From 2017 to 2019 the Stuttgart-Gaisburg combined heat and power plant has been fundamentally modernised in order to generate even more environmentally friendly and efficient heat for the Stuttgart district heating network. A considerably smaller, more efficient, and lower-emission gas-fired heating plant replaced the previous combined heat and power plant, which was mainly coal-fired, to fulfil the peak and reserve function important for the Stuttgart/Mittlerer Neckar district heating region.
Modernisation
The Gaisburg site has been generating electricity and heat for the Stuttgart region for over 70 years. Together with the combined heat and power plants Stuttgart-Münster and Altbach/Deizisau, it forms the Mittlerer Neckar district heating network and supplies over 25,000 homes, 1,300 companies, and 300 public facilities in Stuttgart and the region with heat.
Over the years, the generation structure of the Stuttgart-Gaisburg combined heat and power plant has been continuously changing. Today, the main function of the district heating network is to cover periods of high demand in winter and to serve as a reserve for the two larger locations of the district heating network. The most recent modernisation ensures that the Gaisburg site will perform these tasks even more efficiently and in a more environmentally friendly manner. This ensures that citizens will continue to have a secure supply of district heating in the future.
In order to make the plant fit for the future in terms of the energy revolution the following components were used:
- gas-fired peak-load and reserve boilers for securing the Mittlerer Neckar district heating pipeline
- the integration of a heat accumulator in order to optimally supplement the use of the other generation plants along the Mittleren Neckar Line and the peak and reserve boilers
- a small gas-fired combined heat and power (CHP) plant
- the construction of new district heating stations
Technology
In a combined heat and power plant, useful heat energy is generated in addition to electrical energy in a coupling process. Because this is usually to be fed into a district heating network, combined heat and power plants are often located in urban conurbations with high heat requirements. The heat energy is routed directly to households and companies via district heating pipelines and supplies them with environmentally friendly and reliable district heating.
At the centre of the new combined heat and power plant plant is the boiler plant, which consists of several boilers. Water is heated to very high temperatures in a closed circuit by burning natural gas or, in exceptional cases, light fuel oil. The hot water is then passed through heat exchangers. They transfer the high temperature to the water circuit of the district heating network. Houses and apartments in Stuttgart and along the Neckar river are supplied with heat.
Through the newly built co-generation plant, the combined heat and power plant can also generate electricity in addition to heat: For this purpose, a combustion engine powered by natural gas drives a generator; the electricity generated can then be fed into the power grid. The heat of the engine and the exhaust gases is conducted through a heat exchanger and thus also used for the district heating network.
Approach
Project phases
This is where we inform you about important events and milestones relating to the modernisation of the Stuttgart-Gaisburg combined heat and power plant. You will find the latest information here on the timetable for the planning and approval process as well as the progress of the construction work.
Construction diary
April 2019: Fertigstellung
Die Gesamtanlage ist fertiggestellt.
März 2019: Rückbau Einrichtungsflächen und Herstellung der Außenanlagen
Mit dem Beginn des Frühlings beginnt der Rückbau der Baustelleneinrichtungsflächen und die Herstellung der Außenanlagen.
Februar 2019: Fernwärme-Probebetrieb startet
Der Probebetrieb der Fernwärmeauskopplung und des Fernwärmespeichers startet..
Januar 2019: Feineinstellung für optimalen Wirkungsgrad
Nach dem alle Motoren, Kessel, Pumpen und Wärmeübertrager in Betrieb gesetzt sind, geht es an den Feinschliff – die Optimierung, um das Heizkraftwerk mit maximalen Wirkungsgrad betreiben zu können.
Dezember 2018: Beginn des Probebetriebs
Die Inbetriebsetzungsarbeiten der BHKW, der Heizkessel und der elektrischen Anlagen sind abgeschlossen und es beginnt der Probebetrieb der Anlagen. Nun wird das Kraftwerk bereits durch das zukünftige Betriebspersonal gefahren und getestet.
