Elektroautos von Skoda: Diese Modelle hat der tschechische Autobauer im Angebot

Skoda ist einer der weltweit ältesten Autobauer. Seit fast drei Jahrzehnten gehören die Tschechen zum VW-Konzern. Mit der Einführung der ersten Elektroautos in der Flotte haben sie sich lange Zeit gelassen. Doch nun sind vier Stromer-Modelle erhältlich.

Wir stellen die neuen Elektroauto-Modelle von Skoda – den Citigo-e iV, den Octavia iV, den Superb iV und den Enyaq iV genauer vor und werfen einen Blick in die Zukunft.


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Elektroautos von Skoda: Erst seit 2019

Erst im Frühjahr 2019, vor knapp zwei Jahren, wurde mit dem Citigo-e iV das erste E-Auto von Skoda überhaupt präsentiert. Andere Marken im VW-Konzern waren da zum Teil schon deutlich früher auf dem Markt präsent: der VW e-Golf war schon ab 2014 erhältlich, der Audi e-tron wurde 2018 vorgestellt. Nur Seat war noch später dran: der Mii electric ging erst Anfang 2020 an den Start.

Skoda hat seine Elektroautos unter der Marke „iV“ gebündelt. Das Kürzel erinnert an „eV“ (kurz für „electric vehicle“) anderer Hersteller, fügt aber einen neuen Dreh hinzu. Das „i“ steht für „intelligent“ bzw. „innovativ“ und soll die neuen Services und digitalen Gadgets betonen. Etwa die digitale Sprachassistentin Laura, die auf Zuruf den Radiosender wechselt, die Klimaanlage steuert oder das Navi neu programmiert.

Skoda Enyaq iV: Skodas erster E-SUV

Das neueste Elektroauto von Skoda ist der Enyaq. Der erste vollelektrische SUV der Tschechen basiert wie der VW ID.4 auf dem Modularen Elektrobaukasten, kurz: MEB, der Wolfsburger. Schon auf den ersten Blick wird klar: Der Enyaq fügt sich nahtlos in den aktuellen Skoda-Look ein – will aber gleichzeitig auch auffallen. Zum Beispiel durch den großen Grill und die beleuchtete Front („Crystal Face“). Ganz klar: Der Enyaq gehört zu den interessantesten neuen E-Autos des Jahres 2021.

  • 5 Sitzplätze
  • Kofferraumvolumen von 585 Litern
  • Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h (Sportausführung Enyaq RS: 180 km/h)
  • von 0 auf 100 km/h in 6,2 bis 11,4 Sekunden
  • Leistung des E-Motors: 109 kW (148 PS) bis 225 kW (306 PS)
  • Reichweite (WLTP): 340 bis 510 km
  • Akku-Kapazität: 55 bis 82 kWh
  • Preis: ab 33.800 Euro (9.000 Euro Förderung möglich)
Skoda Enyaq steht auf einem Pier

Der Enyaq ist Skodas erster vollelektrischer SUV und wird ab Februar 2021 ausgeliefert (©2021 ŠKODA AUTO Deutschland GmbH).

Skoda Citigo-e iV: der elektrische Stadtflitzer

Den Kleinwagen Citigo in der Verbrenner-Version hat Skoda seit 2011 im Programm. Klein und wendig, wie er ist, passt der Stadtflitzer in jede Parklücke. Seit Mai 2019 gibt es auch eine Elektroversion. Der Citigo-e iV ist zugleich das erste batteriebetriebene Elektroauto von Skoda. Die Technik stammt aus dem Volkswagen-Konzern. Antrieb und Akkus teilt sich der Citigo-e mit dem VW e-Up und dem Seat Mii. An der relativ kantigen Optik des Citigo-e iV mögen sich die Geister scheiden. Dafür stecken im Inneren durchaus überzeugende Werte:

  •  4 Sitzplätze
  • Kofferraumvolumen von 250 Litern
  • Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
  • von 0 auf 100 km/h in 12,5 Sekunden
  • Leistung des E-Motors: 61 kW (83 PS)
  • Reichweite (WLTP): 265 km
  • Akku-Kapazität: 36,8 kWh
  • Preis: ab 24.990 Euro (9.000 Euro Förderung möglich)

