Elektroauto und Mietwohnung: Passt das? Ja, es passt!

Elektroautos sind immer häufiger auf den Straßen zu sichten - doch wie steht es um die Lademöglichkeiten? Welche Optionen haben vor allem Mieter in Mehrparteienhäuser, die sich nicht in Eigenregie eine Wallbox am Haus installieren lassen können? Wir zeigen die Möglichkeiten auf!

Ein Elektroauto zu fahren, hat bekanntlich einige Vorteile: Das E-Auto stößt keine Abgase aus – weder CO2 noch Feinstaub – und ist insgesamt wesentlich umweltschonender. Neben dem Umweltaspekt und der jederzeit freien Fahrt durch Innenstädte stellt der spritzige Elektromotor einen Pluspunkt dar, schließlich ist das volle Drehmoment sofort verfügbar. Während Verbrenner gerade einmal zwischen 20 und 30 Prozent der eingesetzten Energie nutzen, liegt der Wirkungsgrad bei E-Autos um die 90 Prozent. Auch finanziell sind Elektroautos attraktiv: So winken eine Kaufprämie von 4.000 Euro und eine Befreiung von der Kfz-Steuer für die nächsten 10 Jahre.

Wallbox nur für Eigenheime?

EnBW Mobility+ WallboxEin Angebot, das für immer mehr Menschen verlockend klingt. Doch eine der häufigsten Fragen zur Elektromobilität lautet: „Ein Elektroauto ist ja gut und schön – aber wie kann ich es denn schnell und günstig aufladen?“ Bei Eigenheim-Besitzern ist die Antwort einfach: mit einer Wallbox. Dabei handelt es sich um kleine Boxen an der Wand, die über einen Starkstromanschluss verfügen und so für sicheres und schnelleres Aufladen sorgen. Die Installation in der eigenen Garage muss zwar vom Fachmann durchgeführt werden, ist aber ansonsten recht unkompliziert und dauert daher nicht lange. Das spart lästiges Parkplatzsuchen, denn dieser Ladeplatz ist immer für Sie frei.

Für Mieter ist es dagegen gar nicht so einfach, einen geeigneten Stromanschluss nachrüsten zu lassen. Zwar bietet ein eigener Stellplatz in der Tiefgarage oder eine reservierte Stellfläche die baulichen Voraussetzungen. Doch Mieter in Mehrparteienhäuser benötigen für die Installation der Wallbox immer die Zustimmung des Vermieters bzw. der zuständigen Hausverwaltung, selbst wenn sie die Installationskosten selbst tragen. Einen Rechtsanspruch auf das Einverständnis gibt es nicht. Mithilfe unseres Muster-Genehmigungsschreiben kann man als Mieter die Genehmigung für die Installation einer Wallbox bei dem Eigentümer bzw. der Eigentümergemeinschaft des Hauses beantragen.

Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur

Angesichts dieser rechtlichen und finanziellen Herausforderungen schrecken viele Mieter vor der Anschaffung eines Elektroautos zurück. Sie denken sich, das Laden sei kompliziert und die Versorgung mit Ladesäulen reiche nicht, um als Mieter sein Elektroauto jederzeit aufladen zu können.

Diese Punkte lassen sich leicht widerlegen: Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur geht rasant voran. Nicht nur entlang der Autobahnen werden immer mehr Ladepunkte und Schnellladesäulen errichtet, auch in vielen Städten stehen immer mehr E-Tankstellen zur Verfügung. Befinden sich mehrere dieser Stationen an einem Standort spricht man von sogenannten Charging Hubs. Diese sind mit den heutigen Tankstellen vergleichbar und bieten pro Station eine Ladeleistung von mindestens 150 kW. Fahrzeuge, die diese Leistung abrufen können, werden damit in nur wenigen Minuten wieder vollgeladen.

EnBW mobility+ AppWer die nächste freie Ladestation in seiner Umgebung sucht, kann dafür einfach sein Smartphone nutzen. Ein Beispiel hierfür bietet die EnBW mobility+ App. Mit ihr findet man schnell die nahegelegenen E-Tankstellen der EnBW und deren Partnern – und damit mehr als 22.000 Ladepunkte in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einfach den nächsten freien Ladepunkt auswählen und mit einem Fingertipp kann der Ladevorgang gestartet werden.

Fazit: Auch wer in einer Mietwohnung lebt und keine eigene Wallbox zur Verfügung hat, kann sich unbeschwert „e-mobil“ bewegen.

