Eine Tesla-Probefahrt von München nach Paris

So kann er aussehen: Ein Roadtrip von München nach Paris mit einem Tesla Model 3. YouTuber Elektrisiert nimmt uns in seinem Video mit auf seine rund 800 Kilometer lange Reise im derzeit beliebtesten E-Auto.

Auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkauf im örtlichen Supermarkt sind Elektroautos mittlerweile eine beliebte Alternative zum klassischen Verbrenner. Aber auch lange Strecken sind mit einem E-Auto und dem mittlerweile gut ausgebauten Netz an Ladestationen ohne Probleme möglich. Das zeigt auch das Roadtrip-Video von Elektrisiert. Vielleicht bekommst du ja selbst Lust, auf eine Probefahrt?


Das erwartet dich hier

Probefahrt mit einem Tesla: Elektrisiert nimmt dich mit

Zusammen mit zwei Freunden macht sich Elektrisiert (a.k.a Alexander Bangula) mit einem Tesla Model 3 frisch vom Münchner Oktoberfest auf den Weg.

Bereits der Stopp an der ersten Ladesäule zeigt beeindruckend, dass die Ladezeit manchmal geradeso zum Kaffeetrinken reicht, so schnell ist der Akku voll. Möglich machen das die ultraschnellen Ladesäulen, die mit bis zu 300 Kilowatt Leistung fast so schnell Saft für 100 Kilometer in die Batterie pumpen kann wie eine Zapfpistole Benzin in den Tank.

Der fahrbare Untersatz macht Spaß und das Laden läuft – ein französisches Parkhaus erweist sich dagegen als Spaßbremse. Auf der Autobahn macht der Autopilot einen sehr guten Job, bei zu wenig Platz hilft jedoch auch die Einparkhilfe nicht mehr. Ganz ohne Blechschaden ging diese Probefahrt daher nicht über die Bühne.

Tesla und die E-Mobilität in Deutschland

Bereits 2008 rollte der erste Tesla über die Straßen: der Tesla Roadster. In Deutschland war Elektromobilität noch kaum ein Thema und auch in anderen Ländern hatte der Hersteller aus dem Silicon Valley in Kalifornien eine Pionierrolle: Vor allem wegen der von Anfang an starken Batterieleistung und damit hohen Reichweite. Tesla verfolgte zudem eine klare Strategie: Damit die E-Autos so leistungsstark sein können, musste der Preis entsprechend ausfallen. Also hat sich das Unternehmen auf den Luxussektor konzentriert.

Auch die Zusatzleistungen sind für viele Kunden ein Kaufargument: An Tesla-Ladesäulen können Fahrer der teureren Modelle S und X kostenlos Strom tanken. Außerdem kann das Auto dank Systemupdates einfach und ohne Zusatzkosten für die Kunden deutlich verbessert werden: Bei den Updates, die in der Regel allen Modellen zur Verfügung gestellt werden, erhalten die Fahrer beispielsweise höhere Ladeleistungen – und damit Ladegeschwindigkeit – sowie mehr Reichweite.

Der nächste große Baustein in der Strategie des US-amerikanischen Herstellers ist autonomes Fahren. Auch deswegen hat sich der kleine Ort Grünheide etwas außerhalb von Berlin gegen andere Mitbewerber aus ganz Europa als Standort für eine neue Tesla-Fabrik durchsetzen können.

Cockpit eines autonom fahrenden Autos mit Blick auf die Straße.

In einem Tesla ist autonomes Fahren keine Zukunftsmusik mehr – ein Fahrer muss jedoch stets anwesend sein.

Bereits 2020 soll dort eine sogenannte Gigafactory gebaut werden. In der Autofabrik, die vorrangig mit erneuerbarer Energie betrieben werden soll, will Tesla sowohl Batterien als auch Antriebsstränge fertigen. Zudem soll das Model Y ab 2020/21 in Grünheide montiert werden.

Per Schiene und Straße ist der Ort gut an Berlin angebunden – und der BER ist auch ganz in der Nähe – wenn er denn fertiggestellt ist. Das Ass im Ärmel der Brandenburger Provinz: Teststrecken für autonomes Fahren gibt es sowohl in Berlin als auch auf dem nicht allzu weit entfernten Lausitzring.

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