November 2018: Abstimmung der Gesamtanlage
Mit Beginn der Heizperiode beginnt die Gesamtanlageninbetriebsetzung. Da nun, im Gegensatz zum Sommer, genug Wärme in der Stadt benötigt wird, um Kessel und Motoren betreiben zu können, werden alle Komponenten aufeinander abgestimmt und gemeinsam getestet.
Oktober 2018: Vorbereitung der Inbetriebsetzung
Die letzten Schritte der Inbetriebsetzung der Heizkessel und BHKW Motoren laufen. Auf der Baustelle finden Rest- und Aufräumarbeiten statt.
September 2018: Montage der Logos
Als letzte „Großkomponente“ wurden die Logos montiert und damit die Sichtbarkeit des neuen Standortes noch einmal gesteigert. Etwas Nostalgie schwingt auch mit, da es sich um die Logos des ehemaligen EnBW Verwaltungsgebäudes an der Kriegsbergstraße handelt. Diese wurden vorausschauend eingelagert und dürfen nun wieder leuchten
August 2018: Test von Motor und Kessel
Erster Motor- und Kesselstart: Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Mitte des Monats wurde der erste Motor erfolgreich gestartet, und am ersten Kessel haben erfolgreich Zündversuche stattgefunden. Das Heizkraftwerk erzeugt nun zum ersten Mal Strom und Wärme – eine wichtige Voraussetzung für die weiteren Einstellarbeiten an den Fernwärmesystemen. Die weiteren Motoren und Kessel werden in den nächsten Wochen schrittweise folgen.
Juli 2018: Rohrleitungssysteme sind fertig
Die Rohrleitungssysteme sind nun aufgebaut und die Fernwärmeleitungen des Kraftwerkes mit den Fernwärmenetzen verbunden. Nach dem Füllen der Leitungen und des Wärmespeicher beginnt die Inbetriebsetzung in diesem Bereich. Zunächst werden die Leitungen gespült und Signaltests durchgeführt. Im Anschluss erfolgen umfangreiche Einstellarbeiten an den Reglern und Versuchsfahrten.
Juni 2018: Montage der Gasmotoren abgeschlossen
Die Montage der Gasmotoren ist abgeschlossen und die Inbetriebsetzung kann beginnen. Nur 4 Monate nach der Anlieferung sind alle Montagearbeiten an den Motoren und Nebensystemen abgeschlossen. Nun beginnen umfangreiche Signaltests, Reinigungsarbeiten und Vorversuche sodass dem ersten Motorstart im Sommer nichts mehr im Wege steht.
Mai 2018: Abschluss der Außenfassadenarbeiten
Die Arbeiten an der Außenfassade der Gebäude sind abgeschlossen, Form und Aussehen des Kraftwerkes sind nun klar zu erkennen. Lediglich der Fernwärmespeicher muss noch isoliert werden und wird dann in der gleichen Art wie die Gebäude verkleidet.
April 2018: Maschinentrafo trifft ein
Der Maschinentrafo ist vor Ort. Als letzte Großkomponente wurde Mitte April der 110/10kV- Maschinentrafo angeliefert und auf das Fundament gehoben. Damit sind alle Großkomponenten auf der Baustelle und können angeschlossen werden. Mit dem Trafo wird die durch die Motoren erzeugte Energie in das Stuttgarter 110kV Netz geleitet.
März 2018: Wärmespeicher wächst
Der Wärmespeicher schraubt sich in die Höhe. Wo einmal 11 Mio. Liter Fernheizwasser gespeichert werden sollen, ist momentan noch eine leere Hülle, die täglich wächst. Hierzu wird der Speicher leicht angehoben, gedreht und ein neues Segment der Hülle eingeschweißt. Nach Fertigstellung kann der Speicher 300.000 kWh Wärme speichern, den durchschnittlichen jährlichen Heizbedarf von 40 Wohnhäusern.
