E-Autos 2024: Unsere Top 10 im Überblick

Im Jahr 2024 erwarten uns wieder jede Menge neue Elektroautos. Mehr als 40 Modelle sind bereits angekündigt. Und das über alle Fahrzeugklassen hinweg: Vom urbanen Kleinwagen bis zum Premium-SUV kommen wieder viele spannende Stromer auf den Markt. Wir stellen 10 unserer E-Auto-Highlights für 2024 genauer vor.

Die Mobilitätswende ist weiterhin in vollem Gange, daher bringen die Hersteller auch 2024 viele neue E-Auto-Modelle auf den Markt. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit beliebten Klassikern, allerdings im Stromer-Gewand: Audi startet mit dem vollelektrischen A6, der Smart #1 bekommt einen großen Bruder, und Mercedes nimmt den Elektro-Geländewagen EQG ins Programm. 


Das erwartet Sie hier


Audi A6 e-tron: 800-V-Limousine mit sportlicher Leistung

Das Modell basiert auf der neuen Premium Platform Electric (PPE) mit 800 Volt-Technologie, die Audi zusammen mit Porsche entwickelt hat. Der A6 e-tron, der voraussichtlich Mitte 2024 auf den Markt kommt, ist gewohnt sportlich und wird in drei Varianten erhältlich sein: als Limousine („Sportback“) und Kombi („Avant“) mit bis zu 350 Kilowatt (kW) Motorleistung sowie als Sportversion RS6 mit 450 kW. Dank 100-kWh-Akku beträgt die Reichweite rund 700 Kilometer.

Schwarzer Audi A6 eTron auf einer Landstraße.

Der neue A6 e-tron von Audi nutzt 800-Volt-Technologie und verfügt über eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern.

BMW iX2: Elektro-SUV mit ausgeprägter Coupé-Silhouette

Im März 2024 startet der neue BMW iX2, eine etwas längere Variante des iX1 (4,55 statt 4,36 Meter) und dank Fließheck mit deutlich ausgeprägter Coupé-Silhouette. Zunächst nur mit Allradantrieb (230 kW) verfügbar, soll im Sommer der Frontantrieb mit 150 kW folgen. Der Akku besitzt eine Kapazität von 77 kWh, was für eine WLTP-Reichweite von 449 Kilometer reichen soll. An Schnellladesäulen schafft der iX2 eine Ladeleistung von bis zu 130 kW. 

Roter BMW iX2 während der Fahrt von der Seite.

Dank Fließheck präsentiert sich der BMW iX2 mit einer ausgeprägten Fließheck-Silhouette.

Citroën ë-C3: Stylischer Stromer aus Frankreich

Die neue Generation des stylishen Citroën C3 ist erstmals auch in einer vollelektrischen Variante erhältlich. Statt der eCMP-Plattform nutzt der ë-C3 die neu entwickelte Smart Car Platform, die zukünftig auch für andere günstige E-Autos des StellantisKonzerns eingesetzt wird. Angetrieben wird der Kleinwagen vorne von einem 83-kW-Elektromotor und wird versorgt von einem 44-kWh-Akku mit LFP-Technologie. Damit soll die Reichweite bei immerhin 320 Kilometern liegen. 

Roter Citroen e C3 in der Stadt.

Der chic gestylte Citroën ë-C3 gehört mit einen Einstiegspreis von 23.300 Euro zu den günstigsten Elektroautos.

Hyundai Ioniq 7: Platz für bis zu sieben Leute

Bereits seit 2020 angeteasert im Gespräch, schickt Hyundai den Ioniq 7 2024 endlich auf den Markt. Der neue, große Elektro-SUV mit sieben Sitzen basiert auf der Electric Global Modul Platform (E-GMP). Dank dem 800-Volt-System ist ultraschnelles Laden mit 220 kW möglich. Beim Allradantrieb setzt Hyundai auf zwei Elektromotoren mit insgesamt 230 kW. Neben der 77-kWh-Batterie soll es auch eine Version mit 85 kWh und verbesserter Zellchemie geben. Als Reichweite werden rund 500 Kilometer angegeben. 

Hyundai Ioniq 7. Seitentüren sind geöffnet und man kann den Innenraum sehen.

Erste Eindrücke, wie der große Elektro-SUV Hyundai Ioniq 7 aussehen könnte, liefert derzeit nur die Studie SEVEN.

