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Auf der Gemarkung Holzweiler im Kreis Heinsberg plant und baut die EnBW Windkraftprojekte GmbH einen Windpark mit drei Windenergieanlagen. Das Vorhaben liegt im geplanten Abbaugebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler II. Der Windpark liegt im Bereich der Konzentrationszone für Windenergieanlage nach dem Windenergie-Erlass NRW. Die Anlagenstandorte liegen an der neuen L19 südlich des Dorfes Holzweiler und südöstlich der Stadt Erkelenz.

Projektdetails

Die EnBW Windkraftprojekte GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der EnBW AG, errichtet derzeit auf der Gemarkung Erkelenz einen Windpark mit drei Windenergieanlagen. Das Vorhaben befindet sich aktuell in der Errichtung der Windturbinen und Herstellung des Netzanschlusses. Der Baubeginn war Anfang 2025. Zuvor wurden die gesetzlich erforderlichen natur- und artenschutzfachlichen Untersuchungen vorgenommen und die entsprechenden Genehmigungen eingeholt.

Die wichtigsten Aspekte bei der Prüfung des Windpotentials

In Anlehnung an den Windatlas BW (2019) berücksichtigen wir Standorte mit einer mittleren gekappten Windleistungsdichte von > 215 W/m² in 160 m Höhe.

Bei Potenzialanalysen für Windenergie werden bei uns ausreichende Abstände zur bewohnten Bebauung beachtet.

Wir berücksichtigen Infrastruktur­einrichtungen wie Straßen, Stromnetze oder die Bahn.

Bei der Planung berücksichtigen wir Umwelt- und Naturschutzaspekte sowie alle gesetzlich geschützten Gebiete.

Anlagenzahl und Anlagentypen

Wir errichten den Windpark mit drei V150 Windenergieanlagen des Herstellers Vestas. Der Rotordurchmesser beträgt 150m, die Nabenhöhe liegt bei 166m und damit wird die Gesamthöhe rund 241m erreichen. Die Nennleistung pro Anlage beträgt 5,6 MW. Die gesamte installierte Nennleistung des Windparks würde somit bei 16,8 MW Leistung liegen. Aufgrund des Windpotentials können rund 42.000 MWh Windstrom jährlich durch den Windpark Holzweiler erzeugt und in das öffentliche Netz eingespeist werden. Dies entspricht dem Stromverbrauch von ca. 12.000 Haushalten (bei einem Durchschnittsverbrauch von jährlich 3.500 kWh pro Haushalt).

(Quelle: BWE)

Schallemission

Zum Schutz vor Lärm gibt es in Deutschland Richtwerte der Technischen Anleitung (TA Lärm). Diese Richtwerte gelten auch für Windenergieanlagen.

Im Zuge des BImSchG-Genehmigungsverfahrens werden die durch die Windenergieanlagen erzeugten Schallimmissionen berechnet und geprüft. Im Falle einer Überschreitung werden die Anlagen in der Betriebsphase in einen schallreduzierten Modus versetzt.

Die Prüfung im Zuge des Genehmigungsverfahrens hat ergeben, dass der Windpark Holzweiler zu keinen Überschreitungen der Immissionsrichtwerte führen wird und somit auch keine Anpassungen der Betriebsmodi bzw. Abschaltungen notwendig sein werden.

Immissionsrichtwerte (nachts):
  • Industriegebiete: 70 dB(A)
  • Gewerbegebiete: 50 dB(A)
  • Mischgebiete: 45 dB(A)
  • Allgemeine Wohngebiete: 40 dB(A)
  • Reine Wohngebiete: 35 dB(A)
  • Kurgebiete, Krankenhäuser: 35 dB(A)

Bei Überschreitung würde das Parklayout, der Anlagentyp und/oder der Betriebsmodi verändert bzw. angepasst, um die Immissionsrichtwerte einzuhalten.

Wir stellen sicher, dass die Richtwerte von theor. Maximum (30 h/a) bzw. tatsächlicher Beschattung (8h/a) nicht überschritten werden. Der tägliche Grenzwert für ein betroffenes Gebäude liegt bei 30 Min.

Projekttagebuch

Hier informieren wir Sie über wichtige Ereignisse und Meilensteine zur Genehmigung und zum Bau des Windparks Holzweiler. Sie finden an dieser Stelle aktuelle Informationen zum Planungs- und Genehmigungsprozess sowie zum Baufortschritt:

Baustart Tiefbau
15.02.2025
Anlieferung Übergabestation
17.07.2025
Baustart Kabeltrasse
15.08.2025
Errichtung Betontürme
Ab 15.05.2025
Anlieferung Großkomponenten
Ab 09.09.2025
Errichtung WEAs
Ab 25.09.2025
Inbetriebnahme - 2026
Geplant Ende 2025/Anfang 2026

Termine & Kontakte

Termine

Aktuell sind keine Termine geplant.

Kontakt

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