Leider ist der Citigo-e iV derzeit nicht erhältlich. Volkswagen verhängte für die Technik-Drillinge VW e-Up, Skoda Citigo-e und Seat Mii im Sommer 2020 einen Bestellstopp. Der Grund: eine zu große Nachfrage. Durch die Anhebung der staatlichen Förderung waren die drei Modelle schon ab rund 12.000 Euro zu haben. Für den e-Up betrug die Lieferzeit 16 Monate. Alle drei Marken nahmen daraufhin ihre Modelle vom Markt. Ob Skoda das Elektroauto noch einmal anbieten wird: ungewiss.

Der Škoda CitigoE iV unterwegs in der Stadt

Der Škoda CitigoE iV wird zukünftig nicht mehr produziert (©2020 ŠKODA AUTO Deutschland GmbH).

Skoda Octavia iV: Skodas Bestseller als Plug-In-Hybrid

Beim Skoda Octavia iV handelt es sich nicht um ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug, sondern um einen Plug-in-Hybriden. Mit der Neuauflage ihres Bestsellers starten die Tschechen in die Ära vollvernetzter und digitaler Funktionen: ein Head-up-Display projiziert wichtige Infos wie Geschwindigkeit oder die Routenhinweise direkt ins Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe. Revolutionär: Den Plug-in-Hybrid gibt es auch als Sportversion – als Octavia RS mit einer Systemleistung von stattlichen 245 PS.

  • 5 Sitzplätze
  • Kofferraumvolumen von 600 bis 640 Litern
  • Höchstgeschwindigkeit von 220 bis 250 km/h
  • von 0 auf 100 km/h in 6,7 bis 7,4 Sekunden
  • Leistung des E-Motors: 85 kW (116 PS)
  • Reichweite (WLTP): 60 km
  • Akku-Kapazität: 13,0 kWh
  • Preis: ab 36.940 Euro (6.750 Euro Förderung möglich)
Skoda Octavia fährt auf einer Straße

Der Skoda Octavia ist in der Kombi-Ausführung ein wahres Raumwunder (©2021 ŠKODA AUTO Deutschland GmbH).

Skoda Superb iV: Raumwunder und Plug-In-Hybrid

Auch beim Skoda Superb iV handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid. Die sportliche E-Limousine ist das Flaggschiff der Skoda-Flotte, der Teilzeit-Stromer ist seit Anfang 2020 erhältlich. Kombiniert werden ein 1,4-TSI-Benziner aus dem VW-Baukasten und ein Elektromotor, die für ein flottes Fahrgefühl sorgen. Der Plug-in-Hybrid ist als Limousine und als Kombi erhältlich, der sich auch in der E-Variante trotz des kleineren Kofferraums insgesamt als wahres Raumwunder erweist.

  • 5 Sitzplätze
  • Kofferraumvolumen von 660 Litern
  • Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h (im E-Antrieb) bzw. 224 km/h (ohne E-Antrieb)
  • 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • Leistung (kombiniert): 160 kW (218 PS)
  • Reichweite (nur E-Antrieb): 56 km
  • Reichweite (insgesamt): 930 km
  • Preis: ab 41.590 Euro (5.625 Euro Förderung möglich)
Skoda Superb am Wasser

Das Flaggschiff von Skoda, den Superb, gibt es auch mit Plug-in-Antrieb (©2021 ŠKODA AUTO Deutschland GmbH).

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Elektroautos von Skoda: Was kommt?

Viele Details zu weiteren Elektroautos von Skoda gibt es aktuell noch nicht. Ende 2021 soll offenbar der Kompaktwagen Scala eine Neuauflage bekommen – auch hier ist eine Variante mit Plug-in-Antrieb geplant. 2022 folgt dann voraussichtlich die Coupé-Variante des Enyaq. Technisch bleibt vermutlich alles beim Alten – nur das Heck fällt dann sanfter ab. 2023 folgt schließlich die nächste Generation des Superb. Auch diese wird mindestens ein Modell mit Plug-in-Antrieb haben.

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Titelbild: ©2021 ŠKODA AUTO Deutschland GmbH

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