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Lotus Emeya: Coupé-Limousine im Stil eines Porsches

Mit dem Emeya legt Lotus ab der zweiten Jahreshälfte 2024 eine Coupé-Limousine im Stile eines Porsche Taycans vor. Bei dem elektrischen Viertürer handelt es sich um den kleinen Bruder des Lotus Eletre: Der Akku ist mit 102 kWh etwas kleiner, ansonsten sind die Motoren mit ähnlichen Leistungsstufen von bis zu 665 kW erhältlich. Wie beim Sprint von 0 auf 100 km/h (unter 3 Sekunden) legt der Emeya auch beim Laden dank 350 kW Leistung ein außerordentliches Spitzentempo vor. 

Lotus Emeya in gelb in der Wüste.

Mit dem Emeya legt Lotus einen sportlichen Viersitzer im Stil des Porsche Taycan vor.

Mercedes EQG: Die G-Klasse wird elektrisch

Die Präsentation des EQG plant Mercedes für die erste Jahreshälfte 2024. Daher ist noch nicht allzu viel bekannt über Technik und Antrieb. Man weiß nur, dass jedes Rad einen eigenen E-Motor bekommen soll. Anstatt einer eigenen Elektro-Plattform nutzt Mercedes den bekannten Leiterrahmen der G-Klasse, in dem wahrscheinlich nur der 108-kWh-Akku des EQS Platz findet. Bei einem Gewicht von drei Tonnen dürften maximal 500 Kilometer Reichweite drin sein 

Mercedes Concept EQG auf einem leuchtenden Podest.

Der Concept EQG erlaubt bereits einen guten Ausblick, wie die G-Klasse von Mercedes elektrifiziert werden soll.

Peugeot E-3008: Fastback-SUV mit 700 Kilometer Reichweite

Bereits ab Februar 2024 ist der Peugeot E-3008 erhältlich. Das Fastback-SUV basiert auf der neuen Stellantis-Plattform STLA Medium, die zum Beispiel im stärksten Modell mit 98-kWh-Akku und einem effizienten 170-kW-Frontantrieb eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern ermöglicht. Daneben kommt der E-3008 in zwei Modellen mit kleinerem Akku und geringerer Reichweite auf den Markt: als Frontantrieb mit 157 kW Motorleistung sowie als Allradantrieb mit 240 kW.   

Blauer Peugeot E 3008 während der Fahrt.

Der vollelektrische SUV Peugeot E-3008 ist das erste Stellantis-Modell, das auf der neuen Plattform STLA Medium basiert.

Polestar 4: Elektro-SUV-Coupé ohne Heckscheibe 

Polestar weitet seine Modellpalette mit einem Elektro-SUV-Coupé aus. Der Polestar 4 ist nicht nur das schnellste Fahrzeug in der jungen Firmengeschichte (3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h), sondern weist auch ein ungewöhnliches Feature auf: Die Heckscheibe fehlt. Stattdessen gibt es nur eine lackierte Heckklappe. Eine Kamera und ein Monitor sorgen für den nötigen Durchblick. Die maximale Motorleistung liegt bei 400 kW, die Reichweite wird mit 600 Kilometern angegeben. 

Goldener Polestar 4 von oben.

Beim Polestar 4 wurde auf die Heckscheibe verzichtet, stattdessen sorgt eine Kamera für den nötigen Durchblick.

Skoda Elroq: Kompakter Elektro-SUV beerbt Karoq 

Als Nachfolger des Karoq soll 2024 der Elroq starten. Mit rund 4,5 Meter Länge ist der neue Elektro-SUV etwas größer als sein Verbrenner-Vorgänger, aber unterhalb des Enyaq positioniert. Zu den Akku- und Motorgrößen gibt sich Skoda noch bedeckt. Man kann aber davon ausgehen, dass wie beim Enyaq Leistungsstufen von 109 bis 150 kW und Akku-Kapazitäten von 52 bis 77 kWh angeboten werden. Dadurch könnte die Reichweite bis zu 550 Kilometer betragen. 

Model eines Skoda bElroq.

Skoda hüllt sich noch in Schweigen, wie der Elroq genau aussehen soll. 2024 werden wir es wissen.

Smart #3: Der große Bruder des #1

Der Smart #3 („Hashtag 3“) wird wie der #1 in China gefertigt und basiert auf der SEA-Plattform des Geely-Konzerns. Im Vergleich zum Smart #1 ist er 13 Zentimeter länger, aber auch 8 Zentimeter flacher. Eine Besonderheit des schicken SUV-Coupés ist das große Glasdach. Die Reichweite liegt zwischen 435 und 455 Kilometern, der 66 kWh große Akku lässt sich mit bis zu 150 kW laden. Die Motorleistung beträgt 200 kW (Heckantrieb), in der sportlichen Brabus-Version sogar 315 kW (Allrad) 

3 Smart #3 auf einer Betonfläche, daneben steht eine kleine Gruppe von Menschen.

Schickes, vollelektrisches SUV-Coupé mit großem Glasdach: der Smart #3.

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