Die Unsicherheiten in puncto Laden konnten wir klären?

Ergebnis Fahrsimulation EnBW mobility+ AppNun bleibt vielleicht noch die Frage offen, welches Elektroauto das Richtige für mich ist. Genauso wie beim Verbrenner gibt es auch beim E-Auto vielerlei Unterschiede, beispielsweise hinsichtlich der Akkugröße, der Reichweite oder des Preises. Welches E-Auto am besten zu einem passt, kann man mit der Fahrsimulation der EnBW mobility+ App herausfinden.

Und so funktioniert`s: Öffne bei der nächsten Fahrt mit deinem Verbrenner-Auto die EnBW mobility+ App und aktiviere den Fahrsimulator. Nach der Fahrt wertet der Simulator an Hand der realen Messdaten dein persönliches Fahrverhalten aus und gibt Empfehlungen, welches der am Markt verfügbaren E-Autos am besten zu dir passt. Zudem kannst du das vorgeschlagene Elektroauto mit Alternativen aus der Elektroauto-Datenbank vergleichen.

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  1. Kommentar von Reiner Frank am 8. August 2019

    Seit 2 Wochen versuche ich Auskunft zu bekommen über Lademöglichkeiten zu Hause.
    Ich besitze in kürze 2 E Fahrzeuge.
    Weder Anrufe noch schriftliche Anfragen werden zeitnah beantwortet.
    Geben sie mir einen Hinweis wie ich das richtig durchführen soll damit ich Antwort bekomme.

    • Kommentar von Filiz Baysal am 12. August 2019

      Guten Tag Herr Frank,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Wie wir Ihnen bereits per E-Mail mitgeteilt haben, haben wir Ihre Anfrage an die entsprechende Stelle weitergeleitet.
      Weitere Informationen zu den Lademöglichkeiten zu Hause finden Sie hier: EnBW mobility+ Wallbox

      Viele Grüße,
      Ihr EnBW Blog-Team

  2. Kommentar von Manfred Enderer am 22. Mai 2019

    Sie schreiben, man bedürfe bei Mehrparteienhäusern vor der Installation einer Wallbox der Zustimmung des Vermieters bzw. der Hausverwaltung.
    Nach meiner Kenntnis ist das falsch. Solange das WEG noch nicht geändert wird, braucht man die Zustimmung aller Eigentümer der betreffenden Eigentümergemeinschaft. Die Zustimmung eines einzelnen Vermieters oder der Hausverwaltung (ohne vorherigen Beschluss der Eigentümerversammlung) reicht nicht.
    Sehe ich das richtig?

    • Kommentar von Filiz Baysal am 28. Mai 2019

      Guten Tag Herr Enderer,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Sie haben Recht: Laut Wohnungseigentumsgesetz (WEG) gibt es bauliche Veränderungen im Gemeinschaftseigentum, darunter versteht man u.a. eine vom ursprünglich vorhandenen Zustand des Gebäudes abweichende dauerhafte Umgestaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, welche über die ordnungsmäßige Instandhaltung und Instandsetzung hinausgeht.
      Aktuell wird eine Veränderung für den Einbau von Wallboxen als sonstige bauliche Veränderung gesehen, d.h. sie bedarf der Zustimmung aller Wohnungseigentümer.
      Eine Gesetzesänderung ist noch nicht absehbar (diverse Gesetzesentwürfe seit 2-3 Jahren im Umlauf), könnte diesen Sachverhalt längerfristig aber zugunsten des Einzelnen verbessern.

      Liebe Grüße,
      Ihr EnBW Blog-Team

  3. Kommentar von Paul Bauer am 15. April 2019

    Wo soll der Ladestrom herkommen Bitte .Ich Bitte höflich um eine Antwort.

    • Kommentar von Filiz Baysal am 18. April 2019

      Hallo Herr Bauer,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Der Strom für die Aufladung von Elektroautos kommt aus denselben Quellen wie die des herkömmlichen Stroms.

      Elektroautos können an öffentlichen Ladestationen sowie mithilfe des EnBW mobility+ Wallbox bequem von zu Hause aus geladen werden.

      Außerdem können Sie die Wallbox mit geeigneten Tarifen verknüpfen (beispielsweise Natur Max24), sodass eine umweltfreundliche Aufladung gewährleistet ist.

      Wir hoffen, Ihr Anliegen beantwortet zu haben. Ansonsten bitte wir um eine Rückmeldung.

      Viele Grüße, Ihr EnBW Blog-Team