Februar 2018: Gasmotoren werden installiert
Im Februar ist es so weit: Zwei der drei Gasmotoren werden installiert. Jeder der jeweils 110 Tonnen schweren Motoren wurde per Tieflader vom Hafen in Stuttgart nach Gaisburg gebracht. Bei einer Länge von etwa 10 Metern ist die exakte Positionierung eine aufwendige Angelegenheit. Dafür wird eine spezielle Schienenkonstruktion verwendet. Später werden die drei Motoren zusammen eine Leistung von 30 MW Wärme und 30 MW Strom erbringen.
Januar 2018: Kraftwerk nimmt weiter Gestalt an
Das Kraftwerk nimmt weiter Gestalt an. Während die Gebäude durch den Stahlbau sowie die Montage von Dach und Fassade langsam geschlossen werden, wird die Montage des Wärmespeichers vorbereitet. Um später die Abgase der Motoren und Kessel über die Schornsteine ableiten zu können, werden die Rauchgasleitungen installiert und im Gasmotorengebäude u.a. die Katalysatoren zur Reinigung der Abgase eingebracht.
Januar 2018: Kraftwerk nimmt weiter Gestalt an
Das Kraftwerk nimmt weiter Gestalt an. Während die Gebäude durch den Stahlbau sowie die Montage von Dach und Fassade langsam geschlossen werden, wird die Montage des Wärmespeichers vorbereitet. Um später die Abgase der Motoren und Kessel über die Schornsteine ableiten zu können, werden die Rauchgasleitungen installiert und im Gasmotorengebäude u.a. die Katalysatoren zur Reinigung der Abgase eingebracht.
Dezember 2017: Schornsteine stehen bereits
Im Dezember sind die neben dem Wärmespeicher markantesten Bauwerke im neuen Kraftwerk entstanden: Die beiden jeweils 80 m hohen Schornsteine. Während im kleineren Schornstein (Durchmesser: 3,40 m) die gereinigten Abgase der Gasmotoren in drei Kaminröhren abgeleitet werden, wird der zweite Schornstein mit 3,90 m Durchmesser für die Abgase der fünf Kessel genutzt.
November 2017: Stahlbau für das Kesselhaus
Der Stahlbau für das Kesselhaus und anschließend die Fernwärmeübergabestation hat begonnen. Das Gasmotorengebäude dagegen wird größtenteils aus Stahlbeton bestehen. Die Fassade des gesamten Kraftwerks wird anschließend mit Trapezblech verkleidet.
Oktober 2017: Kessel stehen bereits auf Bodenplatte
Die erste Maschinentechnik ist auf der Baustelle. Aufgrund der Größe der Kessel wurden diese bereits vor Herstellung des Kesselhauses auf die Bodenplatte gehoben. Die endgültige Montage und Inbetriebnahme erfolgt erst nach Fertigstellung der Gebäude im Jahr 2018.
September 2017: Motorenkammern entstehen
Jeder der drei Gasmotoren wird später in einer eigenen Motorenkammer stehen. Die Motorenkammern sind ca. 25 m lang und ca. 10 m breit, so dass die 20 Zylinder Gasmotoren mit den zugehörigen Aggregaten Platz darin haben.
August 2017: Bodenplatten weitestgehend fertig
Die Bodenplatten für die Hauptgebäude sind weitestgehend fertiggestellt. Während das Gasmotorengebäude Wände aus Stahlbeton erhält, werden die übrigen Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt als Stahlkonstruktionen ausgeführt.
Juli 2017: Parallel laufende Bauphasen
Unterschiedliche Bauphasen laufen parallel. Während in einigen Bereichen Entwässerung, Fundamente und Bodenplatte erstellt werden, stehen in anderen Gebäudeteilen bereits die Wände.
Juni 2017: Verstärkung der Fundamente
Die Fundamente werden vor dem Betonguss mit sogenanntem Bewehrungsstahl verstärkt: So auch für das Fundament des später 39 Meter hohen Wärmespeichers.
Mai 2017: Rohbauarbeiten gehen voran
Aus statischen Gründen steht das Kraftwerk auf rund 600 Rammpfählen, deren Herstellung Anfang Januar 2017 begonnen hatte. Nachdem sie gesetzt sind, geht es seit April gut voran mit den Rohbauarbeiten an Fundamenten, Bodenplatten und Stahlbetonwänden.
