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| Pressemitteilung

Schnell und nachhaltig: EnBW eröffnet Referenzladepark am Konzernsitz in Karlsruhe

Offizielle Einführung der neuen Schnellladetechnologie bis 480 kW im deutschlandweiten EnBW-Schnellladenetz / ultraschnelles Laden, nachhaltige Bauweise und Angebote für die Ladepause / Anlaufstelle für regionale Kund*innen und Fernreisende
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Martin Römheld, Geschäftsleiter der E-Mobilitätssparte bei der EnBW, Bettina Lisbach, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Raimund Haser, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und Lars Jacobs, Chief Commercial Officer und kommissarischer Technischer Leiter der E-Mobilitätssparte bei der EnBW weihen den neuen EnBW-Schnellladepark am Konzernsitz in Karlsruhe ein. (Quelle: EnBW / Fotograf: Endre Dulic)

Karlsruhe. Die EnBW, Betreiberin des größten Schnellladenetzes in Deutschland, hat am Konzernsitz in Karlsruhe ihren neuen Referenzladepark eingeweiht. Am Schnellladepark an der Kreuzung Gerwigstraße / Ostring in der Karlsruher Oststadt bündelt das Unternehmen seine neueste Schnellladetechnologie bis 480 kW, ein nachhaltiges Baukonzept und Angebote für die Ladepause. Der Standort ist damit nicht nur ein weiterer Ausbaupunkt im EnBW-Schnellladenetz: Er dient in vielerlei Hinsicht als Referenz für die nächste Generation des öffentlichen Schnellladens.

„Mit diesem Ladepark zeigen wir, wie wir uns das Schnellladen vorstellen: Unsere neue Schnellladetechnologie mit noch einmal deutlich mehr Ladeleistung in Kombination mit den Angeboten für die Ladepausen ermöglicht Kund*innen kurze und angenehme Stopps in günstiger Lage zur Stadt und den angrenzenden Fernverkehrsrouten. Wir verfolgen damit konsequent unsere Strategie, alltagstaugliches, verlässliches und komfortables Schnellladen für jedermann zugänglich zu machen“, sagt Lars Jacobs, Chief Commercial Officer und kommissarischer Technischer Leiter der Elektromobilitätssparte der EnBW.

Einweihung mit politischer Prominenz

Zur offiziellen Einweihung begrüßte die EnBW zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, darunter Raimund Haser, Staatssekretär im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, die erste Bürgermeisterin von Karlsruhe Bettina Lisbach sowie Mitglieder des Deutschen Bundestags, des Landtags Baden-Württemberg und Karlsruher Gemeinderäte.

Raimund Haser, Staatssekretär im Verkehrsministerium Baden-Württemberg lobte das Engagement der EnBW: „Mit diesem neuen Ladepark macht die EnBW vor, wie die Zukunft des Ladens aussehen kann: schnelle Ladetechnik, ansprechender Aufenthaltsbereich und in idealer Lage zwischen Innenstadt und Autobahn. Die öffentliche Ladeinfrastruktur hat in den vergangenen Jahren landesweit einen rasanten Schub erlebt. Mit rund 36.000 Ladepunkten, davon rund 6.500 Schnellladepunkte, verfügt Baden-Württemberg über eines der besten Ladenetze in Deutschland. Die EnBW trägt von Beginn an maßgeblich zum Ausbau bei und ist heute bundesweit Vorreiter im Bereich Schnellladen. Damit unterstützt sie das im Koalitionsvertrag gesetzte Ziel der Landesregierung, Laden verbraucherfreundlicher und alltagstauglicher zu machen.“

Bettina Lisbach, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, ergänzt: „Die neuen Schnellladesäulen verbessern die öffentliche Ladeinfrastruktur in Karlsruhe spürbar und machen es den Bürgerinnen und Bürgern einfacher, sich für die Elektromobilität zu entscheiden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, die Karlsruher Klimaziele auch im Bereich Mobilität zu erreichen."

