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Energieeffizienz heute

Sparen kann man Energie sowohl durch optimierte Prozesse als auch durch klassisches Energiesparen, also das Nichtverbrauchen von Strom, Gas oder Wärme. Mitmachen können neben privaten Haushalten auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

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Bedeutung der Energieeffizienz

Als eine der wesentlichen Säulen der Energiewende gilt die Energieeffizienz. Sie ist das wirksamste Werkzeug, um den Ausstoß von Kohlendioxid (CO₂) und weiteren Treibhausgasen wirksam zu verringern. Viele Staaten der Welt haben sich ein gemeinsames Klimaziel gesetzt: die globale Erderwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien kann die effiziente oder sparsame Nutzung von Energie rund ein Drittel dazu beitragen, dass dieses Ziel erreicht wird.

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Von Kyoto nach Paris

Die Basis dieser Vereinbarung zum Klimaschutz ist das sogenannte Kyoto-Protokoll. Es gilt als Meilenstein in der internationalen Klimapolitik. Es wurde auf der dritten Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention in Kyoto (Japan) im Jahr 1997 verabschiedet. Als erstes Abkommen enthielt es verbindliche Verpflichtungen zur Begrenzung und Reduzierung von Treibhausgasen für die Industrieländer. Diese Gase gelten als Hauptverursacher der globalen Erwärmung. 2015 trafen sich die Vertragsstaaten abermals zur 21. UN-Klimakonferenz. In Paris verabschiedeten sie eine neue internationale Klimavereinbarung als „Neuauflage“ des Kyoto-Protokolls - das "Übereinkommen von Paris".

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Optimierter Umgang mit Energie

Zum Energiesparen gehören alle Aktivitäten, die den Energieverbrauch vermindern. Das geht, indem man als Verbraucher seine Ansprüche herunterschraubt und sein Verhalten ändert, zum Beispiel auf Flugreisen verzichtet oder beim Heizen eine niedrigere Raumtemperatur einstellt.

Ein anderer Weg zum Energiesparen führt über die technische Erhöhung der Energieeffizienz. Mithilfe moderner Technologie kann gleiche Energiedienstleistung mit geringerem Energieverbrauch erzielt werden.

Auch das effizientere Benutzen von energieverbrauchenden Geräten hilft, beispielsweise im Verkehr durch eine kraftstoffsparende Fahrweise, verbesserte Belüftungsgewohnheiten im Haus oder eine bessere Beladung von Wasch- und Geschirrspülmaschinen.

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Auf die Mischung kommt es an

Verzicht lässt sich oft schnell und ohne besondere Investitionen umsetzen, stößt aber hier und da auf Widerstand. Technische Lösungen kommen ohne Verzicht aus, erfordern jedoch meist erhebliche Investitionen. Gute Einsparmöglichkeiten ohne Verzicht oder zusätzliche Investitionen bietet das effizientere Benutzen, es erfordert allerdings eine gewisse Sorgfalt, Wissen und Bereitschaft. Deswegen wird es oft nicht praktiziert. Eine sinnvolle Mischung von Maßnahmen bietet das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Energiesparen.

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Bequem sparen im smarten Zuhause

Die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags vereinfacht auch das Energiesparen zu Hause. Mit Hilfe von intelligenter Technik wird unser Zuhause zunehmend smart. Hinter dem Begriff „Smart Home“ stecken Anwendungen und Geräte, die die Lebens- und Wohnqualität steigern und gleichzeitig – etwa durch automatisierte Abläufe – den Energieverbrauch reduzieren. Ein Beispiel: Sind die Rollläden eines Hauses intelligent vernetzt, erkennen Sensoren, dass die Sommersonne ins Haus scheint und schließen die Rollläden. Im Inneren bleibt es im Tagesverlauf angenehm kühl, Kosten für die Klimaanlage entfallen. Ein weiteres Beispiel: Sobald ein Bewohner den Raum verlässt, wird automatisch das Licht ausgeschaltet, betritt er den nächsten Raum, geht das Licht an. Mit Smart Home-Anwendungen können sowohl Gebäudetechnik als auch Haushaltsgeräte gesteuert werden. Alle Geräte sind über eine zentrale Steuerungseinheit miteinander verbunden. Hierbei spielen auch intelligente Stromzähler eine Rolle.

Energiespartipps

Weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger CO₂ in der Atmosphäre. Mit Tipps, die einfach umzusetzen sind, kann jeder seinen ganz persönlichen Energieverbrauch zu Hause reduzieren.

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