12. April 2017: Offizieller Baubeginn für das neue Heizkraftwerk
In Stuttgart-Gaisburg fiel der Startschuss für das neue Heizkraftwerk der EnBW. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller, der Stuttgarter Baubürgermeister Peter Pätzold und EnBW Technikvorstand Dr. Hans-Josef Zimmer vollzogen den traditionellen ersten Spatenstich. Knapp zwei Jahre nach Vorstellung der ersten Pläne im Mai 2015 geht das Projekt nun in die Realisierung und soll ab Ende 2018 die Rolle des heutigen, überwiegend kohlebefeuerten, Heizkraftwerks übernehmen.
1. Dezember 2016: Investitionsentscheidung für Bau des neuen Gas-Heizkraftwerks in Stuttgart-Gaisburg
Knapp eineinhalb Jahre nach Vorstellung der ersten Pläne sind die Würfel gefallen: Die EnBW modernisiert für rund 75,3 Millionen Euro ihren Kraftwerksstandort in Stuttgart-Gaisburg grundlegend. Nach dem Vorstand hat auch der zuständige Ausschuss des EnBW-Aufsichtsrats die notwendigen Mittel freigegeben. „Mit dem Neubau investieren wir nicht nur langfristig in die moderne Fernwärmeversorgung für Stuttgart und das Neckartal. Durch die Umstellung von Kohle auf Gas leisten wir gleichzeitig einen erheblichen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz in der Landeshauptstadt. Und wir eröffnen spannende städtebauliche Perspektiven auf den freiwerdenden Flächen“, fasste EnBW-Vorstand Dr. Hans-Josef Zimmer die Bedeutung des Beschlusses zusammen.
Durch die jetzige Entscheidung liegt das Projekt weiterhin im angekündigten Zeitplan. Mit der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung des Regierungspräsidiums Stuttgart rechnet die EnBW in den nächsten Wochen; anschließend können die Bauarbeiten beginnen. Nach voraussichtlich zwei Jahren Bauzeit sollen die neuen Anlagen Ende 2018 oder Anfang 2019 in Betrieb gehen. Sie bestehen aus vier Bausteinen: einem Gasheizwerk für die Fernwärme, einem Fernwärmespeicher, einer ebenfalls mit Gas befeuerten Anlage zur Strom- und Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung) und einer Fernwärmestation. In der Detailplanung haben sich gegenüber dem Zwischenstand vom Februar nur noch kleinere Änderungen bei der Platzierung einzelner Gebäudeteile ergeben.
Pressemitteilung: EnBW investiert 75 Millionen Euro in neues Gas-Heizkraftwerk in Stuttgart-Gaisburg
19. Juli 2016: Modernisierung HKW Gaisburg im Ausschuss für Umwelt und Technik der Stadt Stuttgart
Mit der öffentlichen Auslegung der Genehmigungsunterlagen im Regierungspräsidium Stuttgart sowie im Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart wurde der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, Einwände gegen das Modernisierungs-Projekt zu erheben. Zweck des ebenfalls für die Öffentlichkeit zugänglichen Erörterungstermins war die Diskussion der erhobenen Einwände. Die vier anwesenden Einwender (Joseph Michl und Roland Kugler vom Landesnaturschutzverband sowie die drei privaten Einwender Manfred Niess, Harry Block und Gudrun Vangermain) hatten zum einen naturschutzrechtliche Einwände (u.a. Mauereidechsen, Fledermäuse). Weitere Bedenken hatten sie bezüglich der im Vergleich zum aktuellen Kraftwerk erhöhten Stickoxidemissionen. Darüber hinaus bestehen ihrerseits Forderungen zu einem Gesamtkonzept Fernwärme. Die erhöhten Stickoxidemissionen, die vor allem durch den Grundlastbetrieb der Gasmotoren und damit aufgrund einer höheren Auslastung im Vergleich zum aktuellen Kraftwerk bedingt sind, wurden als genehmigungs-relevant erörtert. Gegenüber den zulässigen Grenzwerten wurden für die Neuanlagen in Anbetracht der Vorbelastung in Stuttgart bereits reduzierte Grenzwerte beantragt. Die vorgebrachten Forderungen nach einem Gesamtkonzept für die Fernwärmeversorgung in Stuttgart waren im Rahmen der Erörterung des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens nicht relevant.