Die neuen Schnellladestationen mit Ladeleistungen bis zu 480 kW ermöglichen das Aufladen von bis zu 640 km Reichweite in nur 20 Minuten. (Quelle: EnBW / Fotograf: Endre Dulic)
Schnellladen: bis zu 640km Reichweite in 20 Minuten

Herzstück des neuen Schnellladeparks sind zwölf Hochleistungsladepunkte, die perspektivisch auf bis zu 20 erweitert werden können. Dabei setzt die EnBW auf Schnellladetechnologie von XCharge mit bis zu 480 Kilowatt Leistung. Je nach Fahrzeugmodell sind dadurch Reichweitengewinne von bis zu 640 Kilometern in nur 20 Minuten möglich. Von der höheren Ladeleistung profitieren Kund*innen ebenfalls beim sogenannten Powersharing, bei dem zwei Fahrzeuge parallel an einer Ladestation laden. Auch hier kann sich die Ladezeit der Fahrzeuge je nach Aufnahmefähigkeit noch einmal spürbar verkürzen.

Erweitertes Aufenthaltskonzept

Besonderes Augenmerk legt die EnBW auf die Zeit während des Ladevorgangs. Neben der Ladeinfrastruktur bietet der Standort einen Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten, automatisierter WC-Anlage sowie Getränke-, Snack- und Kaffeeautomaten. In naher Zukunft wird ebenfalls ein Pizzaautomat am Standort in Betrieb genommen. Die Lage zwischen Innenstadt, Einkaufsangeboten und den Fernverkehrsrouten A5 und A8 ermöglicht es Kund*innen zudem, Ladezeit mit Alltagserledigungen oder einer Erholungspause auf ihren Fernreisen zu verbinden.

Der neue EnBW-Schnellladepark am Konzernsitz Karlsruhe ist rund um die Uhr geöffnet. (Quelle: EnBW / Fotograf: Endre Dulic)
Nachhaltige Bauweise: Einsparung von bis zu 50 Tonnen CO₂

Beim Bau des Ladeparks setzte die EnBW erstmals ausschließlich elektrische sowie mit alternativen Kraftstoffen betriebene Baumaschinen ein. Zudem verfügte die Baustelle über eine lokale Solar- und Speicheranlage zur Generierung und zusätzlichen Nutzung von Ökostrom für den Betrieb der Baustelle und weiterer Elektrogeräte. Nach Angaben des Generalunternehmers Leonhard Weiss ermöglichten die Maßnahmen CO₂-Einsparungen von bis zu 50 Tonnen gegenüber konventionell betriebenen Baustellen. Durch den verstärkten Einsatz elektrischer Maschinen konnte zudem die Lärmemission signifikant reduziert werden – eine wichtige Voraussetzung für den störungsfreien Bau im Stadtgebiet.

Die markante neuartige Überdachung aus nachhaltig zertifiziertem Holz steht ebenfalls für den ressourcenschonenden Ansatz beim Bau des Ladeparks. Betrieben wird der Ladepark wie alle Schnellladestandorte der EnBW mit 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Der Standort am Konzernsitz dient gleichzeitig als Erprobungsfläche für neue Technologien, die später im gesamten Ladenetz eingesetzt werden können. „Nach der Erprobung im angrenzenden EnBW-Ladelabor können wir neue Ladetechnologien für die richtungsweisenden Feldtests ‚vor Kunde‘ direkt am eigenen Standort testen. Dies vereinfacht die Logistik enorm, ist nachhaltig gedacht, und ermöglicht uns noch effizientere Testzyklen“, erklärt Jacobs.

