Breites Designspektrum: Elektroautos von BMW

Wer ab und an einen Carsharing-Dienst nutzt, saß vielleicht auch schon einmal in einem BWM i3. Schließlich war der i3 bei Markteinführung 2013 eines der ersten Elektroautos eines deutschen Herstellers und ist in manchen Städten Teil der Carsharing-Flotte. Was BMW in Sachen Elektromobilität sonst noch zu bieten hat, erfährst du hier.

Der Münchner Autobauer BMW hat für die Zukunft in Sachen Elektroautos einiges geplant – darunter aktuell zwei Conceptcars, also erste Entwürfe eines Autos, die 2021 in Serienfertigung gehen sollen


Das erwartet dich hier

BMW i3: Der elektrische Vorreiter

Mit einem komplett neuen und überraschenden Design war der BMW i3 bei Markteinführung vor sieben Jahren ein Hingucker. Ob man das Design mag oder nicht, Tatsache ist: BMW ging mit dem ersten Elektroauto damals einen neuen Weg. Mit dem i3 entwarfen die Münchner den deutschen E-Pionier, der mit 290 km Fahrleistung und 170 PS auf die Straße rollte. Heute ist der i3 vor allem Bestandteil der Fahrzeugflotte vieler Carsharing-Dienste. Wer sich den BMW i3 selbst anschaffen will, ist ab einem Grundpreis von rund 38.000 Euro dabei. Die Leasing-Angebote für das Modell beginnen für Privatkunden ab 149,- brutto im Monat und der sogenannte „Umweltbonus“ der Bundesregierung liegt bei dem Listenpreis des BMW i3 bei bis zu 9.000 Euro.
Seit 2018 gibt es mit dem i3s eine neue Variante des Fahrzeugs.

BMW i3

Seit 2013 auf deutschen Straßen unterwegs: Der BMW i3 ist einer der Vorreiter des elektrischen Antriebs.

BMW iX3: Bekanntes Design, neuer Antrieb

Anders als bei den damals komplett neu designten Modellen i3, i5 und i8 setzt BMW beim jüngsten Spross der Elektroflotte auf gewohnte Formen. So unterscheidet sich die elektrisch betriebene Version von BMWs SUV nur geringfügig von den Designs konventionell betriebener Modelle: Blaugefärbte Zierleisten und Schmuckelemente sowie der geschlossene Kühlergrill verraten, ohne dass ein Blick auf das Typschild nötig wäre, was für ein Antrieb unter der Haube steckt.

Technisch kommt das Elektro-SUV aus Bayern mit neu konzipierten Akkus, die wirkungsvoller als die im i3 verbauten sein sollen. Laut Herstellerangaben soll der Kompaktwagen damit bis zu 460 Kilometer mit einer Akkuladung zurücklegen können. Dabei sorgen 286 PS für den notwendigen Antrieb, um das über zwei Tonnen schwere Fahrzeug zu beschleunigen. Wie bei anderen Elektrofahrzeugen ist die Geschwindigkeit abgeriegelt. Schneller als 180 km/h geht es nicht.

Anders als andere deutsche Hersteller, etwa VW und Mercedes bei einigen Modellen, setzt BMW beim iX3 auf ein bestehendes Chassis, das für den Elektrobetrieb angepasst wurde, und eine eigens entwickelte Antriebseinheit, bei der Motor, Getriebe und Leistungselektronik kombiniert sind.

Interessierte Käufer können sich die Ausstattungslinie „Inspiring“ für rund 70.000 Euro anschaffen, womit der Elektro-Ableger gut 10.000 Euro mehr als ein X3 30d mit Verbrennermotor kostet, der eine ähnliche PS-Leistung mitbringt. Das erste SUV unter den BMW-Elektroautos soll 2021 auf den Markt kommen.

Der neue BMW iX3

Bekannte Form und blaue Details: Das bayerische SUV x3wird elektrisch.