12. Juli 2016: Modernisierung HKW Gaisburg im Ausschuss für Umwelt und Technik der Stadt Stuttgart
Die Pläne der EnBW, das Heizkraftwerk in Stuttgart-Gaisburg zu modernisieren, waren am 12. Juli 2016 einer der Tagesordnungspunkte im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderats der Stadt Stuttgart. Hintergrund war eine Anfrage der Grünen und der SPD, die eine Gesamtkonzeption für die Fernwärmeversorgung in Stuttgart einfordern. Im Zuge dessen wurde auch gefordert darzulegen, warum statt einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage aus Gasmotoren nicht ein größeres Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) gebaut wird. Neben der Darlegung des aktuellen Konzeptes für die Modernisierung in Stuttgart-Gaisburg wurde durch EnBW-Vertreter erläutert, dass sich eine solche Anlage aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht rechnen würde.
18. und 19. Mai 2015: Veranstaltungen zur Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung
Auf eine weitestgehend positive Resonanz stößt das Projekt zur Modernisierung des Heizkraftwerks Stuttgart-Gaisburg beim Auftakt zum Dialog mit der Öffentlichkeit. Dieser frühe Dialog liegt der EnBW am Herzen: Über die neuen gesetzlichen Vorgaben des Umweltverwaltungsgesetzes des Landes Baden-Württemberg (UVwG) hinaus wollen wir frühzeitig und umfassend informieren, diskutieren und Anregungen aufnehmen.
Mitte Mai haben wir das Modernisierungskonzept dem zuständigen Ausschuss des Stuttgarter Gemeinderats präsentiert sowie bei einer Fachveranstaltung interessierten Verbänden und Institutionen. Über 100 Anwohner und interessierte Bürger kamen zur Veranstaltung für die Öffentlichkeit im Heizkraftwerk, um sich das geplante Modernisierungsvorhaben erklären zu lassen. Sie nutzten die Gelegenheit aber auch für zum Teil kritische Fragen. Zusätzlich haben EnBW-Mitarbeiter die geplante Baumaßnahme bei Führungen übers Kraftwerksgelände und durch die bestehenden Anlagen anschaulich erklärt.
Construction highlights
Frequently asked questions
The power plant complex in Gaisburg – a coal-fired plant and gas-fired plants for heat and power supply – had been getting on in years. Therefore there was a need for optimisation and modernisation in order to make the plant fit for the future in terms of energy system transformation.
Our combined heat and power plants in the district heating network supply around 25,000 homes, 1,300 companies, and 300 public buildings via a 260 km district heating network along the Neckar valley from Plochingen via Altbach/Deizisau and Esslingen to Stuttgart.
District heating is an affordable form of heat supply with high price stability. At the same time, it is a safe, climate-friendly, and energy-efficient technology that fits perfectly into the energy revolution. The advantages of district heating over local heating systems are particularly evident in the densely populated boiler location of Stuttgart.
The modernisation of the combined heat and power plant at the Stuttgart-Gaisburg site offers the following advantages:
- The new gas-fired plants are more flexible and environmentally friendly than the existing plants and reduce the output of, among other things, CO₂ emissions. The modernisation of the combined heat and power plant thus contributes to achieving the climate protection targets.
- The Gaisburg location is and remains an important and indispensable component of the district heating network of the Mittleren Neckar Line, which connects heating power plants and customers along the Neckar and guarantees an environmentally friendly and reliable district heating supply.
- After modernisation, the Stuttgart-Gaisburg combined heat and power plant will integrate much better into the cityscape. By using climate-friendly natural gas, the existing coal store will no longer be needed. With the space freed up, there will be medium-term urban development opportunities for the neighbouring districts and the city as a whole.