu beachten, dass die Länge zwischen Stecker und Lämpchen mindestens 1,5 Meter aufweist. Außerdem sollten der Verpackung idealerweise Ersatzbirnen beiliegen.

Extra-Tipps zum Stromsparen
Um den Stromverbrauch der LED-Lichterkette möglichst gering zu halten, schließe sie an eine Zeitschaltuhr an. Eventuell lässt sich die Weihnachtsbeleuchtung auch mit einem smarten Lichtsystem kombinieren und mit einer Smart-Home-App steuern.

Stromsparend und stimmungsvoll: LED-Lichterketten im Weihnachtsbaum sind eine tolle Alternative.

Welche Alternativen zu LED-Lichterketten gibt es?

Um den Weihnachtsbaum richtig in Szene zu setzen, sind kabellose Christbaumkerzen eine tolle Alternative. Nicht nur der Stromverbrauch bei dieser LED-Beleuchtung überzeugt, sondern auch die Sicherheit und Lebensdauer. Die Anbringung ist außerdem denkbar einfach. Ein großer Vorteil gegenüber LED-Lichterketten: Die verhedderte Lichterkette erst einmal aufzudröseln ist ebenso wenig notwendig wie sie aufwendig um den Baum zu wickeln. Ein Nachteil: Für jede Kerze wird eine Batterie benötigt.

Beim Kauf solltest du, ähnlich wie bei LED-Lichterketten, auf die Lichtfarbe, die technischen Daten und die Siegel achten. In Bezug auf die Verarbeitung der Kerzen und ihre Helligkeit gibt es deutliche Unterschiede. Billige Kerzen leuchten meist nicht wirklich hell. Da in jeder Kerze eine Batterie benötigt wird, solltest du außerdem darauf achten, dass die Kerzen mit AAA-Batterien betrieben werden. Diese sind 50 % leichter als AA-Batterien und daher die bessere Wahl, was die Belastung der Zweige angeht.

Die Bedienung der LED-Christbaumkerzen funktioniert bequem mittels Fernbedienung.  Für eine stimmungsvolle Atmosphäre kannst du bei manchen Modellen zwischen Dauerlicht und Flackermodus wählen – zum Beispiel bei der „Luminix Classic“ von KRINNER. Die hochwertigen Kerzen sind elfenbeinfarben und die kleine „Flamme“ spendet ausreichend Licht. Wer es an Weihnachten gerne bunt mag, kann mit der „Idena Mini LED Weihnachtsbeleuchtung“ die Christbaumkerzen in jeweils unterschiedlichen Farben oder mit wechselnden Farben leuchten lassen.

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Stromverbrauch von LED-Kerzen

Der Stromverbrauch bei LED-Kerzen ist meist noch niedriger als bei Lichterketten – nämlich oftmals gerade einmal 0,1 Watt. Wie hoch der Verbrauch aller Kerzen ist, hängt von deren Anzahl ab und wie lange sie leuchten. Eine normale Batterie pro Kerze hält etwa zwei Wochen, bei drei bis vier Stunden Brenndauer am Tag. Statt Batterien solltest du im besten Fall natürlich Akkus verwenden. Zwar ist deren Leuchtdauer etwas kürzer, dafür kannst du sie mehrmals verwenden und der Umwelt damit etwas Gutes tun. Statt ständig Batterien wegzuschmeißen, lädst du die Akkus einfach immer wieder auf.

LED-Chistbaumkerze Luminix von Krinner

Dank den LED-Christbaumkerzen sind die Zeiten verhedderter Lichterketten und aufwendiges um den Baum wickeln vorbei. mehr.

 

LED-Lichterketten und -Beleuchtung mit Solarenergie

Im Außenbereich bietet sich eine solarbetriebene LED-Lichterkette an. Deren Stromverbrauch liegt quasi bei Null, denn am Tag generieren die Solarzellen Energie, mit der sie bei Dunkelheit die Lichter zum Leuchten bringen. Neben ganzjährig beliebten Solar-Gadgets für den Garten gibt es auch stimmungsvolle Winterdekoration ab 10 Euro.

Der Klassiker: Echte Kerzen am Weihnachtsbaum

Wer es ganz klassisch   und romantisch mag, setzt auf echte Christbaumkerzen. Neben solarbetriebenen Lichterketten sind diese selbstverständlich die Energiespargewinner. Jedoch bergen Wachskerzen auch eine Brandgefahr. Behalte sie darum immer im Auge und tausche sie rechtzeitig aus. Stelle am besten immer einen Feuerlöscher oder einen Eimer Wasser bereit, um im Fall der Fälle ein Feuer schnell löschen zu können. Kleiner Tipp: Kerzen am Weihnachtsbaum werden von oben nach unten und von hinten nach vorne angezündet, beim Auspusten gehst du in umgekehrter Reihenfolge vor.

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