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EnBW Baltic 2

Weit draußen auf der Ostsee werden 80 große Windkraftanlagen frischen Strom aus frischem Wind erzeugen. Die Errichtung der Anlagen läuft auf Hochtouren, voraussichtlich im Frühjahr 2015 wird der Windpark in Betrieb genommen. Wie schon bei unserem ersten Offshore-Windpark Baltic 1, haben wir auch bei Baltic 2 einen Beteiligungspartner mit ins Boot genommen:



Das Projekt

Windpark Baltic 2

Mit EnBW Baltic 2 steuern wir deutlich größere Dimensionen an als mit unserem ersten Offshore-Windpark in der Ostsee: EnBW Baltic 2 hat knapp ein Drittel größere Windräder; mit einem Areal von 27 Quadratkilometern wird der Windpark viermal so groß wie EnBW Baltic 1 und kann sechsmal so viel Strom erzeugen. Das stellt in jeder Hinsicht hohe Anforderungen an Planung und Logistik.

Die Meerestiefe variiert zwischen 23 und 44 Meter. Je nach Wassertiefe werden die Windenergieanlagen entweder auf Stahlpfählen, sogenannten Monopiles (bis etwa 35 Meter), oder Stahlfachwerkstrukturen, sogenannten Jackets (ab rund 35 Meter), montiert. Mit einem jährlichen Ertrag von rund 1,2 Milliarden Kilowattstunden kann Windpark EnBW Baltic 2 rund 340.000 Haushalte im Jahr versorgen. Damit können 900.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Wie schon bei unserem ersten Offshore-Windpark Baltic 1, haben wir auch bei Baltic 2 einen Beteiligungspartner mit ins Boot genommen: Knapp die Hälfte der Anteile werden nach der Inbetriebnahme des Parks an den australischen Finanzinvestor Macquarie übergehen, Betrieb und Wartung verbleiben in unseren Händen. Mit unseren Beteiligungsmodellen verschaffen wir uns zusätzliche finanzielle Spielräume für weitere Wachstumsprojekte.


 

Wir nutzen unsere wertvollen Erfahrungen aus dem Bau unseres ersten Windkraftprojekts EnBW Baltic 1, um EnBW Baltic 2 mit ganzer Kraft zu realisieren.

Jens Kühnel, Manager Maritime Logistik


 

Errichtung der ersten Windkraftanlagen

Spezialschiff Vidar Spezialschiff Vidar

Die Stahltürme, Gondeln und Rotorblätter der Windkraftanlagen werden an verschiedenen Standorten in Dänemark hergestellt und in unserem Basishafen Sassnitz-Murkan für die Installation auf See vorbereitet. Seit September transportiert das Spezialschiff Vidar die Anlagen sukzessive von Sassnitz ins Baufeld und setzt sie auf die Fundamente.



Unsere Filmreportage


Maritimer Baustart: Bau der Fundamente

Installationschiff Goliath Installationschiff Goliath

Installationschiff Goliath

Installationschiff Goliath
Installationschiff Goliath

Nach drei Jahren Planungs- und Fertigungszeit war es endlich so weit: Der Bau unseres neuen Offshore-Windparks EnBW Baltic 2 hat im August 2013 mit dem Setzen der ersten Fundamente begonnen.

Je nach Wassertiefe werden als Fundamente Monopiles oder dreibeinige Jackets eingesetzt. In der ersten Bauphase von EnBW Baltic 2 werden die Gründungspfähle der Jackets installiert - Jeweils drei Pfähle sind nötig, um ein Jacket-Fundament im Meeresboden zu verankern. Ein Transportschiff bringt jeweils sechs Jacket-Pfähle ins Baufeld. Dort nimmt die Installationsplattform "Goliath" die Pfähle mit einem Kran auf. Eine Ramme treibt die Pfähle anschließend bis zu 55 Meter in den Meeresboden. Im zweiten Arbeitsgang werden später die Jackets auf die Pfähle gesetzt und mit einem Spezialzement fest verbunden.



Unsere Reportage


 

Auf einen Blick:

Standortkarte Baltic 2

Standortkarte Baltic 2

Standortkarte Baltic 2
Standortkarte Baltic 2

  • Standort: Ostsee, 32 km nördlich der Insel Rügen
  • Größe: ca. 27 km²
  • Windenergieanlagen: 80 Siemens SWT-3,6-120
  • Fundamente: 39 Monopiles (ca. 23–35 m) und 41 Jackets (ab ca. 35 m)
  • Wassertiefe: 23–44 m
  • Gesamtleistung: 288 MW
  • Jährlicher Ertrag: 1,2 Mrd. kWh
  • Mittlere Windgeschwindigkeit: ca. 9,7 m/s



 
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