BMW Concept i4: Aktuell Conceptcar und 2021 in Serie

Mit dem elektrisch betriebenen 4er-Modell führt BMW einen sportlichen Elektro-Ableger in der Mittelklasse ein, der designtechnisch ähnlich gestaltet ist wie der iX3. So ist auch beim Konzeptauto, der Designstudie eines neuen Fahrzeugs, ein geschlossener Kühlergrill markantes Markenzeichen und es finden sich ebenfalls blaue Zierelemente, die auf den elektrischen Antrieb hinweisen. Der Hersteller weist in Berichten darauf hin, dass es sich aktuell zwar bei allen bisher vorgestellten Fahrzeugen um Konzeptautos handelt, diese aber nah an den Serienmodellen gehalten sein sollen.

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Eigene Klangwelten für die Fahrt im E-Auto

BMW setzt bei den Elektroautos iX3 und Concept i4 auf eigens komponierte Sounds, beispielsweise beim Öffnen der Türen oder wenn einer der unterschiedlichen Fahrmodi aktiviert wird. Federführend ist hier der bekannte Komponist Hans Zimmer, der Soundtracks für eine Vielzahl von Hollywood-Blockbustern komponiert hat, darunter „Inception“, „Batman“ oder „Interstellar“.

Wenn das als Gran Coupé konzipierte BMW-Elektroauto auf die Straße rollt, soll es die Konkurrenz nicht nur PS-technisch hinter sich lassen. Auch die angegebene Reichweite von bis zu 600 Kilometern lässt Autos anderer Hersteller auf der Strecke. Andere neue Modelle mit einer ähnlichen Reichweite sind zum Beispiel der Ford Mustang Mach-E oder der Lucid Air. Produziert werden soll das Mittelklasse-Coupé ab 2021. Das Serienmodell des Conceptcars soll dann wie schon der iX3 auf eine eigens entwickelte Antriebseinheit aus Ladung, Motor und Co. zurückgreifen. Das Elektroauto BMW i4 kommt dann auch mit entsprechender Leistung: Die leistungsstärkste Variante soll mit 590 PS über die Straßen stromern.

4er BMW fährt bald auch elektrisch

Wie das 4er-Modell, aber mit elektrischem Antrieb und Anpassungen am Design: Der i4 wird soll ab 2021 die Straßen mit angepeilten 600 km Reichweite befahren.

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BMW iNEXT: Einsteigen, zurücklehnen und chauffieren lassen

2021 wird für BMW das Jahr der Elektroautos. Neben iX3 und i4 soll nämlich auch die Designstudie iNEXT serienmäßig auf den Automarkt kommen. Von allen bisher vorgestellten Modellen ist der iNEXT sicherlich das am futuristischsten anmutende Modell – auch, weil es auf keinem bestehenden Auto von BMW basiert. Beim iNext setzt der bayerische Autobauer stattdessen auf ein ganz neues Konzept: das Auto als Wohlfühlraum. Ein Designansatz, der auf den veröffentlichten Bildern deutlich wird – ein großes Panoramadach, breite Displays, die unterschiedliche Fahrzeugdaten anzeigen, ein fast rechteckiges Lenkrad und ein Kaffeetisch, anstelle der gewohnten Mittelkonsole.
Alle Zeichen stehen hier so richtig auf Zukunft.

Der BMW iNext

Wie aus einer anderen Zeit: Der BMW iNext kommt mit komplett neuen Designideen und der Option für autonomes Fahren auf die Straße.

Futuristisch ist auch die Steuerung des BMW-Elektroautos: Der Fahrer soll die Möglichkeit haben, vom „Boost“-Modus, in dem er das Fahrzeug selbst steuern kann, in den „Ease“-Modus zu wechseln. Dann sucht sich das Auto autonom den Weg zum Ziel, und die Insassen können sich ganz entspannt zurücklehnen.

Das BMW iNext Cockpit

Im Innenraum des BMW iNext stehen die zwei Displays definitiv im Vordergrund.

Steuern soll man das Auto übrigens komplett über die beiden Displays auf der Armaturenleiste. Das soll sowohl über Touchbedienung als auch Sprachsteuerung funktionieren. Knöpfe oder Drehschalter wird es laut Hersteller keine geben. Auch der „Coffee Table“ wird als Steuerung verwendet werden können, obwohl die verwendeten Materialien nicht darauf schließen lassen. Der Tisch ist nämlich aus Holz gefertigt.

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