Deutschlandweit stabile und einheitliche Ladepreise

Die EnBW bietet in ihrem Ladeangebot EnBW mobility+ stabile und einheitliche Ladepreise an den mehr als 9.000 eigenen Ladepunkten, unabhängig von Standorten und Ladezeiten. So laden Kund*innen im EnBW mobility+ Ladetarif L für Vielfahrer bei monatlicher Grundgebühr von 11,99 € bereits ab 39 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Im Vorteilstarif (bspw. in Kombination mit einem Hausstromvertrag) sinkt der Preis auf nur noch 35 Cent pro kWhFußnote0*Bis zum 30. September laden Kund*Innen im Rahmen der EnBW-Sommeraktion für 35 Cent pro kWh (L-Tarif) respektive 31 Cent pro kWh (Kombi-Tarif). . Somit ermöglicht die EnBW öffentliches Schnellladen unter dem durchschnittlichen Hausstrompreis in Deutschland.

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Alle Fakten zum EnBW-Schnellladepark Karlsruhe auf einen Blick

  • 12 HPC-Ladepunkte mit bis zu 480 Kilowatt Leistung, erweiterbar auf 20 Ladepunkte
  • Offizieller Launch der 480-kW-Technologie im EnBW-Schnellladenetz
  • Bis zu 640 Kilometer zusätzliche Reichweite in 20 Minuten Ladezeit möglich
  • Nachhaltige Baustellenabwicklung: Einsparung von bis zu 50 Tonnen CO₂
  • Neue nachhaltigere Dachkonstruktion mit hohem Holzanteil
  • Offener Sitzbereich, automatisierte WC-Anlage sowie Getränke-, Snack- und Pizzaautomaten (ab Spätherbst)
  • Standort in Karlsruhe-Oststadt mit guter Anbindung an die Fernverkehrsrouten A5 und A8 sowie an umliegende Einkaufsangebote

Über das EnBW Schnellladenetz

Die EnBW betreibt das größte Schnellladenetz Deutschlands und baut dieses konsequent und bedarfsorientiert weiter aus. Mit dem Joint Venture SMATRICS EnBW betreibt sie auch das größte Schnellladenetz in Österreich. Die EnBW bietet Autofahrer*innen Zugang zu mehr als 900.000 Ladepunkten hunderter Anbieter in Europa. Mit der EnBW mobility+ App finden Kund*innen jederzeit die nächstgelegene Lademöglichkeit und können den Ladevorgang bequem sowie kontaktlos direkt über die App bezahlen. Nach einer einmaligen Registrierung können Kund*innen zudem an den meisten EnBW-eigenen Schnellladepunkten einfach ihr Fahrzeug anschließen und direkt losladen. An allen Ladepunkten im EnBW-eigenen Schnellladenetz gelten transparente Preise je Kilowattstunde. Mit dem Treueprogramm EnBW collect sammeln Kund*innen beim Laden Punkte und können diese in Ladeguthaben in der EnBW mobility+ App einlösen.

Das EnBW mobility+ Ladeangebot gewinnt regelmäßig unabhängige Tests oder Leserwahlen, zum Beispiel: bester Ladenetzanbieter bei auto motor und sport (Ausgabe: 8/2026, fünfter Sieg in Folge), Testsieger in der Kategorie “Ladedienste und -Apps der freien Anbieter” im AUTO BILD Test (Ausgabe 07/2026), zum siebten Mal hintereinander bester Elektromobilitätsanbieter Deutschlands und zusätzlich „sehr gut“ als Ladeinfrastrukturanbieter bei connect (connect-Ausgabe 12/2025), beste HPC-Ladetarife (elektroautomobil, 01/2025, dreifacher Testsieg der EnBW mobility + Ladetarife S, M und L), bester HPC-Ladenetzbetreiber (AUTO BILD 09/2026, 09/2025 und 07/2022), bester Ladeinfrastrukturbetreiber Deutschlands (AUTO BILD 29/2024, connect 11/2022 und 12/2021), beste Lade-App unabhängiger Anbieter (AUTO BILD 26.06.2025 und Computerbild 12/2023) und Zugang zum größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz (AUTO BILD 27/2023, 22/2022 und 20/2021).

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Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: https://www.enbw.com/service/kontakt

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